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Edius 6,5 mit Audio Interface Tascam Us-200

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    Edius 6,5 mit Audio Interface Tascam Us-200

    Hallo,

    trage mich mit dem Gedanken ein Sennheiser MK 4 mit Tascam US-200 Audio-Interface zuzulegen. Ich habe eine technische Frage in Bezug zu Audio Interface und zu Edius.
    Diese Audio Interfaces haben ja alle Aufnahmesoftware an Bord.
    Kann ich trotzdem via Audiointervace in Edius die Wave oder MP 3 Dateien aufnehmen, bzw. in Edius die Aufnahme tätigen?????

    Oder muß ich erst extern mit der Software des Audio-Interfaces die Dateien bzw. Sprechs aufnehmen und dann danach als fertige MP3 oder Wave Datei in Edius importieren, um sie dann zu verwenden?

    Der Grund ist der, das Sprechen bzw. Aufnehmen während der Film in Edius läuft ist weitaus produktiver und subtiler, sowie auch effektiver.
    Kann mir da jemand weiterhelfen? Hat da jemand Edius und auch ein Audio Interface....

    Danke jetzt schon für die Auskunft

    mfg
    Motorradprofis48

    #2
    Nur ein genereller Hinweis (habe leider weder das Tascam Interface noch EDIUS):

    Seitens Edius müsstest Du abklären, ob 'Voice Over' oder 'Audio Dubbing' (Live Nachvertonung) unterstützt wird.
    Und ob USB-Audio Hardware erkannt wird (müsste eigentlich).

    Den letzten Punkt könntest Du auch von von Tascam-Seite angehen: Welche Schnittprogramme sind kompatibel ?

    Kommentar


      #3
      'Hallo Skeptiker,
      Edius kann voice over das mache ich mit einem USB Mikro.... Jetzt war ich mir wegen des Audio Interfaces unsicher. Werde mich bei Tascam erkundigen. DANKE.

      Motorradprofisl 48

      Kommentar


        #4
        Zitat von Motorradprofis48 Beitrag anzeigen
        ... Werde mich bei Tascam erkundigen. ...
        Verschiedene, kompatible Audio-Anwendungen sind auf der Webseite angegeben. Leider keine Videosoftware!

        Der US-200 scheint soweit ok zu sein. Günstiger Preis.

        Wo ich selbst etwas zögern würde: Strom nur per USB, kombiniert mit 48V Phantom-Speisung für XLR-Mikrofone.

        Dazu ein Satz wie dieser in der Bedienungsanleitung:
        "Das US-200 bezieht seinen Strom über das
        USB-Kabel vom Computer. In seltenen Fällen
        ist der Computer nicht in der Lage, genügend
        Strom für den Betrieb des US-200 zu liefern."


        Aber normalerweise wird bestimmt alles funktionieren, wie gewünscht. Und wenn's fürs Notebook ist, verzichtet man ja gerne auf ein zusätzliches Netzteil!

        Noch etwas: Der Regler für die Kopfhörer-Lautstärke bestimmt an Line Out 1+2 gleichzeitig den dortigen Ausgabepegel (wo z.B. ein Abhör-Monitor angeschlossen wäre). Wird's im Einen lauter, dann immer auch im Anderen.
        Gut: An diesem Stereo-Ausgang ist latenzfreies Abhören (ohne Verzögerung, weil es aus der Computer-Software zurückkäme) des Eingangs-Signals möglich.

        Gut: Es gibt eine rote Warn-LED für eingeschaltete Phantomspannung.

        'Unterstützte Betriebssysteme': Windows 8 ist in der Bedienungsanleitung noch nicht aufgeführt.
        Zudem: USB-2 erforderlich - mit USB-1 geht nichts!

        Den grossen Bruder US-800 kann man übrigens auch 'stand alone' (ohne Computer) als Verstärker und Verteiler betreiben.
        Zuletzt geändert von Skeptiker; 18.07.2013, 07:35.

