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    Kaufberatung für HD-Anfänger

    Hallo zusammen,



    ich habe mir nach jahrelanger Video Pause wieder eine neue FullHD-Cam gekauft.


    Jetzt musste ich feststellen, dass ich für‘s schneiden und rendern der FullHD-Videos wohl auch meine Hardware tauschen muss … *hahaha *



    Das Budget im Moment ist wohl eher knapp ist, bin ich auf der suche nach einem gebrauchten PC.
    Folgende beiden Modelle stehen nun in der engeren Auswahl :



    Mainboard: ASUS Sabertooth 990FX
    CPU: AMD FX-8350 8-Core Prozessor 4,00 GH mit Afpenföhn Lüfter
    Grafikkarte: Gigabyte Windforce GTX 970 4GB GDDR5
    RAM: Corsair 16 GB 1600Mhz


    vs.


    Mainboard: Gigabyte B150-HD3P
    CPU: Intel Core i5-6400 Quad Core 2.7GHz
    Grafikkarte: AMD R9 380x 4GB
    24GB RAM (1x 16GB,1x 8GB)



    Ich hab zwar schon viel gegoogelt, da ich aber noch nicht richtig durchblicke, bzw. immer mal gegenteilige Meinungen gelasen habe, dacht ich mir, ich frag mal euch, welchen PC ihr mir raten würdet.
    (kann eben nicht einschätzen ob mehr RAM / 8 oder 4 Kerne / GeForce/AMD-Grafikkarte / für mich mehr bringen würde.



    Eventuell könnt ihr mir auch zu einem aktuellen Schnittprogramm raten, welches dann gut mit der empfohlenen Hardware harmoniert.




    Vielleicht noch zur Info, bin halt so ein Hobby/Naturfilmer, der seine Videos halt gerne schön zusammenscheidet und evtl. Effekt einbaut. Definitiv kein Pro.


    Dank & Gruß,
    OMW

    #2
    @OldManWillow,
    für "nur" FullHD sind beide ausreichend.
    Ich würde den Intel Core i5-6400 bevorzugen.

    Kommentar


      #3
      "Full HD" ist keine klare technische Angabe, eher ein Werbespruch. Es kommt sehr drauf an, ob es 25p, 50i oder gar 50p ist. Außerdem spielt die Art der Kompression eine große Rolle, z. B. haben ältere Rechner Probleme mit AVCHD; durch Umwandeln in ein leichter zu bearbeitendes Format kann man oft schon Abhilfe schaffen.

      Welche PC-Daten fürs Schneiden wichtig sind, hängt auch vom verwendeten Schnittprogramm ab: Manche nutzen intensiv die GPU (Grafikkarte), andere bauen vor allem auf den Hauptprozessor.

      Wenn das Budget knapp ist, sollte man klug investieren. Bevor Du unnötig Geld in eine Hardware-Zwischenlösung investierst, würde ich erst mal klären, ob man die Videos nicht mit ein paar Software-Tricks schon auf dem vorhandenen Rechner bearbeiten kann - und sei es nur als Übergangslösung bis zum Kauf eines neuen Rechners.

      Welches Format nimmst Du auf - oder welche Kamera genau verwendest Du?
      Wie sind die Daten Deines jetzigen Rechners?

      Kommentar


        #4
        Hi !


        Danke für Antworten, ich glaub hier bin ich richtig.


        Bis zu meiner Pause habe ich meine DV-Videos auf einem Laptop Acer Aspire 4740 bearbeitet.
        Ubuntu spuckt mir zu den Systeminformationen folgendes aus :


        Speicher : 3,7 GiB
        Prozessor : Intel® Core™ i5 CPU M 520 @ 2.40GHz × 4
        Grafik : Gallium 0.4 on AMD REDWOOD (DRM 2.43.0, LLVM 3.8.0)


        Da ich auf diesem Laptop nur Ubuntu installiert habe erfolgte die Bearbeitung in Openshot.
        Aber jetzt hängt sich das System beim Rendern nach einigen Minuten auf, egal ob bei AVCHD oder MP4.


        Die Kamera ist eine Panasonic HC-V777. (AVCHD / MP4 oder iFrame)


        Da ich erst wieder begonnen habe mich mit dem Thema zu beschäftigen, bin ich für jeden Tipp, auch bezüglich sinnvollem Aufnahmeformat / Komprimierung dankbar.


