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Welches Codec-Pack hat am meisten (brauchbare) Encoder dabei?

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    #16
    Zitat von jmar83 Beitrag anzeigen
    ... alte VHS-Recoder ... in der Regel digitalisiere ich aber gar nicht, nur in besonderen Fällen - wenn die Sache auch für andere anschaubar sein soll. ...

    .. M-JPEG2000-Codec ..
    Vielleicht hast Du den englischsprachigen Wikipedia-Artikel zu M-JPEG2000 auch mal durchgesehen (einen deutschsprachigen scheint es gar nicht zu geben): Das ist doch ein recht spezieller Codec mit nicht allzu grosser Verbreitung.
    Was nicht heisst, dass er schlecht wäre - im Gegenteil, es sind ja einzelne JPEG2000's, die da komprimiert werden. Das ist nicht besonders platzsparend, aber qualitativ bestimmt kein Nachteil (eine nicht zu starke Kompression der Einzelbilder vorausgesetzt).

    Aber wenn das Ganze platzsparend und (Zitat) ".. die Sache auch für andere anschaubar sein soll ..", würde ich eher den heute wohl am weitesten verbreiteten H.264 Codec im Format MP4 empfehlen - den vermutlich auch die meisten Mobilgeräte abspielen können.
    Ein Nebeneffekt wäre, dass Deine VHS-Aufnahmen auch noch etwas entrauscht würden.

    Zitat von jmar83 Beitrag anzeigen
    .. Allerdings geht es bei meiner Codec-Frage u.A. auch um die Nikon D7000, wenn ich da mal was schneiden und anschliessend in einem anderen (weniger Platz beanspruchenden) Format speichern will. ..
    Wenn ich das in den technischen Daten richtig erkannt habe, speichert die Nikon D7000 ja bereits mit H.264 Codec als MOV. Das ist eigentlich schon maximal komprimiert für die gegebene Bildqualität.

    Wenn es Dir darum geht, bereits vorhandene (auf der Speicherkarte der Kamera oder schon bearbeitet auf dem Computer) Aufnahmen nachträglich in ein anderes Format zu verfrachten oder die Grösse (Pixel-Zahl) zu ändern, würde ich eher XMedia Recode empfehlen, das äusserst vielseitig (z.B. Audiospur entfernen oder Containerformat-Wechsel - also von MP4 nach AVI oder MOV - ohne Neukodieren sind damit prinzipiell möglich - dazu bei Audio/Video unter 'Format' von 'konvertieren' auf 'kopieren' umstellen) und dabei einigermassen übersichtlich und zudem kostenlos ist und das es auch als 'portable' Version zum Download gibt, womit vermutlich gar keine Windows Registry-Einträge vorgenommen werden, die den Computer bzw. andere Multimedia-Programme durcheinanderbringen könnten (durch Änderung der Codec-Anwendungs-Hierarchie/-Reihenfolge).
    Stimmt - der letzte Satz war etwas zu lang!
    Zuletzt geändert von Skeptiker; 04.03.2017, 20:01.

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      #17
      Hallo Skeptiker

      Vielen Dank für Deinen kompetenten Beitrag!

      Ohne die Details des M-JPEG2000-Codecs gelesen zu haben, habe ich diesen mal als Beispiel genommen. Es würde sicher noch weitere, auf anderen Kompressionsverfahren basierende, kostenpflichtige Codecs als Alternative zu den gängigen Freien geben.

      Habe ich mir doch gedacht, dass das Decoding da zu Problem wird. Einen reinen Decoder für dieses Format, welcher auch frei erhältlich ist, habe ich bisher nicht gefunden. Und VLC wird das wohl auch nicht abspielen können. (Werde noch nachschauen) Anders würde es evtl. beim Morgan Multimedia "M-JPEG"-Codec aussehen. (Hatte mal ne Kamera in der Hand welche auch im "M-JPEG"-Format gefilmt hat - das lief auf VLC)

      Und wenn es nach der Umwandlung (D7000) dann noch grösser ist, dann dient es der Sache natürlich auch nicht! Mir ist bei der Kamera einfach aufgefallen, dass die .MOV-Files sehr schnell sehr gross werden - deshalb habe ich darüber nachgedacht, ggf. umzuwandeln. Und vielen Dank für den Tipp mit der Entrauschung bei VHS sowie "XMedia Recode"!
      Zuletzt geändert von jmar83; 04.03.2017, 20:53.
      Freundliche Grüsse,
      Jan

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        #18
        Da hat jemand offenbar großen Spaß daran, Dinge zu verkomplizieren... Wenn die Dateigrößen deiner Nikon zu groß sind (was nur eine Folge der gehackten Firmware sein kann, denn ab Werk hatte eine D7000 bestimmt keine ungewöhnlich hohe Datenrate), dann bleib doch einfach - wie von Skeptiker bereits empfohlen - bei h.264/MP4 bzw. MOV und reduziere nachträglich die Datenrate. H.264 ist allgegenwärtig, lässt sich beliebig anpassen und kann überall abgespielt werden, während M-JPEG2000 für deinen Zweck ungeeignet ist.

