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Punktebewertung der VA sinnvoll ?!

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    Punktebewertung der VA sinnvoll ?!

    Das Punktesystem ist schon in der Vergangenheit diskutiert worden. Dennoch bin ich der Auffassung, dass das aktuelle Heft der VA Anlass bietet, noch einmal über die Sinnhaftigkeit des (jetzigen) Systems nachzudenken.
    Als Beispiel für die m.E. vorliegende Widersprüchlichkeit nehme ich Bezug auf die Tests der Panasonic FZ 1000 und der Samsung NX 30. Beide erhalten in der Schlussbewertung 70 Punkte, was einem Prädikat „gut“ geadelt wird.
    Zu den Tests:
    Die Panasonic FZ 1000 erhält in den wichtigen Kriterien
    Schärfe, Farbwiedergabe, Kontrastumfang , Bildfehler und Lowlight ein „sehr gut“ ,
    lediglich Autofokus und Stabilisator werden mit „ befriedigend“ bewertet.
    Der Tester schreibt ferner: „ Grundsätzlich lassen sich …….hervorragenden 4K Videos aufnehmen……..die Qualität ist aber auch bei Full-HD-Aufnahmen sehr gut ……“

    Die Samsung NX 30 erhält in den wichtigen Kriterien
    Schärfe, Farbwiedergabe, Kontrastumfang ein „gut“, in den weiteren Kriterien nur ein „befriedigend“ und im Lowlightverhalten lediglich ein „ausreichend“
    Der Tester schreibt:“…………bei schwacher Motivbeleuchtung ist allerdings kaum etwas zu erkennen………Ungefähr im Sekundentakt pulsiert das Bild, was vor allem bei großen homogenen Flächen unnatürlich wirkt………“
    Ich meine, dass die Aussage, man müsse sich bei gleichem Punktestand eben die einzelnen Kriterien ansehen, zählt hier nicht – das habe ich ja soeben ausgeführt. Ich meine, dass ein so gravierender Faktor, wie das total unzureichende Lowlightverhalten, zu einer entsprechenden Abwertung führen muss. Von den anderen schlechteren Ergebnissen will ich hier gar nicht mehr reden.
    Liebe Grüße,

    Rüdiger

    #2
    Hallo,

    ich bin langjähriger Abonnent der VA und ich muss Rüdiger recht geben.

    Für mich kommt noch hinzu, daß VA nicht in 4K (UHD oder wie sie alle heissen) messen kann.
    Damals bei HDV und AVCHD waren sie Vorreiter.
    Ich kann mich erinnern, da kam gerade die Sony HC1 raus und die konnte VA schon in HD messen.

    4K in den verschiedenen Ausführungen (MP4 - GH4 / XAVCS - AX100) gibts jetzt schon ne Weile.
    Mal abgesehen von XAVC, das gibts nun schon über ein Jahr!

    Insgesamt sollte VA mal einiges auf den "neuesten Stand" bringen.

    Kommentar


      #3
      Hallo Xandix,

      vielen Dank für die Anregungen - beim HC 1 allerdings trügt die Erinnerung: Dessen erster Test fand ebenfalls noch ohne Messlabor statt, zumal der HC 1 nicht mal der erste HDV-Camcorder war. Erst zur Ausgabe 2/2006 haben wir die Wertung inklusive HD-Messung eingeführt und alle bis dahin verfügbaren sechs HD-Camcorder von Canon, JVC und Sony auf einen Schlag gemessen.
      Das ist auch dieses Mal einer der Gründe, weshalb es noch keine veröffentlichten 4K-Messungen gibt: Isolierte Messwerte bringen gar nichts, erst muss eine relevante Anzahl an 4K-Geräten vorhanden sein, damit sich ein solches Messsystem auch justieren und die Ergebnisse letzten Endes aussagekräftig bewerten lassen.
      Also: ein 4K-Messsystem wird kommen, aber erst wenn es Sinn macht - und es zudem finanzierbar ist.

      Was die Punktbewertung angeht - das wird immer wieder mal kontrovers diskutiert, und natürlich kann man es nicht jedem Recht machen. Die "test" wurde ja auch erst dafür geprügelt, dass sie "Killer-Noten" vergibt, die für das gesamte Produkt eine "mangelhafte" Abwertung nach sich ziehen.
      Wir haben das bisher nicht gemacht - nicht weil wir uns nicht trauten, sondern weil wir auf den mündigen Leser setzen und ihn nicht bevormunden wollen: Wie setzen auf größtmögliche Transparenz und geben deshalb so viele Einzelbewertungen wie möglich an. Dann kann jeder Leser selbst entscheiden, was für ihn ein mögliches "Abwertungskriterium" ist - denn da hat jeder Filmer andere Vorlieben.
      Das gilt auch für die manchmal kritisierte Endpunkt-Zahl: Wer die nicht mag kann sie ganz einfach ignorieren. Es gibt ja noch genügend aufgeschlüsselte Einzel- und Zwischennoten.

