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VA-News - Mackie Onyx Artist 1.2, Producer 2.2: High-Resolution-Audiointerfaces

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    VA-News - Mackie Onyx Artist 1.2, Producer 2.2: High-Resolution-Audiointerfaces

    Die neuen Onyx-Audiointerfaces Artist 1.2 und Producer 2.2 von Mackie sind nicht nur für Musiker interessant, sondern ebenso für Videomacher.



    #2
    Solide, aber keine Überraschungen

    Scheint ein solides Teil zu sein (Werbung zum Metallgehäuse: "Built-Like-A-Tank", sogar mit Trademark versehen!).

    Das kleine Modell wäre mir zu mager ausgestattet, 2 Eingänge sollten es schon sein.
    Schön, dass man beim grösseren Modell an MIDI In & Out gedacht hat (auf der Geräte-Rückseite, die Mackie selbst auf der Hompeage vor den Blicken neugieriger Audio-Enthusiasten versteckt - warum eigentllch - zu mager?). Damit lässt sich z.B. ein externes Keyboard anschliessen, das direkt oder per Computersoftware mit Tönen versorgt wird und sich so abhören lässt - bei Bedarf sogar gemischt mit weiteren Eingangssignalen.

    Bei 48V Phantomspannung und Stromversorgung nur per USB-Anschluss bin ich stets etwas skeptisch. Kann gutgehen (wird es normalerweise auch), muss es aber nicht in jedem Fall - vor allem wenn 2 Mics je 48 Volt brauchen und auch noch hohen Pegel.
    Vorteil ist natürlich die Unabhängigkeit vom Stromnetz und somit Mobilität, Ich bevorzuge für Phantomspeisung eine stabile, separate Stromversorgung. Wenn's trotzdem mobil sein soll, kann man sich vielleicht mit einer 5Volt-Powerbank behelfen.

    Ich schrieb im Titel "Solide, aber keine Überraschungen" - warum das?

    Na ja, alles schon mal dagewesen. Die Onyx-Verstärker sind bestimmt von guter Qualität (ich kenne selbst die überzeugenden Vorläufer aus meinem Mini-Mischpult Mackie 402 VLZ3), und ein stabiles, auch schirmendes Metallgehäuse ist ebenfalls ein Plus.
    Ein weiteres Plus ist die beigelegte Audio-Software samt einiger Plugins.

    Trotzdem würde ich das neue Mackie-Teil nicht gegen mein angejahrtes E-MU 0404 im Plastikgehäuse tauschen.

    Praktisches Pultdesign (finde ich: Von oben statt - zusammengedrängt - von vorne bedienbar)
    5-teilige Pegelanzeige inkl. 'Clipping'
    Analoge plus digitale Eingänge und Ausgänge (digital je optisch und elektrisch)
    Ebenfalls MIDI In/Out
    Ebenfalls bis zu 24bit / 192 KHz Auflösung
    2 mal Stereo Out (symmetrisch L/R und als Miniklinke)
    Mit 'Mono'-Schalter - nützlich, um die Qualität des Stereo-Signals zu überprüfen
    Mit 5 Volt-Netzteil-Anschluss (ohne geht's hier nicht)
    Auch stand-alone (ohne Computer) verwendbar (als Mikrofonverstärker und/oder als Analog <-> Digital Wandler oder auch als Signal-Symmetrierer = Ersatz für eine DI-Box)
    Mit 'Ground Lift'-Schalter (am Boden des Geräts) - hilft beim Auftauchen von Brummschleifen
    Sehr transparenter, "luftiger" Mik-Verstärker - also statt "Built-Like-A-Tank" eher "sounds like a breeze of fresh air" oder so ähnlich - wobei das Erste das Zweite ja nicht ausschliesst.
    Gut klingender Kopfhörer-Verstärker
    Ein Softwarepaket lag auch bei, mit dem ich allerdings nicht allzu viel anfangen konnte (lag wohl auch an mir), u. a. mit einer abgespeckten Cubase-Version und andere 'Light'-Versionen.

    Minus: Klapprige (aber recht stabile) Plastik-Konstruktion

    Ich schreibe das nicht als Werbung - das Gerät gibt's längst nicht mehr und das letzte Treiber-Update datiert aus 2011 - leider, leider!

    Ich schreibe es, um mein Eingangs-Statement etwas zu unterfuttern - 'neu' heisst nicht zwingend besser oder mit neuen Ideen - manchmal tut's auch "alter Wein in neuen Schläuchen".

    Trotzdem ist das grössere Mackie Stereo-Teil bestimmt ein solides Einsteiger-Gerät mit allem, was man so gebrauchen könnte. Und bezahlbar ist es auch.
    Zuletzt geändert von Skeptiker; 10.12.2017, 13:44.

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