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Blende, Shutter, ND-Filter

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    Blende, Shutter, ND-Filter

    Da ich meist Aufnahmesituationen mit viel Action habe, habe ich bisher oft im Automatikmodus aufgezeichnet, allenfalls habe ich die Schärfe bzw. die Entfernung zum Motiv eingestellt.

    Ich brauche bei meinen Videos i.d.R. das Stilmittel „geringe Tiefenschärfe“ nicht, im Gegenteil: Möglichst alles im Bild soll scharf und von guter Bildqualität sein.


    Welche Werte-Bereiche für Iris und Shutter soll ich dafür anstreben?


    Was ich weiß, ist, dass bei einer weit geöffneten Blende (kleinem Blendenwert) der Entfernungsbereich kleiner wird, der scharf durchgezeichnet ist; aber ist nicht auch zu großer Blendenwert von Nachteil und ab welchem Wert?

    Oft wird empfohlen, als Belichtungszeit den doppelten Wert der Framerate zu nutzen. Bei Aufnahmen mit 50fps also 1⁄100 Sek. Es heißt: Wenn man länger belichtet, gibt es mehr Bewegungsunschärfe, wenn man kürzer belichtet, gibt es den sogenannten „Stakkato-Effekt“; das Video wirkt ruckeliger.


    Wie wirken sich lange und kurze Belichtungszeiten darauf aus, wie gut alles von vorne bis hinten scharf wird und wie ist genau der Einfluss auf die Darstellung bei Schwenks?


    Auch wenn man keine Tiefenunschärfe will, ab welchen Blenden- und Shutter-Werten ist es trotzdem ratsam, einen ND-Filter zu verwenden?

    #2
    Zitat von Anne Beitrag anzeigen
    ist nicht auch zu großer Blendenwert von Nachteil und ab welchem Wert?
    Das ist richtig, denn die Allgemeinschärfe sinkt aufgrund der so genannten Beugungsunschärfe, obwohl die Schärfentiefe weiter ansteigt. Der Blendenwert, bei dem diese Beugung kritisch wird, ist allerdings kein fester, sondern hängt mit der Sensorgröße zusammen. Als ungefährer Richtwert gilt zum Beispiel bei 1/3-Zoll-Camcordern Blende 5.6, während im Vollformat auch noch 16 oder gar 22 gut nutzbar sein kann. Im Makrobereich gelten davon abweichende Werte.

    Zitat von Anne Beitrag anzeigen
    Wie wirken sich lange und kurze Belichtungszeiten darauf aus, wie gut alles von vorne bis hinten scharf wird
    Überhaupt nicht, denn die Belichtungszeit hat keinen Einfluss auf die Schärfentiefe. Die wird von der Blende, der Brennweite und der Fokuseinstellung bestimmt. Die Belichtungszeit entscheidet jedoch über die Bewegungsdarstellung bzw. -unschärfe in jedem Einzelbild.

    Zitat von Anne Beitrag anzeigen
    ab welchen Blenden- und Shutter-Werten ist es trotzdem ratsam, einen ND-Filter zu verwenden?
    Da würde ich mich nicht auf konkrete Werte festlegen. Graufilter sind immer dann nützlich und nötig, wenn die gewünschten Shutter- und Blendeneinstellungen aufgrund der Lichtsituation nicht anders zu erreichen sind. Das wird insbesondere dann öfter der Fall sein, wenn man die Blende als Werkzeug zur Bildgestaltung begreift und nicht nur als notwendiges Übel zur Verhinderung von Überbelichtung. Übung macht den Meister.
    Zuletzt geändert von Bernd E.; 07.07.2015, 19:50.

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      #3
      Danke für die Antwort

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