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VA-News - Olympus M.Zuiko Digital ED 12-50 mm 1:3.5-6.3 EZ: Pen-Objektiv

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    VA-News - Olympus M.Zuiko Digital ED 12-50 mm 1:3.5-6.3 EZ: Pen-Objektiv










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    Mit dem M.Zuiko Digital ED 12-50 mm 1:3.5-6.3 EZ bringt Hersteller Olympus ein neues Standard-Zoomobjektiv für Pen-Kameras auf den Markt. Durch den elektromagnetischen Zoommechanismus verspricht Olympus ein nahezu lautloses und sanftes Zoomen. Zusätzlich verfügt es über variable Zoomgeschwindigkeiten, was es auch für Filmer sehr interessant macht.
    Die Brennweite liegt bei ...





    #2
    optisch sicher gut, im Gebraucht vermutlich weniger das ihnen der OIS fehlt und der in der OLY Pen Klasse verbaute OIS extremes JELLO erzeugt und das Bild cropt sprich OIS AUS und ab die CAM aufs Stativ.. aber es kommen auch neue Panas um die F2.8 durchgehend im Preis natürlich um vieles teurer...

    Spritz und Staubgeschützt ist nett aber es fehlt der passende Body dazu:rotfl: die Pen3 ist eher passiert als gewollt, da ist die EPL3 besser gelungen wenn auch in der Haptik unhaltbar :rotfl: aber es gibt ja einen 39€ AufklebeGRIPP als Sonderanfertigung .*lol
    Zuletzt geändert von motiongroup; 17.12.2011, 09:11.

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      #3
      alte Zeiten - neue Zeiten

      Gehen wir vom klassischen 35 mm-Fotoformat aus (Dialfilm), um besser vergleichen zu können:

      Dann entspreche das 12-50 mm Objektiv der Brennweite 24-100, lese ich oben im Artikel. Daraus kann man schliessen, dass der Olympus-Chip etwa dem halben 35 mm Fotoformat (bzw. 1/4 der Fläche) von 36x24 entsprechen müsste, das wären 18x12 mm - und tatsächlich beträgt die PEN-Chipgrösse 17.3 x 13 mm, mit etwa 12 bis 13 Megapixeln.

      Wir haben also ein 50:12 = 4.2-fach Zoom, das im Telebereich etwa 2 Blenden an Lichtstärke verliert (die offizielle Blendenreihe ist 4 - 5.6 - 8, hier haben wir 3.5 - 5.6 - 6.3), das heisst, rund 1/4 des Lichts.

      Das ist zwar für ein 4-fach Zoom akzeptabel, aber dennoch relativ viel, wenn man durch den Sucher blickt.
      Natürlich wird die Kamera das durch eine verlängerte Belichtungszeit oder eine höhere virtuelle Filmempfindlichkeit (d.h., eine Verstärkung der Kamera-Lichtempfindlichkeit mit höherem Bildrauschen) ausgleichen, aber eigentlich wäre ein Objektiv mit konstanter Lichtstärke (z.B. 4) optisch die bessere Lösung.

      Diesem Vorteil steht ein Nachteil gegenüber: Das Fix-Längen Objektiv mit Innenfokussierung und Innen-Zoom wäre länger als dasjenige mit variabler Länge bei kleinstem Tubus-Auszug (dieser Tubus-Auszug ist die Ursache für die abnehmende Lichtstärke, sofern der Tubus am vorderen Ende eine Linse hat, die Teil der Optik ist) und vielleicht auch etwas schwerer.
      Andererseits lässt sich ein Objektiv mit fixer Länge besser gegen Staub und Feuchtigkeit schützen und bietet wie gesagt den Vorteil einer (fast) konstanten Lichtstärke.

      Ich habe (damals als Nachfolgerin eines Canon SLR-Systems) selbst noch eine Olympus OM-4 samt einiger Objektive im Schrank (die ich eigentlich schon längst verkauft haben müsste, aber ich kann mich schlecht davon trennen) und irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass wir im Objektivbau früher - zumindest teilweise - auch schon weiter waren (mal abgesehen von den Bildstabilisatoren und dem Gewicht).

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        #4
        Nobody is perfect !