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          #19
          Man kann sich das Leben echt unnötig kompliziert machen...

          M-JPEG und dergleichen (Intraframe-Codecs) sind vielleicht interessante Codecs während der Nachbearbeitung, aber zum Speicherplatzsparen taugen sie absolut nicht.
          Um den Speicherbedarf gering zu halten, nimmt man Interframe-Codecs (also solche, die mehrere aufeinanderfolgende Frames vergleichen), z. B. MPEG2, H.264 oder HEVC (H.265).

          Mit guten Encodern kann man die Feinheiten der Codierung und insbesondere die Datenrate (also quasi das Verhältnis aus Qualität und Speicherbedarf) in sehr weitem Rahmen einstellen. Dass bei niedrigem Platzbedarf die Qualität entsprechend schlechter wird, liegt in der Natur der Sache.
          Allerdings braucht man nicht immer maximale Qualität: Zum Beispiel YouTube verwendet relativ geringe Datenraten (ein Bruchteil von dem, was direkt aus der Kamera kommt), und die Qualität ist deswegen noch nicht völlig unbrauchbar.

          Wenn es um bestmögliches Platzsparen geht, ist H.264 noch das Mittel der Wahl; HEVC wäre eigentlich besser, aber gute Encoder dafür sind noch kaum zu finden.
          Wenn es um gute Kompatibilität mit den Rechnern anderer Leute geht, ist H.264 erst recht das Mittel der Wahl. Der Großteil der Internetvideos liegt aktuell in H.264 vor. Es dürfte nur noch sehr wenige Rechner geben, die keinen H.264-Decoder installiert haben.
          Viele Grafikeinheiten unterstützen sogar direkt die H.264-Decodierung, um den Hauptprozessor zu entlasten; dadurch können auch leistungsschwächere Geräte (z. B. Smartphones) H.264-Videos ruckelfrei wiedergeben. So einen Vorteil hat man mit "exotischen" Codecs natürlich nicht.
          Es spricht also unterm Strich alles für H.264. In welchem Containerformat das dann verpackt ist (MP4, MOV, AVI oder sonstwas) spielt eine eher untergeordnete Rolle - wobei ich aus Kompatibilitätsgründen zu MP4 tendiere.

          Ein guter Weg, in H.264 zu encodieren, ist der freie Encoder X.264, der in vielen - auch kostenlosen - Konverterprogrammen Verwendung findet. Zu empfehlen ist z. B. "HandBrake". Dazu muss man auch vorher keine Codecs im System installieren.
          Ein bisschen Einarbeitung (also ein Grundverständnis, was beim Encodieren im Prinzip passiert, und welche Einstellungen welche Wirkung haben) kann allerdings nicht schaden. ;)

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            #20
            Spätestens nach dem Beitrag von Skeptiker habe ich mich gegen diesen Codec entschieden. Habe den mal einfach so "in die Runde geworfen", ohne weiteres Hintergrundwissen...

            Intraframe vs. Interframe erscheint mir verständlich.

            Ja, die Datenrate (soweit es geht) runterdrücken und beim ursprünglichen Codec bleiben - das wird wohl die einfachste und beste Lösung sein, wenn es unbedingt notwendig ist. MP4 ist mir als Format auch sympathischer als .AVI (M$) oder .MOV (Apple "Quicktime"-Format wenn ich mich nicht täusche?)
            Zuletzt geändert von jmar83; 04.03.2017, 22:08.
            Freundliche Grüsse,
            Jan

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              #21
              "Viele Grafikeinheiten unterstützen sogar direkt die H.264-Decodierung, um den Hauptprozessor zu entlasten; dadurch können auch leistungsschwächere Geräte (z. B. Smartphones) H.264-Videos ruckelfrei wiedergeben."


              Oder das "Raspberry"? Erstaunlich was das Teil kann bei dem doch relativ langsamen Prozessor... Kann nur der Grafikchip sein...
              Freundliche Grüsse,
              Jan

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                #22
                Habe noch ein paar freie Codecs von Matrox gefunden: http://www.matrox.com/video/en/suppo...es/version1.0/

                M-JPEG ist nebst einem anderen Codec aber nur als Decoder dabei so wie es aussieht. ("playback only")

                M-JPEG2000 wird scheinbar u.A. zum archivieren im wissenschaftlichen Bereich und in Kinos verwendet. Ist so wie es aussieht nahezu verlustfrei, macht aber entsprechend grosse Dateien. Wenn Qualität wichtig ist und die Grösse keine Rolle spielt, dann kann der ne Option sein. Sonst wohl eher weniger...
                Zuletzt geändert von jmar83; 05.03.2017, 15:02.
                Freundliche Grüsse,
                Jan

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                  #23
                  Einen Encoder für M-JPEG braucht heute kaum noch jemand, da es für Schittzwecke neuere/bessere Codecs gibt.
                  M-JPEG hatte seine große Zeit in den Frühzeiten des nonlinearen Videosschnitts. Ab ca. 1995 kam eine Reihe von "Videoschnittkarten" auf den Markt, mit denen man analoges Video in M-JPEG digitalisieren, auf Festplatten speichern und dann bearbeiten konnte.
                  Manche Leute haben noch alte Projekte aus dieser Zeit im Archiv und brauchen einen Decoder, um darauf zuzugreifen.