        Kommentar


          #5
          Hallo Skeptiker,

          Danke für diesen TIP,
          also schneide mit PC und erweiterter Grafik- Karte mit 3 Bildschirmen. Für die Treiber-hardware der Grafikkarte ist mir das Problem mit der USB Strom Versorgung bereits bekannt. Dieses Problem könnte man ja mit einer Steckdose / USB Stecker lösen, wo der Tascam den Betriebsstrom regelmässig dann über die Steckdose bekommt ... Aber sehr gut werde mich bei meinem Video -Technik- Lieferanten erkundigen. Danke für diese richtig in die Tiefe gehenden Infos...

          MFG
          Motorradprofis48

          Kommentar


            #6
            Das Problem ist die Begrenzung bei USB 2 auf 500 mA Ausgangsstrom. Mehr bekommt das Gerät nicht, ohne den Port zu überlasten (und das kann bei Notebooks sehr teuer werden, wenn der Controller beschädigt wird - dann ist eine neue Hauptplatine fällig, was preislich auf ein neues Notebook hinausläuft). Die Überlastung war bei 2,5"-Festplatten oft beim Anlaufen der Fall, weshalb diese Y-Kabel-Bastellösungen aufkamen - verbunden mit der Hoffnung, es werde schon gut gehen. Die Phantomspeisung mit 48 V darf maximal 10 mA pro Kanal ziehen - das MK4 kommt wohl mit 3,1 mA aus, ergibt aber auch schon grob 30 mA bei 5 V, Wandlerverluste nicht eingerechnet. Viel bleibt dem Gerät ja nicht, auch wenn Tascam von insgesamt max. 2 W spricht. Und dann könnte man ja auch mal ein zweites Mikro anschließen ... Mir wäre das zu knapp kalkuliert, zumal es oft bei Engpässen kein digitales Verhalten gibt (geht oder geht nicht), sondern sehr "lustige" Probleme etwa mit einbrechender Phantomspeisung, die zu munterer Fehlersuche führt. Die Sicherheit, ein Steckernetzteil anschließen zu können - und wenn es nur optional ist - würde ich schon haben wollen. Die Beschränkung auf USB 2 dürfte aber kaum relevant sein, mit einer Möhre, die nur USB 1(.1) und damit 11 MBit kann, möchte man heute wohl kaum noch arbeiten.

            Kommentar


              #7
              Zitat von Skeptiker Beitrag anzeigen
              Wo ich selbst etwas zögern würde: Strom nur per USB, kombiniert mit 48V Phantom-Speisung für XLR-Mikrofone.[/I]
              Wir haben auch in der aktuellen Ausgabe 5/2013 Audiointerfaces in der Preisklasse von 149 bis 213 Euro (UVP) getestet. Das Roland Duo-Capture EX aus diesem Test lässt sich optional auch über ein Netzteil versorgen.

              Viele Grüße

              Hans Ernst/Red. VIDEOAKTIV

              Kommentar


                #8
                Hallo H. Ernst,
                danke nochmal auch für den Tipp. Bin gerade eben schwer am Lesen dieser diversen Artikel Ihrer Zeitschrift von Audio Interfaces
                die letzten 2 Jahre.
                Jetzt baue ich erst mal eine "Holz-kiste - Verschachtelung auf meinen Schreibtisch, damit ich in eine total gedämmte Richtung spreche. Meinen Poppfilter habe ich bereits... Wenn es dann immer noch schlecht mit dem Samsumg Mikro wäre ( Elvis Presley Look) , dann nehme ich mir das Roland Audio Interface wegen dem Strom und der 48 V Phantonspreisung und das MK 4 von Sennheiser wir In Ihrer Zeitschrift beschrieben.. Danke nochmal für diesen Hinweis..

                mfg

                Jürgen Kröner

                Kommentar


                  #9
                  Wenn ich mich nochmals kurz zuschalten darf:

                  Habe mir gerade den Werbefilm auf der Roland-Seite angesehen.

