Su1

Einklappen

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

50fps und 60fps Vids in einem Video kombinieren - Zwischenbilder berechnen ?

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    50fps und 60fps Vids in einem Video kombinieren - Zwischenbilder berechnen ?

    Hallo,

    ich besitze eine Lumix LX7 die schöne Videos in 1080p macht, mit 50fps
    (1.4 Blende und Graufilter -> Tiefenunschärfe lässt sich damit gut machen)

    ich würde mir nun gerne ActionCam(s) (3-4 Stück) kaufen
    (auch einen Gimbel, LUUV Pro hab ich mir bestellt)

    also die Actioncams sollten go-pro ähnliches Format haben

    nun: GoPro kostet schweine viel Geld - sie würden aber teilweise auch das Filmen mit 50fps anbieten

    wie sieht es nun aber aus, wenn ich Szenen mit 60fps (was die meisten Actioncams auspsucken) mit 50fps der Lumix LX7 kombiniere ?

    ich hab da gelesen, dass es Software gibt, welche Zwischenframes berechnen kann

    also aus einem 50fps-Video z.b. ein 60fps-Video macht

    im Endeffekt wäre dann nur noch 1 Frame original, und die restlichen 59frames wären "berechnet"

    kann das noch schön ausschauen?

    von Respeeder kenne ich es, dass bei Zeitlupen mit Zwischenbildberechnung oft mal "komische" Effekte auftreten
    (allerdings müssen hier ja auch Zwischenbilder für größere Zeitspannen errechnet werden)


    software gibt es z.b. diese hier:
    SVP
    https://www.svp-team.com/w/index.php?title=Main_Page

    die kann das - mit Hardwareunterstützung - on-the-fly in Echtzeit
    allerdings nur zur Darstellung, nicht fürs Abspeichern von Videos

    ich bin dann noch auf das Stichwort
    MSmoothFPS gestoßen

    könnt ihr mir einen weg nennen?

    eine Möglichkeit wäre dann noch: ich importiere mir aus den USA eine LX7
    die US-Version macht nämlich 60fps statt 50fps

    #2
    Zitat von Kraut118 Beitrag anzeigen
    eine Möglichkeit wäre dann noch: ich importiere mir aus den USA eine LX7
    die US-Version macht nämlich 60fps statt 50fps
    Andersrum wäre es sicher sinnvoller: Behalte deine europäische LX7 und leg dir Actionkameras zu, die ebenfalls 50p beherrschen. Die meisten brauchbaren sind ja umschaltbar zwischen 50Hz und 60Hz. Spätere Umwandlungen per Software würde ich vermeiden, denn die Qualität wird dadurch nicht besser, und zum Beispiel mit einer 60Hz-Actionkamera in Europa unter Kunstlicht zu drehen, führt schnell zu Bildflackern, das das Bild schon bei der Aufnahme ruiniert.
    Falls du dieses Problem umgehen kannst, indem du nur bei Tageslicht unterwegs bist, bliebe dir immerhin die Alternative, die 30p/60p-Clips später im Schnittprogramm so zu behandeln, als seien sie ebenfalls 25p/50p. Das ergibt eine leichte Zeitlupe, wie sie oft sowieso gewünscht wird, und erspart dir Arbeit und Ärger mit Konvertierungsversuchen. Das Material wird dabei nicht verändert, sondern nur etwas langsamer abgespielt.
    Persönlich würde ich an eine Actionkamera, die nur mit 60Hz arbeitet, jedenfalls keinen Gedanken verschwenden. Der Markt bietet längst zu viele Möglichkeiten, als dass man so einen Mangel hinnehmen müsste.

    Kommentar


      #3
      Schlimm genug, dass man heute so oft die Situation kommt, dass vorhandene Kameras keine zueinender kompatiblen Frameraten anbieten. Wenn man die Neuanschaffung erst plant und sich des Problems schon bewusst ist, sollte man es unbedingt und auf alle Fälle vermeiden. Ein nachträgliches Umrechnen der Framerate ist keine praktikable Lösung für häufigeren Einsatz; es ist tendenziell fehlerbehaftet und dauert mit den meisten Tools sehr lang.
      Es gibt mittlerweile auch recht preiswerte Actioncams mit 50p-Option. Dazu kommt ein umfassendes Gebraucht-Angebot.
      Superbillige 60p-Actioncams, die es neu schon für unter 100 Euro gibt, taugen eh nichts.

      Kommentar


        #4
        Also ich arbeite mit einer alten Magix-Version und mische 25fps mit 60fps, exportiere mit 60fps und gut is. Wozu braucht man denn eine Extrasoftware, die was berechnet, wenn Magix das selber macht? Und ich vermute mal, dass nicht nur Magix das kann.

        Kommentar


          #5
          Klar geht das wenn Dir die Qualität wurscht ist!
          Es kommt halt immer auf die eigenen Ansprüche an!

          Kommentar


            #6
            Mir ist die Qualität nicht wurscht. Wo liest du das? Je nach Kamera ist manchmal nicht mehr drin und je nachdem welcher Weg genommen wurde, muss da nicht unbedingt ein Qualitätsunterschied zu sehen sein. Auch hat nicht jeder das Auge um Unterschiede wahrzunehmen. Aber das hat alles mit Ansprüchen nichts zu tun.

