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Out of Black Hole | Kurzfilm

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    Out of Black Hole | Kurzfilm

    Hallo Leute,

    in diesem Video geht es um einen Kollegen, der auf mich zu kam und ein Video über seine Drogenvergangenheit drehen wollte um damit abzuschließen und deren in ähnlicher Lage helfen kann. Ich hoffe ich bekomme einwenig Rückmeldung, gerne auch kritisch!

    https://www.youtube.com/watch?v=zQIuWSit9Rc
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    #2
    Was soll ich sagen; gut gemeint ist nicht immer auch gut gemacht. Der Film (!) ist langweilig - selbst, wenn man Englisch versteht. Es passiert einfach nichts, und die Erzählung ist jetzt auch nicht sooo aufregend, dass man allzu lange zuhören möchte.
    Wobei: An wen richtet sich der Film! An die Süchtigen der Welt oder vielleicht doch an das deutsche Publikum? Mindestens Untertitel wären hilfreich. Oder doch ein deutscher Text? Zumal ich den Eindruck habe, Aaron spricht Englisch nicht als Muttersprache ...
    Grüße aus dem Ahrtal!

    Michael

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      #3
      Ich kann mich da dem Vorredner nicht ganz anschließen: Keine Frage ist der Film nicht ein "Reiser" - aber soll er das überhaupt? Der Film erzählt eine Geschichte, die, wie ich finde, gut mit Bildern unterlegt und gut geschnitten ist.
      Viele Grüße
      Joachim Sauer

      Wir freuen uns, wenn Ihr unser Portal videoaktiv.de besucht und natürlich unseren YouTube-Kanal mit jeder Woche interessanten Videos abonniert.

      Kommentar


        #4
        Ich schliesse mich Joachims Meinung an: "Gut mit Bildern unterlegt und gut geschnitten".
        Man könnte auch sagen: Mit guten Bildern unterlegt. Jedenfalls hat hier jemand ein filmisches Auge und ein Gefühl für Rhythmus (Schnitt) und Bewegung (die Kamera kreist oft langsam um den Portraitierten).

        Aus dem Beginn des Films (In-etwa-Zitat - war mit teils nicht ganz sicher):

        Der Erzähler ist Aaron, 21 Jahre alt, aus der Nähe von Frankfurt.

        "This video is about weed,
        and we like it (wohl falsch verstanden, eher "we make it") because I want to close up with something
        I started to smoke every weekend
        Then under the week as well
        Then I started smoking every day
        And I became addicted ..."

        "Dieses Video ist über "Gras" (-Rauchen)
        Und wir mögen es (gemeint wohl das Video, Korrektur: Heisst wohl: "und wir machen es"), weil ich mit etwas abschliessen möchte.
        Ich fing an, jedes Wochenende zu rauchen
        Dann auch unter der Woche
        Schliesslich jeden Tag
        und ich wurde süchtig ..."

        Klar, man könnte so ein Thema auch ganz anders angehen: Nüchterner, warnender, wertender, unpersönlicher, dokumentarischer, mit Fakten und Statistiken untermauert, vielleicht auch weitere Personen einbeziehend.

        Hier wurde ein anderer Weg gewählt: Die Innenschau mit dem Erzähler auf Schritt und Tritt (und gelegentlichem 'Smoke') folgender Kamera, das 'Helden'portrait sozusagen (dazu passt auch das vorangestellte Motto des Films (siehe YouTube-Text): "Unbelievable People" - "Unglaubliche Leute" -> Vorsicht, es kann auch "unglaubhaft" bedeuten - ist hier natürlich nicht so gemeint!) - die Bilder aus der Unterperspektive, die Grossaufnahmen, die Symbolbilder (der dunkle Bergwerks-Stollen und der Weg zurück ans Licht, der Aufstieg auf die Plattform des stillgelegten Industrieturms, oben angekommen das Durchatmen, der Blick in die Weite, die wiedererlangte Freiheit (quasi frei sein von Sucht und Droge)).
        Dazu eine sphärische Musik, die sich durch den ganzen Film zieht, und die teils eine Spur zu laut ist.

        Die vom Portraitierten selbst erzählte Geschichte ist manchmal schwierig zu verstehen, was an der etwas in sich gekehrten, nicht so akzentuierten Sprache liegt (das nicht muttersprachliche (sorry, falls ich mich irre!), teils ein wenig holprige Englisch mag auch dazu beitragen - offenbar wendet sich der Film damit an ein weites Publikum), teils an der zu dominanten Musik und teils evtl. auch an einer etwas zu dumpfen Aufnahme (vielleicht hilft da ein Equalizer in der Nachbearbeitung).

        Dies ist ein sehr persönlicher Film (der trotzdem auch unpersönlich wirkt, vielleicht weil der direkte Blick in die Kamera selten ist und weil der Erzähler ernst, nachdenklich und eher in sich gekehrt wirkt - nochmal davongekommen, sozusagen), ein Selbstportrait mit Sicht von aussen, fast schon ein individuelles Werbevideo (zumindest ein Video in eigener Sache) in seinen schönen, cineastischen Bildern und seinem gekonnten Schnitt der Bewegtkamera.
        Ob einen das anspricht und am Sucht-Schicksal des Erzählers teilhaben lässt?
        Geschmackssache! Persönliche Präferenz. Eigene Erfahrung. Eigenes Wertesystem. Erwartungshaltung. Empathie oder Antipathie.