                  Nachteile:

                  Nur 2 Mono-Ausgänge (L/R, plus den Kopfhörer-Ausgang) - und als grosse Klinken. Kein Cinch (rot / weiss), keine Stereo-Miniklinke. Nachtrag: Die beiden Klinken-Ausgänge sind symmetrisch, d.h., Stereoklinken (aber zwei Mono-Signale) !
                  Keine Warn-LED für eingeschaltete Phantomspannung (soweit ich sehe).
                  Offenbar nur eine einzige PEAK LED (nicht klar, ob für die beiden Eingänge oder für den Ausgangspegel) Nachtrag: Es sind die beiden Inputs !

                  Vorteile:

                  Metall-Gehäuse
                  Offenbar gute Preamps (wie in den teureren Geräten)
                  Stromversorgung 3-fach möglich: USB, Netzteil (AC adaptor PSB-1U, nicht mitgeliefert), 3 AA Batterien (Hinweis: Auf der Roland-Seite steht (falsch): 2. Damit Gebrauch im Freien möglich, auch als Kamera-Verstärker für XLR-Mikros ! Nachtrag: Keine Bestätigung dafür gefunden, dass die 48V-Phantomspeisung auch im Batteriebtrieb funktioniert (Nachtrag: doch - es geht! 3 Stunden mit 48V werden für wiederaufladbare Ni-MH Batt. angegeben!) und dass das Gerät überhaupt 'stand alone' betrieben werden kann (ohne Computer-Verbindung))
                  Power ON/OFF Schalter
                  Erdungs-Anschluss

                  Und wenn man mal ein Keyboard an den Computer anschliessen will, um ein Software-Instrument zu spielen, so geht das dank MIDI In ebenfalls (auch beim Tascam) !

                  Fazit: Ich würde (zwischen den beiden) zum Roland greifen, der hoffentlich gute Treiber mitliefert.


                  Nachtrag:
                  Jetzt habe ich die Übersicht über insgesamt 5 USB Audio Interfaces (auch das Roland) im aktuellen VIDEOAKTIV 5/2013 durchgesehen. Kritikpunkt beim Roland: Zahlreiche Schalter auf der Geräterückseite. Stimmt. Aber was die 48 Volt betrifft (den wichtigsten Schalter, falls man Mikrophonaufnahmen mit 48V machen möchte), so haben fast alle Geräte den Schalter dazu auf der Rückseite.

                  Habe zudem ein paar Rückmeldungen zum grösseren Bruder Roland Quad Capture (UA-55) bei Thomann.de gelesen. Einige bemängeln dort Störgeräusche - Brumm bei Anschluss am Klinken-Eingang, elektronisches Säuseln bei eingeschalteter Phantomspannung.
                  Bleibt zu hoffen, dass dieses Gerät davon nicht betroffen ist.

                  So ganz überzeugt bin ich vom Roland Duo-Capture EX nicht. Insbesondere die dürftige Pegelanzeige mit einer einzigen LED und die fehlende Warn-LED für eingeschaltete 48 Volt stören mich.
                  Zudem ist er im Vergleich recht teuer.

                  Aber man kann nicht alles haben (fürs Geld), irgendetwas fehlt immer !
                  Nur eines müsste man eigentlich auf jeden Fall erhalten: Ein Gerät ohne Störgeräusche.
                  Ich las von Fällen beim Tascam DR-40, es gibt Fälle beim Zoom R24, nun lese ich von Störungen beim Roland UA-55 Quad Capture.
                  Wenn das alles stimmen sollte, bleibt die Frage: Woran liegt das? Falsches Gerätedesign oder ungenügende Qualität(skontrolle) bei der Montage in China ? Oder Verwendung minderwertiger Bauteile (wäre interessant, den reinen Materialwert eines solchen Roland Duo-Capture EX zu erfahren - vermutlich im unteren zweistelligen Dollar-Bereich: Eine Platine mit ein paar Chips, Widerständen und Konsensatoren, ein Gehäuse, ein paar Regler und Buchsen und eine Verpackung. Alles längst standadisiert und millionenfach erprobt und verkauft und immer wieder neu kopiert. Deshalb halten sich die Entwicklungskosten für so ein Standard-Teil vermutlich in Grenzen!).
                  Zuletzt geändert von Skeptiker; 19.07.2013, 06:11.

