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Videograbber vs. Firewire-DV-Konverter

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    Videograbber vs. Firewire-DV-Konverter

    In der aktuellen VAD 2/2012 wurden mehrere USB-Videograbber zum Digitalisieren von VHS-Videos mit teils gutem Ergebnis getestet.

    Jahrelang galten in Sachen AD-Wandlung die relativ teuren Firewire-DV-Konverter (z. B. von Canopus) als Maß der Dinge. Auch analoge Eingänge von DV-Camcordern hatten einen besseren Ruf als einfache USB-Videograbber. Insofern überrascht mich das Ergebnis.

    Hat die Testredaktion auch einmal die verschiedenen Methoden gegeneinander getestet? Kann die Empfehlung zugunsten der Firewire-DV-Konverter inzwischen als veraltet gelten, und man erzielt mit den neueren Videograbbern eine mindestens ebenbürtige Qualität?

    #2
    Der Artikel geht in erster Linie auf die Digitalisierung von analogem Videomaterial ein. Früher, das ist richtig, wurden viele Konverter Analog-DV angeboten. Diese gibt es inzwischen kaum noch, denn die Firewire-Buchse (IEEE 1394/iLink) ist bereits auf dem Rückzug. Standard ist die USB Buchse über die die Digitalisierung inzwischen genauso gut klappt.

    Ich habe übrigens auch einen Bildvergleich mit alten Konvertierungen gemacht und konnte hier den neuen Konvertern kein schlechteres Zeugnis ausstellen wir den Analog/Firewire-Konvertern. Voraussetzung ist natürlich, dass man eine ordentliche Datenrate wählt, denn im Gegensatz zu den Firewire-Konvertern die mit fester Datenrate im DV-Videodatenstrom arbeiten, sind bei den neuen Modellen die Einstellmöglichkeiten viel höher. Defakto sind die MPEG-Datenströme aber nicht per se schlechter als DV-Video.
    Viele Grüße
    Joachim Sauer

    Wir freuen uns, wenn Ihr unser Portal videoaktiv.de besucht und natürlich unseren YouTube-Kanal mit jeder Woche interessanten Videos abonniert.

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      #3
      Danke für die schnelle Antwort.

      Der einzige Nachteil der neuen Grabber könnte also die MPEG(2)-Kompression sein. So wie ich das Funktionsprinzip verstanden habe, kommt über USB 2.0 ein unkomprimiertes Videosignal in den Rechner und wird erst dort softwaremäßig komprimiert; dann müsste man doch mit alternativer Software auch z. B. einen hochwertigen Intermediate-Codec verwenden können.

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        #4
        So man an den Treiber mit der Software herankommt - ja. Habe ich nicht mit allen getestet, aber in der Regel klappt das.
        Viele Grüße
        Joachim Sauer

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          #5
          Guten Tag,

          ich bin seit einiger Zeit auf der Suche nach einer qualitativ vergleichbaren Lösung zu einem Firewire Anschluss.
          Nachdem ich dafür in den meisten Foren belächelt wurde, bin ich auf dieses Thema hier gestoßen. Mir ist durchaus klar, dass FireWire die absolut gängige Methode ist bzw. bisher war. Trotzdem brauche ich eine andere Lösung.

          Ich habe ein neues Sony Vaio SVE1512 Notebook, was weder einen FireWire Anschluss hat, noch einen PCMCIA Express Card Steckplatz. Nach verschiedenen Konstellationen die, wie erwartet, alle nichts taugten, bin ich nun bei den Grabbern angekommen.

          Ich habe es zunächst mit einem Gerät von Terra Tec (Grabby) versucht um einen Eindruck von der Qualität zu bekommen.
          Das ist das unterste Niveau und wurde auch direkt wieder umgetauscht.

          Können Sie einen Grabber empfehlen, welcher gute Ergebnisse bringt und annähernd oder vergleichbare Qualität liefert wie der herkömmliche Weg per FireWire?

          Oder fällt Ihnen vielleicht noch ein anderer Lösungsweg ein?
          Ich spiele meine miniDVs über einen älteren Canon Camcorder ein.

          Ich danke für ein Rückmeldung.

          Grüße
          zebo.

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            #6
            Es gibt da wohl so etwas:

            http://www-user.tu-chemnitz.de/~heha...0den%20PC/u2f/

            Ob es damit wirklich geht kann ich nicht sagen, die üblichen Firewire-USB-Adapter sollen ja nicht gehen, wie man immer wieder lesen kann.
            Gruß

            Hans-Jürgen
            (Hier findet Ihr meine Videos)

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              #7
              Danke für die Antwort.

