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Zu lauter Pegel am Mikrofoneingang bzw. zu hoher „output“ am Mikrofon

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    Zu lauter Pegel am Mikrofoneingang bzw. zu hoher „output“ am Mikrofon

    Hallo, ich suche ein Lösung für nachstehend beschriebenes Problem.

    An den beiden Enden einer etwa 30 cm langen Schiene habe ich 2 Lavalier Mikrofone befestigt. Mittig unter der Schiene ist ein Blitzschuh Adapter montiert. Die Schiene schiebe ich auf meine GH3 und kann damit guten Stereoton aufnehmen. Der Pegel des Mikrofoneingangs der GH3 ist regelbar.

    Diese Schiene würde ich gerne ab und zu für meine Sony FDR X3000 verwenden. Wobei dann die Sony allerdings mittig auf der Schiene montiert wäre.
    Bei dieser Kombination ergibt sich das Problem, dass der Mikrofon „output“ zu hoch für die Sony X3000 ist. Leider finde ich keine Möglichkeit an der Sony den Pegel zu regeln.

    Frage:
    Gibt es einen sehr kleinen Adapter den man zwischen Mikrofonkabel und Kameramikrofoneingang steckt, der den Pegel verringert? Wichtig wäre noch, dass dieser Adapter keine eigene Stromversorgung benötigt, sondern im Gegenteil, die Stromversorgung des Mikrofons durch die Kamera beibehält.

    Ciao

    #2
    Auf die Schnelle (kurz ergoogelt):

    Das müsste wohl so etwas wie hier sein (es gibt auch kurze Kabel mit erhöhtem Widerstand):

    Audio Attenuator Stereo/Mono 3.5mm to 3.5mm Line to mic input -20dB to -50dB


    http://www.ebay.com/itm/Audio-Attenu...-/270995847068

    Offenbar sind -20 dB hier die schwächstmögliche Absenkung - die könnte aber evtl. schon zu stark sein?! -> evtl. mal im Audio- oder Schnittprogramm einen Lautstärketest mit -20dB machen!
    Zuletzt geändert von Skeptiker; 23.06.2017, 17:46.

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      #3
      Bis Du sicher, dass die Lavaliers an der X3000 übersteuern? Also dass die Störungen nicht andere Ursachen haben?
      Wenn man zwei Lavaliers als Stereomikrofon missbraucht, würde ich eher einen zu niedrigen Pegel vermuten als einen zu hohen. Immerhin sind Lavaliers dazu gemacht, aus relativ kurzer Distanz besprochen zu werden. Beim Einsatz als Stereomikrofon sind die Tonereignisse eher noch weiter weg und damit meist leiser.

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        #4
        Hallo Skeptiker,

        danke für die Antwort. Ich werde danach recherchieren.

        Hallo Beiti,

        es ist mir fast peinlich, denn deine Frage ist völlig berechtigt – danke.

        Es ist kein Übersteuern, sondern die Aufnahme ist „nur“ extrem unangenehm laut. Wenn ich dann im Videobearbeitungsprogramm die Lautstärke des Clips verringere, so das z.B. Vögel in einer für mich korrekten Lautstärke zu hören sind, ergibt sich damit ein störender Geräuschpegel. Ich kann zwar das hören was mir wichtig ist, doch der Geräuschpegel stört.

        Ich werde mal an gleicher Stelle, zur gleichen Zeit, sowohl mit der GH3 wie auch der Sony X3000 den Ton aufnehmen. Bei identischen Bedingungen kann ich sicherlich besser vergleichen. Den Pegel bei der GH3 zu verstellen ist doch eigentlich nichts anderes als ebenfalls eine Reduzierung der Lautstärke. Oder unterliege ich da einem Irrtum?

        Den Versuch mit der Zweckentfremdung der Lavaliers habe ich unternommen, da mit ihnen eine gute Stereowirkung zu erzielen ist. Sie haben übrigens Kugel-Charkteristik.

        Ciao

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          #5
          Zitat von Hobbyradler Beitrag anzeigen
          Es ist kein Übersteuern, sondern die Aufnahme ist „nur“ extrem unangenehm laut. Wenn ich dann im Videobearbeitungsprogramm die Lautstärke des Clips verringere, so das z.B. Vögel in einer für mich korrekten Lautstärke zu hören sind, ergibt sich damit ein störender Geräuschpegel.
          Warum sollte durchs Reduzieren der Lautstärke ein Geräuschpegel entstehen? Und warum sollte es anders klingen, wenn Du schon die Lautstärke des Mikrofons reduzierst?

          Kannst Du mal ein Beispiel (vorher/nachher) hören lassen - z. B. als WAV oder MP3 exportiert?

          Den Versuch mit der Zweckentfremdung der Lavaliers habe ich unternommen, da mit ihnen eine gute Stereowirkung zu erzielen ist. Sie haben übrigens Kugel-Charkteristik.
          Was Du da gebastelt hast, nennt man AB-Stereofonie. Die Stereowirkung beruht auf Laufzeitunterschieden der beiden Signale. Bei Mono-Wiedergabe (z. B.am Smartphone) kann es allerdings zur Auslöschung bestimmter Bereiche kommen; das muss nicht tragisch sein, aber der Ton klingt dann etwas anders.