        Der eine Satz muss richtig heissen:

        Wir haben also ein 50:12 = 4.2-fach Zoom, das im Telebereich etwa 2 Blenden an Lichtstärke verliert (die offizielle Blendenreihe ist 4 - 5.6 - 8, hier haben wir 3.5 - 5.6 - 6.3), das heisst, *** noch rund 1/4 des Lichts durchlässt. ***

        Na ja, vielleicht habe ich etwas zu nostaglisch in die Vergangenheit geblickt - schliesslich besitzen die heutigen Objektive ausser leichterem Bau und Bildstabilisatoren natürlich auch noch einen Autofokus und zudem grössere Zoom-Bereiche sowie ein besseres Preis/Leistungsverhältnis. Ob die Mehrschichten-Vergütung zur Entspiegelung und Verbesserung von Kontrastumfang und Farbbrillanz auch wesentliche Fortschritte gemacht hat, kann ich nicht sagen.

        Tatsache ist zudem, dass das 'Blooming', das heisst, die violetten und orangen Farbsäume an Übergängen mit grossem Kontrastunterschied (Schwarz-Weiss) nach wie vor vorhanden sind. Mit niedrigbrechenden, sogenannten ED-Gläsern (Extra Low Dispersion), früher auch Fluoritgläsern, kann man diese Farbfehler teilweise korrigieren (heute z.T. auch nachträglich am Computer) - Ergebnis: Leuchtendere Farben, schwärzeres Schwarz, schärferer Bildeindruck.
        Die Farbsäume stören inbesondere bei Vergrösserungen, und jeder kann sie leicht erzeugen, indem er im Winter die Äste eines kahlen Baums im Gegenlicht bzw. gegen einen weissen Himmel fotografiert.
        Wenn dann entlang der Äste keine Säume auftauchen, kann man sich über ein gutes Objektiv freuen !

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          #5
          Zitat von Skeptiker Beitrag anzeigen
          irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass wir im Objektivbau früher - zumindest teilweise - auch schon weiter waren (mal abgesehen von den Bildstabilisatoren und dem Gewicht).
          Da ist sicher was dran, zumal die Hersteller es sich früher eher leisten konnten, ihre Optiken auf Leistung zu trimmen. Verfolgt man dagegen heute die Wünsche potenzieller Käufer, dann zählt offenbar in allererster Linie, dass ein Objektiv klein, leicht und billig ist: logisch, dass da unter anderem die Lichtstärke auf der Strecke bleibt.

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            #6
            Die Profis ...

            Zum Vergleich:

            Für die EOS 5D Mark II oder die neue EOS C300 (siehe hier auf Videoaktiv die News vom 03. November 2011) hat Canon u.a. folgendes neu im Sortiment:

            Ein 4.1-fach Zoom Objektiv fürs 35 mm-Filmformat (im Gegensatz zum 35 mm-Fotoformat ist das Bild auf Zelluloid um 90° gedreht, d.h., die Breite des Bildes entspricht der Netto-(ohne Perforation)Zelluloid-Höhe von 24 mm (mit Perforation: 35 mm) - Canon gibt 24 x 13.5 mm mit einem Seitenverhältnis von 1.78:1 an) mit folgenden Daten:

            CN-14.5-60mm T2.6 L S

            CN steht für 'Cinema' (Canon spricht vom 'Super 35'-Format, einem Kino-Format das theoretisch 24.89 x 18.66 mm entspräche - das effektiv genutzte Zelluloid-Bild ist aber mehr als doppelt so breit wie hoch),

            14-60 mm entspricht einem 4.1-fach Zoom

            T2.6 bezeichnet die konstante max. Blendenöffnung von 2.6 ('T' steht für Transmission und ist eine Kennzahl, wieviel Licht effektiv durchs Objektiv gelangt).

