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VA-News - Hoya Pro 1 Digital NDX32 und 64: Filter gegen Überbelichtung

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    VA-News - Hoya Pro 1 Digital NDX32 und 64: Filter gegen Überbelichtung










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    Mit den Hoya Pro Digital NDX32 und NDX64 Filtern kann der Filmer oder Fotograf die einfallende Lichtmenge um 5 Blendenstufen (NDX32) beziehungsweise 6 Blendenstufen reduzieren. Korrekter ausgedrückt (da die Blende ja eben bleiben soll wie sie ist) wird das Licht um Faktor 32 beziehungsweise Faktor 64 reduziert. Damit sind längere Belichtungszeiten in der Fotografie machbar und Filmer vermeiden den Shuttereffekt.
    Neutraldichtefilter werden gerne bei der ...




    Zuletzt geändert von Christian Möhrle; 21.12.2011, 16:50.

    #2
    74 Euro für EINE 52 mm-Linse

    Billig sind sie nicht, aber vielleicht den Preis wert.
    Immerhin multi-coated.

    Na ja, wenn ich bedenke, was meine Brillengläser gekostet haben !

    Kommentar


      #3
      Linsen und Gläser

      Muss man wirklich alles und jedes kommentieren und dabei nicht einmal vor Graufiltern haltmachen ?
      Nein, da haben sie natürlich recht, das muss man nicht !

      Was gibt es dazu schon zu sagen, ausser dass sie grau und neutral sind und eben ihren Preis haben.

      '74 Euro für EINE 52 mm-Linse' hatte ich oben als Titel geschrieben.
      Wenn eine Linse stets eine Wölbung hat, sei es nach innen (konkav) oder nach aussen (konvex), dann kann so ein Graufilter eigentlich keine Linse sein. Eher ein Glas (oder gibt es einen besseren Ausdruck dafür ?). Ein neutrales Glas, das Licht schluckt, ohne das Bild zu beeinträchtigen. Ein Glas ohne Brennweite. Und deshalb ohne Dioptrien.

      Ganz im Gegensatz zu meinen Brillengläsern (die, so betrachtet, eigentlich Brillenlinsen wären). Wobei, die sind konkav und haben negative Dioptrien und somit eine negative Brennweite. Allerdings ist der Brennpunkt virtuell, denn er liegt VOR statt hinter der Linse und lässt sich nur anhand des STREUUNG der Lichtstrahlen quasi rückwärts rekonstruieren.

      Jetzt, wo in den Einkaufsstrassen tausende Lichter leuchten, zeigt sich die Qualität der Oberflächenvergütung einer Brille überdeutlich - entweder spiegeln sich all diese Lichter im Brillenglas, wobei jedes auch noch einen 'Hof' erzeugt, oder das passiert nicht, und man sieht die Lichter einzeln und scharf umrissen und daneben auch den schwarzen Nachthimmel wirklich dunkel und ohne Überstrahlungen.

      Das ist bei mir der Fall. Die Gläser sind aus echtem Glas, trotz hoher Minus-Dioptrien dünn und relativ leicht dank einem hohen Brechungsindex von 1.8 und zudem mit mehreren aufgedampften Schichten bestmöglich entspiegelt.
      Nun ja, warum soll ich es nicht sagen: Die Gläser (d.h. hier, Material = Glas) sind von Zeiss und es sind - neben guten von Rodenstock - die besten, die ich seit meiner Jugend auf der Nase trug.

      Warum ich das schreibe ? Es zeigt, wie wichtig eine mehrschichtige Vergütung auf Gläsern von guter Qualität ist.
      Alles muss stimmen: Das beste Glas taugt nichts ohne Entspiegelung und die beste Entspiegelung hilft nur bedingt, wenn die Glasqualität nicht stimmt.

      Noch etwas:

      Zitat aus dem News-Artikel oben:

      'Mit den Hoya Pro Digital NDX32 und NDX64 Filtern kann
      der Filmer oder Fotograf die einfallende Lichtmenge um
      das bis zu 5-fache (NDX32), beziehungsweise um das bis
      zu 6-fache reduzieren.'

      Zitat Ende.

      Was ist mit 'bis zu' gemeint ?

      'bis zu 5-fach oder weniger' ?

      Das würde ja heissen, dass die Durchlässigkeit der Graufilter variabel wäre. So wie bei Brillengläsern mit variabler Tönung, die je nach Umgebungs-Helligkeit mehr oder weniger abdunkeln.

      Oder könnte es einfach sein, dass das 'bis zu' hier fehl am Platz ist ?

      Kommentar


        #4
        Die einfallende Lichtmenge ...

        ... wird 'entlang' der Blendenreihe 2 - 2.8 - 4 - 5.6 - 8 - 11 - 16 - 22 von einem Wert zum nächsten Wert halbiert oder verdoppelt.
        2 bedeutet 'offene Blende', 22 'geschlossene Blende'.

        Das heisst, bei Blende 11 gelangt zum Beispiel nur noch 1 geteilt durch (2 hoch 5) = 1/32 soviel Licht durch das Objektiv wie bei Blende 2.

        Und bei Blende 16 nur noch 1 / (2 hoch 6) = 1/64 soviel wie bei Blende 2.