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                    #24
                    Meine Fujifilm "Finepix S3100" gekauft im Jahr 2004 hat, glaube ich zumindest, auch per M-JPEG komprimiert. Ohne Ton und max. ein paar Minuten, die Qualität entsprach etwa den ersten Handys mit eingebauter Kamera oder damaligen Webcams! Das waren noch Zeiten, gab zwar schon besseres damals - was ich mir aber nicht leisten konnte! ;)


                    "oder .MOV (Apple "Quicktime"-Format wenn ich mich nicht täusche?)"

                    Ist das korrekt, .MOV wie auch .QT ist doch eigentlich Apple Quicktime? Sehe ich das richtig?
                    Freundliche Grüsse,
                    Jan

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                      #25
                      Stimmt. Die frühen Digicams haben alle M-JPEG benutzt. Die Nikon D90 (erste DSLR mit Videofunktion) übrigens auch.
                      Containerformat war meist MOV, im Fall der Nikon D90 war es ausnahmsweise AVI.

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                        #26
                        Hatte ich auch mal, leider verloren das Teil, aber die Versicherung hat's dann bezahlt.

                        Die Kamera war für den Preis nicht soooo schlecht, abgesehen davon dass die Videoaufnahmen auch begrenzt waren (aber länger als bei der Fujifilm) wegen Sensor-Überhitzung, und für vollständig manuelle Objektive (ohne jegliche Elektronik) kein Zeitautomatik-Modus verfügbar war zum fotografieren. Ich mag M42-Objektive mit passendem Adapterstück - halt keine Programm- oder Blendenautomatik, dafür an praktisch jeder DSLR nutzbar! Ein wenig "old-school" halt, aber Technik ist bekanntlich nicht immer "alles" beim fotografieren und filmen! ;)
                        Freundliche Grüsse,
                        Jan

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                          #27
                          Thema Motion JPEG (M-JPEG, MJPEG):

                          Was hat meine Panasonic GH2 alternativ zu AVCHD mit 720/50p ?
                          Motion JPEG mit 720/30p !

                          Was bietet die alte (aber nicht veraltete) Fuji F31 ?
                          Motion JPEG 640 x 480 mit 30p und Mono-Ton ! (zum Abspielen wird Apples QuickTime ab Version 3 empfohlen)
                          Gemäss MediaInfo immerhin mit 4:2:2 und 8bit.

                          Und schliesslich:

                          Wie komprimiert Canons aktuelles (2016) 'Full Frame' High-End Modell EOS-1D X Mark II ?

                          Richtig, mit 4K Motion JPEG als MOV (ansonsten auch mit MP4/H.264) !
                          4K mit 50p/60p bei max. 800 Mbit/sec intern auf CFAST-Karte.

                          Canons Argument trotz Kopfschüttelns rundherum:
                          Besonders scharfe Einzelbilder (auch bewegt) !
                          Zuletzt geändert von Skeptiker; 05.03.2017, 22:21. Grund: Kleinigkeit

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                            #28
                            "Besonders scharfe Einzelbilder (auch bewegt) !"

                            Vielleicht will ja jemand eine Bilderserie aus seiner Videosequenz anfertigen, hehe..??
                            Freundliche Grüsse,
                            Jan

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                              #29
                              Zitat von jmar83 Beitrag anzeigen
                              Vielleicht will ja jemand eine Bilderserie aus seiner Videosequenz anfertigen, hehe..??
                              Oder sich das beste Einzelbild aus einer Serie aussuchen.

                              Mit steigender Videoauflösung der Fotokameras wird das ja immer interessanter.

                              Wir sind jetzt bei 4K mit knapp 9 Millionen Pixeln (bzw. rund 8.3 für UHD).

                              8K steht auch schon am Horizont - das wären dann rund 33 Megapixel in der "UHD"-Version.

                              Für die neue Panasonic GH5 ist ein "6K Photo Burst Mode" angekündigt (der Sensor hat zwar nur 5184 Pixel in der Breite, also knapp 5.2K - aber egal..) - 1 Sekunde mit 30 Aufnahmen je 18 Megapixel.
                              Wenn man den richtigen Foto-Moment nicht verpassen will, kann das schon hilfreich sein!
                              Zuletzt geändert von Skeptiker; 05.03.2017, 22:19. Grund: Photo (engl.) statt Foto (de)

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                                #30
                                Hat eben schon was, wenn ein Standbild aussieht wie ein Foto - why not?
                                Freundliche Grüsse,
                                Jan

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