      Herzliche Grüße

      Hans Ernst/Red. VIDEOAKTIV

      Kommentar


        #4
        Zitat von Hans Ernst Beitrag anzeigen
        Hallo Xandix,

        vielen Dank für die Anregungen - beim HC 1 allerdings trügt die Erinnerung: Dessen erster Test fand ebenfalls noch ohne Messlabor statt, zumal der HC 1 nicht mal der erste HDV-Camcorder war. Erst zur Ausgabe 2/2006 haben wir die Wertung inklusive HD-Messung eingeführt und alle bis dahin verfügbaren sechs HD-Camcorder von Canon, JVC und Sony auf einen Schlag gemessen.
        Das ist auch dieses Mal einer der Gründe, weshalb es noch keine veröffentlichten 4K-Messungen gibt: Isolierte Messwerte bringen gar nichts, erst muss eine relevante Anzahl an 4K-Geräten vorhanden sein, damit sich ein solches Messsystem auch justieren und die Ergebnisse letzten Endes aussagekräftig bewerten lassen.
        Also: ein 4K-Messsystem wird kommen, aber erst wenn es Sinn macht - und es zudem finanzierbar ist.
        Hallo Herr Ernst,

        zu relevanten Anzahl an 4K-Kameras:
        1. Sony F5 / F55
        2. Blackmagic Production Camera 4K
        3. Panasonic GH4
        4. Panasonic FZ1000
        5. Sony AX100
        6. Sony AX1
        7. Sony PXW 100

        Sind das genug? (Ausgabe 2/2006 warens 6 HD-Kameras)
        Und alle 4K-Kameras schon in VA getestet.

        Für mich als Leser macht das Messen in 4K dieser 4K-Kameras sehrwohl Sinn.

        Mit freundlichen Grüßen
        Andreas

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          #5
          Hallo Xandix,

          diese Aufstellung zeigt ja genau das Problem: Sie umfasst Kameras/Camcorder aus drei verschiedenen Wertungskategorien, jeweils mit einem eigenen Wertungsverfahren: Consumer-Camcorder, Fotokameras, Profi-Camcorder. Macht durchschnittlich zwei Kameras pro Kategorie. Da sind nämlich kaum zwei direkt vergleichbare Kameras dabei - außer den jeweils bauähnlichen Ablegern.

          Und: Diese 7 Modelle sind im Zeitraum eines Jahres erschienen und über diesen Zeitraum verteilt haben wir sie auch getestet, bei HDV waren´s damals - abgesehen vom Erstling - 5 innerhalb eines halben Jahres, wir konnten sie deshalb ALLE direkt in EINEM Vergleich zusammenbekommen - das zeigt schon die noch etwas zögerliche Entwicklung von 4K, verglichen mit HD.

          Das war auch in einem anderen Zusammenhang noch ganz andere Zeiten: Mehrere Profi-Camcorder verschiedener Hersteller und Erscheinungstermine für einen Vergleichstest zu bekommen ist inzwischen wegen der äußerst schlechten Testmuster-Ausstattung der meisten Profiabteilungen fast unmöglich.

          Aber wie gesagt: Wir werden reagieren, wenn relevante Stückzahlen erreicht werden.

          Herzliche Grüße

          Hans Ernst/Red. VIDEOAKTIV

          Kommentar


            #6
            Hallo Herr Ernst,

            vergessen habe ich in meiner Auflistung noch:
            - JVC GY-HMQ10
            - Canon EOS 1DC
            - Canon C500 mit AJA Recorder
            - Sony FS 700 mit AXS Recorder


            Wären dann gesamt also Profimodelle:

            - Sony F5 / F55
            - Blackmagic Production Camera 4K
            - Sony PXW 100
            - JVC GY-HMQ10
            - Canon EOS 1DC
            - Canon C500 mit AJA Recorder
            - Sony FS 700 mit AXS Recorder


            Consumermodelle:

            - Panasonic GH4
            - Panasonic FZ1000
            - Sony AX100
            - Sony AX1


            Die müssen jetzt nun nicht sofort alle auf einmal in 4K getestet werden.

            Aber die reinen Messungen sind ja identisch, egal ob "Konsumer" oder "Profi".

            Und die Codecs der Geräte sind ja nun bekannt und gängig, also H264 oder MJPG oder ProRes.

            Dann ist nur noch die Bewertung für das "4K-Feature" anders bei "Konsumer" oder "Profi" (?)

            Eine Gesamtbewertung brauchen wir nicht mehr (bzw kann man "dazurechnen"), denn prinzipiell getestet habt ihr ja schon (andere bewertungspunkte wie Audio, etc.)


            Viele Grüße
            Andreas

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              #7
              Als Videoneuling, nicht Filmneuling, habe ich einige Probleme die Testergebnisse z.B. für eine Kaufentscheidung richtig zu interpretieren.
              Es kommt rel. häufig vor, dass eine Kamera beim Bildtest für Schärfe und Farbwiedergabe die Note sehr gut erhält, aber z.B. bei der Bewertung im Messlabor bei der Vert. bzw. Horizontalauflösung (LP) rel. schlechte Werte hat.
              Auf welche Werte muss man besonders schauen wenn man großen Wert auf sehr gute Bildqualität legt?
              Die V- bzw. H.-Auflösung sind es wohl nicht so sehr.

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