        Somit müsste der bereits oben zitierte Satz aus dem News-Text:

        'Mit den Hoya Pro Digital NDX32 und NDX64 Filtern kann der Filmer oder Fotograf die einfallende Lichtmenge um das bis zu 5-fache (NDX32), beziehungsweise um das bis zu 6-fache reduzieren.'

        eigentlich heissen:

        Mit den Hoya Pro Digital NDX32 und NDX64 Filtern kann der Filmer oder Fotograf die einfallende Lichtmenge um das 32-fache = 5 Blendenstufen (NDX32), beziehungsweise um das 64-fache = 6 Blendenstufen (NDX64) reduzieren.

        Kommentar


          #5
          Blendenstufen versus Zeitstufen

          ... wobei 'Blendenstufen' in diesem Zusammehang auch kein glücklicher Ausdruck scheint, denn die Blende (und damit die Tiefenschärfe) bleibt ja, wie sie ist, aber die Belichtungszeit verlängert sich um Faktor 32 (5 'Stufen') oder Faktor 64 (6 'Stufen'), also z.B. von 1/1000 auf 1/30 oder 1/1000 auf 1/15 Sekunde.

          Kommentar


            #6
            Hallo Skeptiker,

            vielen Dank für deine Berichtigung, du hast natürlich recht! Leider war der Fehler so bereits in der Pressemitteilung enthalten, wir haben es nun verbessert.

            Gruß
            Christian
            Zuletzt geändert von Christian Möhrle; 21.12.2011, 16:50.

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              #7
              Hallo Christian,

              Danke für die Rückmeldung !

              Mit freundlichem Gruss
              Skeptiker

              Kommentar


                #8
                Die "Blendenstufen" oder Blenden werden immer gern genannt, möglicherweise weil sich viele die Blendenwerte gemerkt haben und es so üblich ist.

                Manche Fachleute halten den Ausdruck, der auch gern für die Stabilisatoreffektivität benutzt wird, nicht zu 100 % für glücklich.

                Aber Shutterstufen klingt auch nicht sonderlich gut. Möglicherweise ist EV Stufen richtig.

                VG
                Jan

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                  #9
                  EV-Wert (Exposure Value) und Lichtwert (LW)

                  Hallo Jan,

                  Mit 'eV' wären wir bereits bei 'Elektronenvolt' und im Teilchenbeschleuniger !

                  Scherz beiseite, mit 'EV' = 'Exposure Value' könnte man evtl. richtig liegen.
                  Auf Wikipedia findet sich eine ausführliche Erklärung dazu unter dem Stichwort 'Lichtwert'.

                  Zusammengefasst steht dort etwa folgendes:

                  Ein bestimmter Lichtwert (LW = englisch EV) steht für beliebige Kombinationen von Zeit und Blende, die einander gleichwertig sind. Also z.B. 1/125 Sekunde und Blende 8 oder 1/60 Sek. und Blende 11 oder 1/250 Sek. und Blende 5.6. Sie sind alle gleichwertig in Bezug auf die durchgelassene Lichtmenge, aber natürlich nicht bezüglich fotografisches Ergebnis.

                  Der Lichtwert 0 steht für Blende 1 bei 1 Sek. Belichtungszeit.
                  Der Lichtwert 1 steht für Blende 1.4 (= nächste Belndenstufe) bei 1 Sek. Belichtungszeit. Oder für Blende 1 mit 1/2 Sek Belichtungszeit.
                  Der Lichtwert 2 steht für Blende 2 bei 1 Sek. Belichtungszeit oder Blende 1.4 bei 1/2 Sek. oder Blende 1 bei 1/4 Sek.
                  usw.
                  LW 11 steht unter anderem für Blende 8 und 1/30 Sek, LW 13 für Blende 8 und 1/125 Sek.

                  Wenn es um die tatsächliche Helligkeit geht, muss zusätzlich die Film- bzw. Chip-Empfindlichkeit berücksichtigt werden, oder alternativ die Leuchtdichte des Motivs (Motivhelligkeit).

                  Wenn ich also sage

                  Ich fotografiere mit derselben Kamera mit Lichtwert 13 (also z.B. mit 1/125 Sek. bei Blende 8) und einem Film von 100 ASA eine weisse Taube

                  oder

                  Ich fotografiere mit Lichtwert 13 (LW 13) und einem Film von 100 ASA einen schwarzen Raben

                  und beide Aufnahmen richtig belichtet werden, dann müsste die Motivhelligkeit für beide gleich sein.

                  Vielleicht habe ich also die Taube an einem trüben Wintertag und den Raben im vollen Sonnenlicht fotografiert.

                  Und umgekehrt würde gelten:
                  Wenn ich für Taube wie auch Raben die gleiche Helligkeit mit dem Belichtungsmesser gemessen habe und beide - mit LW 13 aber 2 unterschiedlichen Kameras fotografiert - korrekt belichtete Aufnahmen ergeben, dann weiss ich, dass beide Kameras dieselbe Empfindlichkeit des Chips bzw. Films aufweisen.

                  Und ebenso:
                  Wenn ich für eine korrekt belichtete Aufnahme die Lichtemfindlichkeit der Kamera und die Helligkeit des Motivs kenne, kann ich daraus den Lichtwert ableiten und somit eine mögliche Zeit-/Blendenkombination.

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