        Mich hat's angesprochen - sowohl filmisch als auch aufgrund der eher zurückhaltend selbst erzählten Geschichte, die ohne moralischen Zeigefinger auskommt und auch, weil mir der Hauptdarsteller bereits irgendwie bekannt vorkam.

        Diejenigen, die das schon früher gepostete Video "Into Ultimate Weekend" angeschaut haben, hatten wohl wie ich ein Déjà-vu-Erlebnis: Die dunklen Stollen der stillgelegten Mine und der Industrieturm mit der Plattform obendrauf - filmisch festgehalten im umkreisenden Drohnenflug mit Blick zurück auf die Plattform mit den 3 winzigen 'Entdeckern' (aus der Distanz, Aaron ist einer davon) - das war und ist meine Lieblingsszene!

        Was bleibt als Fazit?

        Das kann jeder für sich selbst ziehen (falls überhaupt), meines steht schon da!
        Und ich wünsche Aaron viel Glück!



        Nachtrag:

        Für Interessierte, die Schwierigkeiten haben, den englischen Text zu verstehen, hier der (imperfekte) Versuch eines Transkripts (plus Übersetzung) in Stichworten:

        englisch:

        I am Aaron, 21, from near Frankfurt

        This video is about weed
        and we like it (wohl falsch verstanden, eher "we make it"), because I want to close up with something


        I started to smoke every weekend
        Then under the week as well
        Then I started smoking every day
        And I became addicted

        my parents did not care
        I was getting more and more addicted
        and ended up in a big black hole

        I became depressive

        I got to know and love some people
        took ecstasy, speed, cocaine and other drugs

        suicide thoughts occured more than one time

        it's a hard way out - needs much time
        I'm not yet out of it completely

        I was trying to stop, though I needed new experiences
        I wanted to be free again

        no regrets about the past,
        every experience is a good experience (even a bad one)

        many chances, jobs, grilfriends resulted out of it (eig. Bemerkung: Of the experiences or the drugs?)

        experiences to get better in my life
        It's not for everybody
        But I changed my past and learned from it

        I try to stay positive
        I learned whatever my experiences told me


        deutsch:

        Ich bin Aaron, 21 Jahre alt, aus der Nähe von Frankfurt.

        Dieses Video ist über "Gras" (-Rauchen)
        Und wir mögen es (wohl zunächst falsch verstanden, eher "we make it" - "wir machen es"), weil ich mit etwas abschliessen möchte.

        Ich fing an, jedes Wochenende zu rauchen
        Dann auch unter der Woche
        Schliesslich jeden Tag
        und ich wurde süchtig

        Meine Eltern kümmerte das nicht gross.
        Ich wurde immer süchtiger und abhängiger
        und landete schiesslich in einem grossen, schwarzen Loch

        Ich wurde depressiv

        Ich lernte Leute kennen und lieben,
        nahm Ecstasy, Speed, Kokain und vieles andere

        Selbstmorgedanken tauchten mehr als einmal auf

        Der Weg wieder hinaus ist schwierig und benötigt viel Zeit (mehr als gedacht)
        Und ich bin noch nicht ganz wieder draussen

        Ich versuchte wieder und wieder aufzuhören (suchte gleichzeitig aber die Erfahrungen)
        und wieder frei zu sein

        Ich bereue meine Vergangenheit nicht
        Jede Erfahrung ist wertvoll (auch einen schlechte)

        Es ergaben sich viele Gelegenheiten, Jobs, Freundinnen daraus (Bem.: Aus den Drogen oder den Erfahrungen?)
        Erfahrungen, um im Leben voranzuschreiten

        Dieser Weg ist nicht für jeden geeignet
        Aber ich änderte mein früheres Leben und lernte daraus

        Ich versuche, eine positive Sicht einzunehmen
        Ich lernte, was auch immer meine Erfahrungen mir mitteilten.


        Noch eine Bemerkung zum Eröffnungsbeitrag (bitte nicht ärgern!):

        Zitat von Digital Dre Beitrag anzeigen
        Hallo Leute,

        in diesem Video geht es um einen Kollegen, der auf mich zu kam und ein Video über seine Drogenvergangenheit drehen wollte um damit abzuschließen und deren in ähnlicher Lage helfen kann.
        ... ... ...

        -> YouTube-Link aufs Video
        Der zweite Teil des Satzes ist etwas 'verunglückt', besser wäre z. B.:

        in diesem Video geht es um einen Kollegen, der auf mich zukam und ein Video über seine Drogenvergangenheit drehen wollte, um damit abzuschließen und um denen helfen zu können (Mut zu machen), die sich in einer ähnlichen Lage befinden.
        ... ... ...
        Zuletzt geändert von Skeptiker; 17.08.2018, 12:07. Grund: "Into Ultimate Weekend" statt "Into Ultimative Weekend"

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