            Kommentar


              #7
              Zitat von Norweganer Beitrag anzeigen
              Also ich arbeite mit einer alten Magix-Version und mische 25fps mit 60fps, exportiere mit 60fps und gut is. Wozu braucht man denn eine Extrasoftware, die was berechnet, wenn Magix das selber macht?
              Wenn der Wechsel zwischen den 50Hz- und 60Hz-Welten so leicht wäre, dann bräuchte es keine Hardware-Normwandler und Spezialsoftware mit fünfstelligem Preisschild, wie sie im professionellen Bereich eingesetzt werden. Aber wenn einem das Ergebnis der Magix-Bordmittel gefällt, dann umso besser. Nur sollte man sich bewusst sein, dass dieses Verfahren eine Notlösung und sicher nicht der Weisheit letzter Schluss für alle Zwecke ist.

              Kommentar


                #8
                Ja, da magst du recht haben. Ich erlebe gerade jetzt im Forum, dass es nicht leicht ist seine Vorstellungen und Wünsche klar rüberzubringen damit man verstanden wird.
                Der Eine sieht Mängel, der Andere nicht. Einer hat geringe Ansprüche, der Nächste höhere usw..
                Und dem Profi gegenüber hat der Hobbyknipser auch wieder eine andere Sichtweise. Was bin ich froh kein Profi zu sein.

                Kommentar


                  #9
                  Das ist normal und völlig in Ordnung. Ich bin auch niemand, der 12 000 Euro für eine Normwandlungssoftware ausgeben möchte oder muss, aber ich umgehe das Problem ganz simpel und kostenlos: Ich drehe gar nicht erst mit 60Hz-Formaten. Es zwingt einen ja niemand, Technik einzusetzen, die eigentlich nur für den US-Markt geeignet ist.

                  Kommentar


                    #10
                    Zitat von Norweganer Beitrag anzeigen
                    Der Eine sieht Mängel, der Andere nicht. Einer hat geringe Ansprüche, der Nächste höhere usw..
                    Es hängt auch noch von den Bildinhalten ab und von der Wiedergabetechnik.
                    Wenn die Kamera fix auf dem Stativ steht und jemanden zeigt, der ins Mikrofon spricht und sich nur mäßig bewegt, fallen Unterschiede der Normwandelmethoden nicht ins Gewicht. Wenn die Kamera und/oder das Motiv sich sehr stark und unregelmäßig bewegen, fallen Normwandelfehler ebenfalls wenig auf. Am meisten kommen sie zum Tragen, wenn es um mittelschnelle, gleichmäßige Bewegungen geht (z. B. ein Schwenk über eine Landschaft, ein durchs Bild fahrendes Auto, ein Rolltitel am Ende einer Fernsehsendung).
                    Außerdem darf man nicht vergessen, dass heute ein großer Teil der Filme nur noch am Computerbildschirm angeschaut wird, wo Ruckeln und andere Bewegungsfehler "normal" sind. Da kann man in dem Moment gar nicht unterscheiden, ob es an der Normwandlung liegt oder an der Wiedergabekette. Überspitzt könnte man sagen: Für Videos, die nur für YouTube oder Vimeo bestimmt sind, spielt die Qualität der Wandlung eine untergeordnete Rolle.
                    Anders sieht das aus, wenn ein Video in seiner nativen Framerate auf einem synchronisierten Wiedergabegerät gezeigt wird (z. B. Fernseher, der mit echtem Videosignal gefüttert wird): Da können Bewegungen im Idealfall sehr geschmeidig sein - und dadurch fallen Normwandel-Fehler auch viel stärker auf.
                    Wobei man sie möglicherweise nicht als Fehler wahrnimmt, wenn man nicht besonders drauf achtet und keinen direkten Vergleich hat (wie es z. B. der Fall ist, wenn innerhalb eines Films ein Teil des Materials normgewandelt wird und der andere Teil nicht).
                    Wir sind heute ruckelige Wiedergaben so gewohnt, dass wir sie nicht automatisch als Fehler interpretieren, sondern, solange der Film einheitlich ruckelt, erst mal als Teil des "Looks" akzeptieren.
                    Von Anfang an störend finden wir sie nur dort, wo wir sonst absolut flüssige Wiedergabe gewohnt sind, etwa bei einem Fußballspiel im Fernsehen. Wenn da aus einer 60-Hz-Region übertragen wird und der Fernsehsender einen schlechten Normwandler einsetzt, der starke Ruckler und/oder Geisterbilder erzeugt, sieht es auch der Laie. Zum Glück ist das selten geworden.
                    Wo man schlechte Normwandlung teilweise noch erleben kann, ist bei der Ausstrahlung älterer Ami-Fernsehserien, die damals in 30 fps gedreht und per Blending-Verfahren fürs deutsche Fernsehen angepasst wurden. Auch im Nachrichten-Bereich wird häufig noch mit Blending gearbeitet, weil das die Schnittprogramme eben standardmäßig machen und die Zeit für eine bessere, externe Normwandlung fehlt. Zum Beispiel bekamen wird erst kürzlich Bilder vom G8-Gipfel in Japan zu sehen, die grausame Blending-Geisterbilder enthielten.
                    Zuletzt geändert von beiti; 05.06.2016, 11:59.

                    Kommentar

                    Sky1

                    Einklappen

                    Sky2

                    Einklappen
                    Lädt...
                    X