        Anschauen möchte ich meine Filme dann auf einem Samsung UE55 (der kommt mit bislang allen Codecs zurecht), vorzugsweise gleich über die Netzwerkfestplatte.


        Dank & Gruß,
        OMW

        Kommentar


          #5
          Zitat von OldManWillow Beitrag anzeigen
          Die Kamera ist eine Panasonic HC-V777. (AVCHD / MP4 oder iFrame)
          Das heißt also 1080/50p. Das ist technisch schon etwas anspruchsvoller als 1080/50i, aber noch nicht so anspruchsvoll wie UHD/4k.
          AVCHD und MP4 sind beides Formate auf Basis von H.264 - also die benötigte Rechenleistung dürfte dieselbe sein.

          Würde man das Material nach MPEG2 oder gar in ein spezielles Intermediate-Format konvertieren, würden die Systemanforderungen deutlich sinken. Ich weiß natürlich nicht, ob das für Dich in Frage kommt; das Konvertieren bedeutet ja zusätzlichen Zeitaufwand (und im Fall des Intermediate-Formates auch noch deutlich mehr Festplatten-Speicherbedarf).

          Eine andere Alternative sind Schnittprogramme, die den sogenannten Proxy-Schnitt beherrschen: Hierbei wird das Material erst mit qualitativ schlechteren Kopien geschnitten und erst am Ende nochmal in Originalqualität rausgerendert.

          Speicher : 3,7 GiB
          Prozessor : Intel® Core™ i5 CPU M 520 @ 2.40GHz × 4
          Grafik : Gallium 0.4 on AMD REDWOOD (DRM 2.43.0, LLVM 3.8.0)
          Für native Bearbeitung von 1080/50p in H.264 wird das etwas unterdimensioniert sein, d. h. die Videos laufen innerhalb des Schnittprogramms vermutlich nicht flüssig. Nach Konvertierung würde es reichen.

          Da ich auf diesem Laptop nur Ubuntu installiert habe erfolgte die Bearbeitung in Openshot.
          Schnittprogramme unter Linux sind leider rar. Käme auch eine Windows-Installation in Frage?

          Aber jetzt hängt sich das System beim Rendern nach einigen Minuten auf, egal ob bei AVCHD oder MP4.
          Und was ist vorher? Wie flüssig laufen die Videos während der Bearbeitung?

          Kommentar


            #6
            Hi !

            Danke für deine Ausführungen. :good:

            Würde man das Material nach MPEG2 oder gar in ein spezielles Intermediate-Format konvertieren
            OK, wenn ich richtig verstehe also vor dem Bearbeiten in Openshot bereits das Rohmaterial konvertieren ?
            Da müsste ich mal nach einem geeigneten LinuxKonvertierprogramm schauen .... in Openshot ist auchbei reiner Konvertierung nach ein paar Minuten Schluss.

            Für native Bearbeitung von 1080/50p in H.264 wird das etwas unterdimensioniert sein
            Die oben genannten Rechner würden reichen um es flüssig nativ bearbeiten zu können ?

            Schnittprogramme unter Linux sind leider rar. Käme auch eine Windows-Installation in Frage?
            Das war mitunter ein Grund einen neuen Rechner zu kaufen, um die Windows Programme auch einmal testen zu können.
            Auf dem Laptop würde ich eine Windows-Installation als Zweitsystem nur dem Falle vornehmen wollen, wenn auch die oben genannten PC's für "halbwegs" flüssige native Bearbeitung zu schwach sind.

            Wenn das Budget knapp ist, sollte man klug investieren. Bevor Du unnötig Geld in eine Hardware-Zwischenlösung investierst
            Einer der beiden Rechner sollte dann eigentlich für die nächsten Jahre (so lange ich dann eben diese Kamera habe) schon werden und keine Zwischenlösung sein. Oder sind sie schon jetzt zu schwach ?

            Budget nur für den Rechner ist 600-800 Euro. Kommt ja noch das Schnittprogramm dazu.
            Die oben genannten Rechner bekäme ich um die 500 Euro, deshalb die Frage ob sie für meine Bedürfnisse reichen würden.

            Oder andres gefragt, wie viel würde mich ein Rechner kosten der meine Anforderungen erfüllt ?