                  Kommentar


                    #10
                    @ Motorradprofis48:

                    Falls die Entscheidung noch nicht gefallen ist, und da hier doch zahlreiche, eher mittelmässige Geräte besprochen wurden, die eigentlich für das Gebotene einen (zu) stolzen Preis haben, möchte ich noch zwei in meinen Augen (und Ohren!) richtig gute Geräte vorstellen, die ich selber verwende:

                    Zum einen das kleinste Mischpult des amerikanischen Audio-Herstellers Mackie:

                    1. Empfehlung:

                    Mackie 402 VLZ3
                    4-Kanal Mixer mit sehr guter Tonqualität und zwei 48 Volt-2 XLR-Anschlüssen.
                    'Spartanisch' ausgestattet, aber hat alles, was man so braucht (sogar einen zuschaltbaren 100 Hz 'Low Cut' und einen Stereo/Mono Schalter) und das in guter Qualität.
                    Stabil gebaut (Metall) und gut verarbeitet.
                    http://www.thomann.de/de/mackie_402_vlz3.htm
                    119 Euro

                    Nachteile: kein USB, nur 2-fach EQ (Höhen, Tiefen), keine Schieberegler, dafür äusserst kompakt.

                    Zusätzlicher Hinweis (ich kenne das folgende Gerät selbst nicht):
                    Für bereits 129 Euro gibt es den
                    Behringer Xenyx 1204 USB,
                    ein 12-Kanal Mischpult mit USB und Schiebereglern
                    http://www.thomann.de/de/behringer_xenyx_1204_usb.htm

                    Und ohne Schieberegler gibt's deutlich kleinere, preiswerte Mixer, wie z. B. den Behringer Xenyx Q802 USB (69 €).
                    http://www.thomann.de/gb/behringer_xenyx_q802_usb.htm

                    Da ich das Modell 802 ohne USB besitze, kann ich es mit dem Mackie 402 vergleichen. Der ist in der Tonqualität (weniger Rauschen, brummfrei) und Verarbeitung (solider, Qualität der Regler und Tasten) noch eine Klasse besser, zudem kompakter, kostet aber auch fast das Doppelte. Der Behringer 802 ist soweit auch i.O.

                    2. Empfehlung:

                    EMU 0404 USB
                    USB Audio Interface mit Netzbetrieb (5 Volt/1000 mA-Anschluss für Netzteil, also eher für stationären Einsatz) und allem, was man sich nur wünschen kann.
                    Inkl. einer sehr angenehmen Bedienung dank der Pult-Bauweise. ALLE wichtigen Schalter oben (ausser ON/OFF auf der Rückseite).

                    Digitale (optisch und elektrisch) und analoge Ein- und Ausgänge, XLR mit 48V, MIDI, Stereo/Mono-Schalter (sehr praktisch), zwei 5-teilige Pegelanzeigen, 2 Ausgänge (grosse Klinke L/R, symmetrisch(!) und Stereo-Minklinke).
                    Alle Eingänge vorne, alle Ausgänge hinten am Gerät - so, wie es für ein solches Gerät sein sollte!
                    Sowohl USB-Betrieb (als Audio-Interface am Computer) als auch 'stand alone' Betrieb (ohne Computer - als (Mikrophon-)Verstärker oder DA-/AD-Wandler!) möglich.
                    'Ground Lift' Schalter' (Geräteunterseite) - kann helfen, falls es mal eine Brummschleife (50 Hz Netztbrummen) gibt (Netzgeräte-Stecker nicht geerdet).
                    Und der Preis ? 159 Euro !! (früher deutlich teurer) http://www.thomann.de/de/emu_0404_usb.htm

                    Ich dachte eigentlich, das Gerät sei nicht mehr lieferbar; um die Firma (E-MU gehört zu 'Creative') war es etwas still geworden.
                    Die grosse Frage könnte sein, ob es noch aktuelle Treiber gibt - evtl. nicht !!
                    Allerdings: Die E-MU ASIO-Treiber für Win XP (SP3) und Mac OS 10.6.8 funktionieren bei mir problemlos. Mit sehr kurzer Latenz. Win 7 müsste gemäss Auskunft auch gehen (aber auch 64 bit ??).
                    Ob es die Firma überhaupt noch gibt? Und ob der Preis tatsächlich stimmt?
                    Es bestehen gewisse Zweifel. Aber fragen kostet ja nichts!