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            #6
            Danke für deine Antwort Beiti,

            ich wollte dieser Angelegenheit nun auf den Grund gehen und habe in einem sehr ruhigen Zimmer nochmals leise Sprachaufnahmen mit der X3000 gemacht. Gesprochen in gleichem Abstand von den Mikrofonen.
            Die Tonspur habe ich mir dann mit WAVELAB LE angeschaut. Auch wenn ich von Ton nicht viel Ahnung habe ist für mich erkennbar, dass eine der Spuren (also ein Mikrofon) mehr rauscht und einen erheblich höheren Pegel verursacht.




            Um auszuschließen, das es an dem Y-Kabelsplitter liegt, habe ich die Mikrofone am Y-Kabel umgesteckt. Der Fehler ist mit dem Mikrofon gewandert.

            Nun habe ich die Mikrofone einzeln an die X3000 angeschlossen. Es stellte sich wieder heraus das das identische Mikrofon mehr rauschte.

            Um diese Erkenntnis zu erhärten habe ich die Mikrofone auch noch einzeln an die Lumix GH3 angeschlossen. Auch hier rauschte das identische Mikrofon mehr. Wenn auch insgesamt das Rauschen an der GH3 mir geringer erschien.

            Dann wollte ich das mehr rauschende Mikrofon kennzeichnen um beide nicht zu verwechseln. Dabei stellte ich fest, dass dies bereits gegeben ist durch eine wenig auffallende zusätzliche Kerbe, vermutlich für den Clip. Ich hatte das bis dahin nicht gemerkt.

            Ich werde also bei der Firma anfragen was es damit auf sich hat und um Austausch des einen Mikrofons bitten.

            Vor einer Antwort des Verkäufers werde ich nun keine weiteren Experimente machen.

            Ciao

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              #7
              Bei der Nachvertonung mit dem Samson C03U USB Mikrofon muss ich die Pegel am Schnittrechner
              extrem weit öffnen und sehr laut sprechen um den Ton mit normaler Lautstärke in den Film zu bringen. Die Tonqualität ist zwar gut aber das Sprechen ist sehr anstrengend. Was mache ich falsch?
              Zuletzt geändert von Manfred OD; vor 4 Tagen. Grund: Rechtschreibfehler

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                #8
                Hallo Manfred,
                1) hast du schon im Windows in der Systemsteuerung unter "Sound/Aufnahmegeräte" nachgesehen, wo der Pegel-Reglerdeines aktiven Mikrophons steht?
                2) mit welcher Aufnahme-Software machst du denn die Nachvertonung ?
                Zuletzt geändert von Helmut1942; vor 4 Tagen.

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                  #9
                  Hallo Helmut, ich arbeite nicht mit der Windows Version meiner MacroSystem Software (Bogart SE) sonder mit einem Stand alone Rechner dieses Anbieters der, im übrigen das oben genannte USB Microfon empfiehlt.
                  Diese Software bietet die Möglichkeit direkt in der Timeline die Texte zu sprechen.

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                    #10
                    Guten Morgen Manfred,
                    auch dein PC muß ja irgendeine Art von Betriebssystem haben; wenn es nicht WINDOWS ist weiß ich natürlich nicht, wo man bei deiner Kiste
                    den Basis-Pegel der einzelnen Geräte einstellen kann. Da solltest du dich an den Hersteller wenden.

                    Das DIREKTE Aufsprechen in die Timeline kann so ziemlich JEDES Schnittsystem.
                    Trotzdem halte ich diese Methode nicht für optimal.
                    Ich verfasse mein Text-Script zuerst mal mit einem Text-Programm ( z.B. Word ), schreibe dort dazu WO diese Texte hingehören ( Timecode )
                    und spreche dann in EINEM Zug diese Texte in ein Audio-Programm ( z.B. Audacity ) . Zwischen jedem Text lasse ich 1-2 Sek. Pause, damit man das dann problemlos aufteilen kann.
                    Versprecher lasse ich drin, die kann man ja später übergehen.
                    Diese Audio-Datei stelle ich in EINEM Stück in die Timeline und zerschneide + verschiebe dann den Text dorthin, wo er hingehört.

                    Auch wenn das aufwendig klingt, es ist ( aus meiner langjährigen Praxis ) der schnellste und bequemste Weg, um zu vertonen.
                    Mit der Funktion "Audio-Ducking" wird dabei die Hintergrund-Musik während des Kommentars automatisch runtergeregelt.
                    Ich weiß allerdings nicht, ob deine Schnittsoftware sowas hat.

                    Vielleicht hilft dir das weiter

                    Lg, Helmut
                    PS.: Ich arbeite mit verschiedenen Schnittprogrammen ( Pinnacle, Edius, AVID )

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                      #11
                      Guten Morgen Helmut,

                      vielen Dank für deine Hilfe. Mein Schnittprogramm hat eben auch so eine Einstellmöglichkeit für den Basis-Pegel des angeschlossenen Mikrofons. Diesen habe ich ja bereits, fast bis zum Anschlag, hochgeregelt. Trotzdem ist die Lautstärke auf der Tonspur relativ gering.
                      Eine andere Methode für die Audioaufnahme die ich früher schon benutzt habe, indem ich mit meiner Kamera pro Textsequenz einen jeweils nummerierten kleinen Notizzettel filme während ich den Text spreche. Diese Audio-/Filmszenen lege ich dann von der Speierkarte in die Szenenablage von wo ich mir den abgelösten Ton in die entsprechende Stelle der Timeline-Tonspur einfüge.
                      Eventuell kehre ich zu dieser Methode zurück.
                      Eine "Audio-Ducking" Funktion habe ich bei meinem Programm nicht gefunden. Das erledige ich bei Bedarf manuell.

                      Liebe Grüße zurück,

                      Manfred

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