              Das Problem bei diesen Umwandlern ist, das die Programme kein Gerät erkennen, wenn kein FireWire angeschlossen ist.

              Ich habe es auch schon mit einem USB Express Card Adapter in den ich dann die FireWire Express Card gesteckt habe versucht. Das Gerät wurde nicht erkannt.

              Die Umwandler und Konverter habe ich mittlerweile durch, daher versuche ich es auf einem anderen Weg. Deshalb die Frage nach einem Grabber.

              Danke!
              zebo

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                #8
                Zitat von zebo Beitrag anzeigen
                Ich habe ein neues Sony Vaio SVE1512 Notebook, was weder einen FireWire Anschluss hat, noch einen PCMCIA Express Card Steckplatz.
                Einen Thunderbolt-Anschluss hat dein Notebook dann wahrscheinlich auch nicht? Mit dem wäre eine Firewireverbindung ebenfalls kein Problem.

                Zitat von zebo Beitrag anzeigen
                Oder fällt Ihnen vielleicht noch ein anderer Lösungsweg ein?
                Ähnliche Adapterboxen wie die von Hans-Jürgen verlinkte gibt es von Pinnacle unter der Bezeichnung "Movie Box". Eigene Erfahrungen damit habe ich nicht, doch wird immer wieder davon berichtet, dass sie genau das tun, was Du suchst: Der Camcorder wird über Firewire an die Box angeschlossen, die das Signal umwandelt und über USB an den Rechner weiterreicht.

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                  #9
                  Zitat von zebo Beitrag anzeigen
                  Können Sie einen Grabber empfehlen, welcher gute Ergebnisse bringt und annähernd oder vergleichbare Qualität liefert wie der herkömmliche Weg per FireWire?
                  Nein. Wirklich gute Qualität kommt nur raus, wenn die Videos digital bleiben. Selbst wenn der Camcorder ein Y/C-Ausgangssignal hat, wird das Re-Digitalisieren immer mit deutlichen Qualitätsverlusten einhergehen. Von einer FBAS-Verbindung (Composite) wollen wir gar nicht reden.

                  Drei Gedanken kommen mir dazu:
                  1) Vielleicht lässt sich irgendwo ein alter PC auftreiben, den man mit Firewire-Karte nachrüsten kann. Der müsste noch nicht mal leistungsfähig genug sein, die Videos selber wiederzugeben. Er muss sie nur mittels geeigneter Software auf eine Festplatte schreiben.
                  2) Ich erinnere mich, dass es in den späten Jahren des DV-Systems ein paar Camcorder gab, die ihr digitales Signal neben Firewire auch via USB ausgeben konnten. Vielleicht findet sich so einer.
                  3) Manche DVD-Recorder (z. B. solche von Panasonic) können via Firewire das Signal einer DV-Kamera entgegennehmen und dann volldigital auf DVD bringen. Den Inhalt der DVDs könnte man rippen und weiterverarbeiten.

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                    #10
                    Vielen Dank für die konstruktiven Vorschläge!

                    Ich habe vorhin in einem anderen Thread, hier im Forum, bereits von der Pinnacle Movie Box gelesen. Da dies ein renommierter Name in der "Branche" ist und eben auch einen FW-Anschluss bietet, haben ich diese nun mal bestellt.

                    http://www.klarsicht-it.de/Pinnacle-...il_177226.html

                    Ich bin gespannt.
                    Pinnacle Studio ist gleich mit dabei.
                    Wenn das läuft, ist das preislich für mich in Ordnung.
                    Da es sich bei mir nicht mehr als um ein Hobby handelt, muss es auch nicht "High-End" sein.

                    Die Lösung mit dem separaten Rechner ist bereits mein Notnagel, da ich noch einen alten Tower mit FW-Karte habe. Nun habe ich mir aber dieses schicke NB gekauft und wollte erst alle Optionen prüfen direkt damit zu arbeiten. Ja, ich weiß, dass ich auch vor dem NB-Kauf hätte checken können ob es einen FW-Anschluss hat. Leider haben die wenigsten einen und dann war mir die Leistung bzgl. der übrigen Nutzung wichtiger und ich hätte nicht gedacht, dass es SO ein Akt wird.

                    Nochmals Danke für die Ideen, ich berichte in ein paar Tagen wie der Feldversuch ausgegangen ist.

                    Grüße aus Düsseldorf,
                    zebo.

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