                    Ansonsten kann ich das Gerät nur empfehlen: Die Bedienung, die Tonqualität, die komplette Ausstattung.
                    Habe an Vergleichbarem noch nichts Besseres gesehen und würde gegen nichts Anderes tauschen !
                    Die erwähnten beiden Geräte (Tascam US-200 (159 €) und Roland Duo-Capture EX (179 €)) schlägt es jedenfalls um Längen, was die Ausstattung (komplett) und Bedienungsfreundlichkeit (keine wichtigen Schalter auf der Rückseite, alle Eingänge auf der Vorderseite) betrifft. Und noch zur Tonqualität: Die ist schlicht hervorragend!
                    Einziger Minuspunkt: Die etwas klapprige Plastik-Verarbeitung (dafür leicht!).

                    Nachtrag:
                    Ein Gerät, das ebenfalls einen recht guten Eindruck hinterlässt (und auch bezahlbar ist), ist das Native Instruments KA6.
                    http://www.thomann.de/de/native_inst...te_audio_6.htm

                    Es ist sehr solide gebaut, erhält positive Käufer-Rückmeldungen und hat ein recht komplettes Set an Anschlüssen und Monitoring-Möglichkeiten:

                    2 XLR In Kombi-Buchsen mit zuschaltbaren 48V (Druckschalter Geräterückseite)
                    Kopfhörer und Monitor mit getrennten Vol Reglern. Monitor auf Mono und An/Aus schaltbar, sowie auf Eingang 1+2 oder 3+4. Grosser 'Main Volume' Drehregler auf der Geräte-Oberseite (wo auch zahlreiche Status-Leuchtanzeigen sind).
                    2 Zusatz-Eingänge (Rückseite). Symmetrisch, grosse Klinke.
                    4 analoge Ausgänge, symmetrisch, grosse Klinke
                    Digitale Ein- und Ausgänge (SP/DIF, elektrisch, Cinch)
                    MIDI In und Out

                    Fazit: Schönes Gerät. Gemäss den Käufer-Rückmeldungen scheinen die Treiber auch zu funktionieren.

                    Was es NICHT hat: Einen Anschluss für ein Netzteil. Reiner USB-Strom.
                    Zuletzt geändert von Skeptiker; 22.07.2013, 06:27.

                    Kommentar


                      #11
                      Also mal auf die Schnelle,.....

                      die Entscheidung ist noch nicht gefallen...... Lese das jetzt erst mal in Ruhe durch und arbeite ab... melde mich wirklich vielen herzlichen Dank für das Engagement...

                      mfg
                      Jürgen Kröner

                      Kommentar


                        #12
                        Zitat von Motorradprofis48 Beitrag anzeigen
                        . Ich habe eine technische Frage in Bezug zu Audio Interface und zu Edius.
                        Diese Audio Interfaces haben ja alle Aufnahmesoftware an Bord. Kann ich trotzdem via Audiointervace in Edius die Wave oder MP 3 Dateien aufnehmen, bzw. in Edius die Aufnahme tätigen?????

                        Oder muß ich erst extern mit der Software des Audio-Interfaces die Dateien bzw. Sprechs aufnehmen und dann danach als fertige MP3 oder Wave Datei in Edius importieren, um sie dann zu verwenden?

