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Videocodec - die richtige Datenrate für den Schnitt- und Präsentation

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    Videocodec - die richtige Datenrate für den Schnitt- und Präsentation

    Hier im Forum gibt es bereits einige Threads die sich rund um Codecs drehen. Da denke ich macht es Sinn Infos in einem Thema zu sammeln und für Klarheit zu sorgen.

    1. Ich lese oft, dass sich Leute über ruckeln wundern obwohl die Datenrate relativ gering ist. Dabei wird häufig vergessen, dass eine geringe Datenrate eine höhe Komprimierung bedeutet. Damit muss der Codec beim dekomprimieren also mehr arbeiten - das bedeutet mehr Last für den Prozessor.

    2. Deshalb wäre meine Empfehlung: Möglichst immer mit dem Codec arbeiten der nativ vorhanden ist. (egal ob man nun auf SmartRendering setzt oder nicht). Alternativ in einen Codec wandeln der mit geringerer Komprimierung arbeitet so wie das GrassValley, Avid und Apple teils machen.

    3. Für die Präsentation ebenfalls ins native Format herausrechnen und erst dann sich an höheren Komprimierungen versuchen.

    Anregungen - weiteres Wissen herzlich willkommen
    Salutos, videospeed

    #2
    Die Diskussion um Videocodecs hat ihren Höhepunkt eigentlich längst gehabt - sie fand im HD Zeitalter eher zu der Zeit statt, wo unsere Prozessoren noch viel zu schwach für den nativen Schnitt von HDV und später AVCHD waren. "nativ" bedeutet ja, das Material so zu schneiden, wie es bei der Akquisition aus der Kamera kommt. Und da gabs die beiden Schienen über Proxys zu arbeiten, oder auch über Intermediates zu arbeiten - zu denen etwa die von dir genannten Intermediates von Canopus oder Apple oder auch Cineform gehören.

    Inzwischen hat sich aber mehr und mehr die Meinung durchgesetzt, dass der native Schnitt ohne jede Wandlung eigentlich oft die beste Möglichkeit ist. Der Entwicklungsleiter von Sony Vegas hat dies etwa recht früh gesagt - und inzwischen sind sogar die Grass Valley Produkte auf diese Linie umgeschwenkt. Das hängt mit der gestiegenen Leistung der Geräte, mit der oft sehr guten Implementierung von auch schnellen Dekodiermöglichkeiten für AVCHD wie auch der gestiegenen Prozessorleistung zusammen. Intermediates werden lediglich dort, wo man mehrere Rendergenerationen benötigt, noch eine Rolle spielen - aber wer nur direkt in der Timeline schneidet, nicht Zwischenergebnisse hinausrendert, benötigt Intermediates eigentlich nur noch in sehr seltenen Fällen. Was eine gute Nachricht ist, weil die richtigen Werkzeuge heute auch so eine durchaus gute Qualität liefern.
    Lieben Gruß,
    Wolfgang
    http://videotreffpunkt.com

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