            Dank & Gruß,
            OMW

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              #7
              Bei der Frage, ob ein Rechner ausreichend Performace hat, geht es immer um die Flüssigkeit während des Schneidens. Mindestanforderung wäre, dass man das Material aus der Timeline überhaupt ruckelfrei abspielen kann. Hat man mehr Leistung, kann man auch noch Überblendungen, Filter und dergleichen in Echtzeit abspielen, ohne dass man vorher rendern muss. Es geht immer um die Vorschau beim Schnitt, nicht ums spätere Ergebnis.
              Wenn die Hardware zu schwach ist, läuft das Video in der Timeline also nicht mehr flüssig - aber abstürzen sollte deswegen noch lange nichts. Solange man keinen Wert auf flüssiges Abspielen in der Timeline legt, kann man sogar mit einem älteren Rechner die neuesten 4k-Formate nativ bearbeiten; nur das Rendern dauert auf einem alten Rechner eben länger.
              Wenn das Programm hingegen beim Rendern abstürzt, klingt das nach einem Softwareproblem. Aber mit Linux-Programmen kenne ich mich leider gar nicht aus und kann daher nichts Genaues dazu sagen.

              Zitat von OldManWillow Beitrag anzeigen
              OK, wenn ich richtig verstehe also vor dem Bearbeiten in Openshot bereits das Rohmaterial konvertieren ?
              Da müsste ich mal nach einem geeigneten LinuxKonvertierprogramm schauen .... in Openshot ist auchbei reiner Konvertierung nach ein paar Minuten Schluss.
              Das Konvertieren würde das Abspielen in der Timeline verbessern (falls Du damit überhaupt ein Problem hast), aber wahrscheinlich nicht die Abstürze beim Rendern/Konvertieren beheben.

              Einer der beiden Rechner sollte dann eigentlich für die nächsten Jahre (so lange ich dann eben diese Kamera habe) schon werden und keine Zwischenlösung sein. Oder sind sie schon jetzt zu schwach ?
              Ich sag mal so: Ich habe einen Intel i5-4440 mit 3,1 GHz und 16 GB RAM. Auf dem kann ich (mit Edius 8 als Schnittprogramm) das Format 1080/50p gerade noch flüssig abspielen. Aber sobald ich irgendeinen Filter (z. B. Farbkorrektur) anwende, muss ich vor dem Abspielen rendern.

              Das von Dir genannte Intel i5-6400-System dürfte noch etwas schwächer sein als meines. Den AMD-Rechner kann ich schlecht einschätzen, da man die Zahl der Kerne und die Taktfrequenz von AMD-Prozessoren nicht 1:1 mit Intel vergleichen kann.
              Stärker als Dein jetziges Notbebook werden sie beide sein, da in Deinem Notebook (wie ich gerade recherchiert habe) eine Stromspar-Variante des i5 mit nur zwei Kernen steckt.

              Allerdings hängt die Leistung der Schnittprogramme von vielen Faktoren ab, z. B. benutzen manche die Rechenleistung der Grafikkarte mit, während andere voll auf Prozessorleistung setzen. Von daher kann derselbe Rechner mit dem einen Schnittprogramm zu schwach sein und mit dem anderen ganz okay. Die Abstimmung von Hardware und Software ist heute eine kleine Wissenschaft für sich; der Superprofi bin ich da jetzt auch nicht.
              Wenn der Rechner schon da wäre, würde ich sagen: Lad Dir einfach ein paar Testversionen von Schnittprogrammen runter und probier sie alle aus. ;)

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                #8
                Hi !

                Vielen Dank ! Das die Abstürze jetzt nicht unbedingt etwas mit schwachen Leistung des Laptops zu tun haben, hilft mir schon mal sehr weiter.
                Ich werde jetzt mal noch 2 andere Schnittprogramme für Linux am Laptop testen und schauen, wie es sich hier mit den Abstürzen verhält.
                Evtl. komm ich damit wirklich um die Runden, bis das Budget für Größeres reicht !

                Dank & Gruß,
                OMW

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                  #9
                  was sollte denn der

                  Mainboard: Gigabyte B150-HD3P
                  CPU: Intel Core i5-6400 Quad Core 2.7GHz
                  Grafikkarte: AMD R9 380x 4GB
                  24GB RAM (1x 16GB,1x 8GB)

                  Kosten ? das ist an sich ein Top PC lediglich der Arbeitsspeicher müsste optimiert werden da hat jemand gepfuscht

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