                        Der Grund ist der, das Sprechen bzw. Aufnehmen während der Film in Edius läuft ist weitaus produktiver und subtiler, sowie auch effektiver. Kann mir da jemand weiterhelfen? Hat da jemand Edius und auch ein Audio Interface....
                        Frage-1 Selbstverständlich kannst du in Edius (zB 6.54) ein Mikro, das über ein Audio-Interface am PC hängt, für Voice-Over benutzen
                        Das Interface muss aber in Edius eingerichtet sein.
                        Einstellungen/System-Einstellungen/Hardware/Geräte-Voreinstellung/Neu /Symbol wählen/weiter/ Benutzer-Oberfläche= Direct-Show Capture, dann die gewünschten Audio-Einstellungen

                        Deine Frage ist aber eigentlich zweiteilig:
                        Für Aussen-Ton-Aufnahmen, zB mit Laptop und USB/Firewire-Interface und Mikro würde ich eine geeignete Audio-Software verwenden (Bei mir Wavelab-6) und nicht Edius, das den Laptop evt. stark belastet. So nehme ich Natur-Töne, Tierstimmen, Live-Musik auf, als wav und in 24bit/96khz. Diese "Ton"-Aufnahmen werden dann vom Laptop in den PC übertragen und dort im Wavelab "nachbearbeitet"
                        Nach der Bearbeitung wird von der Endfassung eine Kopie in wav und 16bit/48 khz gemacht. Diese Kopie wird dann in's Bin eines Edius-Projekts importiert und auf die Timeline gelegt. Verwende nie eine verlustbehaftete MP3-Datei. Wenns nicht anders geht. wandle ich CD 44,1/16bit und MP3 vorgängig in wav 48khz/16bit und verwende nur da in Edius.

                        der 2. Teil wäre Voice-Over in Edius direkt,
                        auch hier habe ich eingestellt 48khz/16bit, 2 Kanal
                        Das Voice-Over wird bei mir in einer andern Sprache gesprochen als das "Fertig-Produkt". Daher die VO-Datei mit einem Diktierprogramm in Text wandeln, den Text redigieren, . Die fertige Word-Datei wird dann separat an geeignetem Ort nochmals ins Mikro gesprochen.Noch Fehler Husten, Nebengeräusche, usw. beheben usw und später in Edius importiert
                        (PC's haben RME-Audio-Karten/Interfaces. Das Laptop-Interface habe ich extra wegen der Strom-Versorgung als USB-Device gewählt. (ist in älteres Edirol-Roland-UA-25)
                        --------------------------
                        volki

                        Kommentar


                          #13
                          Hallo Liebe Forenteilnehmer,

                          hier waren ja sehr viele Leute engagiert mit Ihrem Fachwissen an das Thema herangegangen.

                          von daher habe ich Teilerfolge zu vermelden.

                          nachdem ich die meine Sprecherbox gebaut habe, mußte ich einen sogenannten Quantensprung in bezug auf Tonaufnahmen als Kommentar mit billig Mikrofon feststellen.

                          Trotzdem werde ich jetzt nachlegen. Ich bin zu meinem Händler in nächster Nähe Dossenheim und habe jetzt folgendes bestellt.

                          1. Yamaha MW10 -C mit guten Innereien Rauschabstand - 128 db.. das wäre sehr gut.
                          2. Ein Sennheiser MKE 600
                          3. Ein Adapter von XLR auf 3,5 Klinke für meine SLR NIKON D 5200 um es auch dort als Cam Mikro zu benutzen
                          4. Sennheiser MZQ 600 Mikrofonklammer für mein Tischfusstativ mit Poppschutz ( Fliegenklatsche)
                          5. 6 Meter XLR Kabel um das Mikro als Sprecher- oder Reporter Mikro genau so zu nehmen und die Aufnahme auf meine Sony NX 70 oder mein Tascam DR 40 aufzunehmen.

                          So bin ich fast der Meinung die für mich eierlegende Wollmilchsau erlangt zu haben ... Hier noch ein Bild für Viele Alte HASEN bestimmt
                          nicht aber vielleicht für andere interessant, wie man mit wenig Geld ca 200 Euro. sich so was bauen kann. Der Effekt ist mehr als

                          erstaunlich...ICH bedanke mich nochmal in ausführlicher Form für die Hilfe und die Anregungen.

                          Euer Jürgen Kröner
                          Schallschutzkabine.jpg

                          Kommentar


                            #14
                            Hallo Jürgen,

                            Glückwunsch zur selbstgebauten Sprecherbox !
                            Ich verwende übrigens eine von diesen halbrundförmigen Schallschluckern von SE Electronics (die preisgünstigere Version), aber da ist Deine Schallkabine bestimmt wirkungsvoller (und natürlich auch nach hinten offen - schliesslich muss der Blick auf die zwei Videomonitore ja frei sein zum Live-Vertonen!)

                            Den Yamaha-Mixer kannte ich nicht - macht einen guten Eindruck.
                            Und von der Bedienung her sind da Welten zu einem leichten Plastik-USB-Interface, das sich beim Bedienen verschiebt, mit zu eng beieinanderliegenden Drehknöpfen sowie Anschlüssen (auch Eingängen) und Schiebeschaltern auf der Rückseite!

                            3 Punkte:
                            a) Er benötigt keine USB-Treiber.
                            Das ist einerseits erfreulich, heisst andererseits, dass er auch keine ASIO-Treiber hat, das sind die mit der besonders kurzen Zeitverzögerung zum Computer. Das könnte evtl. eine Rolle spielen, wenn Du einen Kommentar live zum Bild einsprechen willst. Am besten mal ausprobieren.
                            Es gibt sonst auch Open Source ASIO-Treiber oder evtl. lässt sich in der Schnittsoftware die Zeitverzögerung Video/Audio korrigieren, indem das Videobild ebenfalls leicht verzögert wird.

                            b) Der Strom.
                            Wenn ich es richtig gesehen habe, hat das Gerät hinten auch einen 3-poligen, verschraubbaren Stromanschluss. Sehr gut.
                            Und funktioniert vielleicht auch nur mit USB-Strom direkt am Notebook. EDIT: Nein - offenbar nicht.
                            Schön wäre es natürlich, wenn man den Mixer auch ohne Computer ('stand alone') benutzen könnte. EDIT: Offenbar ja!

                            c) Was geht vom USB-Anschluss in den Computer?
                            Anscheinend nur die Stereosumme (könnte auch damit zusammenhängen, dass es nur USB 1.1 hat).
                            Das Gerät hat zwar 10 Eingangskanäle, aber gibt anscheinend nur die Stereomischung aus - keine Kanäle einzeln.
                            Das ist schade, wenn man z.B. eine Band mit mehreren Mikrofonen auf Einzelspuren einer Computer-Software aufnehmen wollte, spielt aber für Sprachaufnahmen in Mono (oder auch Stereo-Aufnahmen) keine Rolle.


                            Das Mikrofon:
                            Ursprünglich hattest Du mit dem Sennheiser MK 4 ja an einen Grossmembraner mit Nieren(Cardioid)-Charakteristik gedacht.
                            Und Dich jetzt für das Sennheiser MKE 600 Richtmikrophon entschieden (das mir auch sehr gut gefällt und vielleicht irgendwann mein Rode NTG-2 ablösen könnte), Schall nur von vorne, Seiten gedämpft (und dumpf).

                            Obwohl das Richtmikrophon im Augenblick vielleicht universeller einsetzbar ist, kann es den Grossmembraner vom vollen, warmen Klang her evtl. nicht ganz ersetzen. Der natürlich wegen der Nierencharakteristik auch unempfindlicher gegen Klangveränderungen ist, wenn der Sprecher den Kopf mal etwas dreht oder die Position leicht ändert.
                            Aber das kannst Du ja später immer noch ergänzen.
                            Ich benutze selbst Rode NT1-A und NT2-A (gekauft vor allem wegen des günstigen Preises bei guter Leistung, beim NT2-A als Doppelmembraner auch wegen der einstellbaren Aufnahme-Charakeristiken) - das Sennheiser MK 4 ist bestimmt auch eine Empfehlung wert und zudem 'Made in Germany' (man soll die heimischen Hersteller, die mit den Biiligpreisen aus Fernost zu kämpfen haben, ruhig unterstützen - vor allem, wenn sie Sennheiser-Qualität liefern)!

                            Freundlicher Gruss
                            Skeptiker
                            Zuletzt geändert von Skeptiker; 15.08.2013, 08:26.

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                              #15
                              Dieser Text wurde gelöscht, da doppelt.
                              Zuletzt geändert von Skeptiker; 13.08.2013, 23:16.

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