            Aber:

            Das Objektiv ist über 30 cm lang mit einem Front-Durchmesser von fast 14 cm und 4.5 Kilogramm schwer !
            Und - nach dem Preis habe ich gar nicht gewagt zu schauen

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              #7
              Canon EF Cinema Zoom Lenses versus EF Cinema Prime Lenses (Festbrennweiten)

              Es ist verwirrend - nun bin ich mir nicht mehr sicher, ob das oben beschriebene Canon Cinema Zoom 14.5–60mm in der Version mit EF-Mount auch tatsächlich mit einer EOS-Kamera mit 35mm FULL FRAME SENSOR (das entspräche dem 35mm FOTO-Format von 36 x 24 mmm und betrifft die EOS-1D X, die EOS-1Ds Mark III und die EOS 5D Mark II) kompatibel wäre ?

              Evtl. nicht.

              Denn nur für die EF Cinema Prime Lenses, das heisst, für die Festbrennweiten-Objektive, schreibt Canon, dass sie einen 'full frame image circle' (Vollformat-Bildkreis) liefern, der für das 36 mm breite 'Full Frame'-Format nötig ist.

              So gilt wahrscheinlich folgendes (mit der Bitte um Korrektur, falls ich falsch liege !):

              An die neue Canon EOS C300 mit 24 x 13.5 mm Bildgrösse und EF-Anschluss passen sämtliche bisherigen EF-Objektive und natürlich die neuen EF Cinema Objektive.

              An die EOS digitalen SLR Kameras mit REDUZIERTER Chip-Grösse (das sind die EOS-1D Mark IV, die EOS 7D und die EOS 60D) passen ebenfalls sämtliche EF-Objektive inkl. alle EF Cinema Objektive.
              Einzige Ausnahme könnte die EOS-1D Mark IV sein, deren Chip eine nutzbare Fläche von 27.9 x 18.6 mm aufweist und damit ÜBER dem APS-C Format von 22.3 x 14.9 mm liegt, das die 7D und die 60D besitzen, aber zudem auch ÜBER dem Format 24 x 13.5 mm der EOS C300.
              Die Frage bleibt also, ob die EOS-1D Mark IV mit den neuen EF Cinema Zoom Lenses 14.5-60 mm und 30-300 mm kompatibel ist.

              An die EOS digitalen SLR Kameras mit VOLLER Chip-Grösse von 36 x 24 mm würden alle EF-Objektive inkl. die neuen EF Cinema Prime Lenses (Festbrennweiten) passen, die neuen EF Cinema Zoom Lenses hingegen NICHT.

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                #8
                Die Relationen !

                Also, man muss die Relationen im Auge behalten:

                Ich habe ein 4.2-fach Zoom mit Lichtstärke 3.5-6.3 von Olympus für 450 Euro (499 USD) mit einem 4.1-fach Zoom von Canon mit konstanter Lichtstärke 2.6 für über 30 000 Euro verglichen !

                Und während das Olympus-Objektiv etwas über 8 cm lang ist und knapp über 200 g schwer, beträgt die Länge des Canon-Zooms über 30 cm bei einem Gewicht von 4.5 kg !

                Das Olympus-Objektiv ist für das 'Micro Four Thirds' (Seitenverhältnis 4:3)-Format von 18 x 13.5 mm bei ca. 12 Mio Pixeln konstruiert, das Canon-Objektiv für ein Seitenverhältmis von 16:9 bei einer Bildgrösse von 24 x 13.5 mit 8.3 Mio Pixeln vorgesehen.

                Das Olympus-Objektiv scheint über Innen-Fokussierung UND Innen-Zoom zu verfügen und ist offenbar gut gegen Staub und Feuchtigkeit abgedichtet.

                Ob es sich beim Zoomen ausdehnt oder seine Länge behält, konnte ich nicht herausfinden.
                Es war aber zu lesen, dass MANUELLES Fokussieren und Zoomen möglich sei, was NICHT selbstverständlich ist !

                Zudem zählt Olympus ingesamt 4 spezielle Linsentypen auf, die in dem 10-Linsen-Objektiv untergebracht sind:
                Asphärische, DSA (Dual Super Aspherical), ED (Extra Low Dispersion), HR (High Refraction).
                Damit müsste man doch eigentlich ein vernünftiges Bild mit geringer Zoom-Verzeichnung und gutem Kontrast und Farben hinbekommen !

                Fazit:
                Meine anfängliche Skepsis gegenüber der Olympus-Optik ist nun doch gewichen, vor allem auch seit ich den Preis und die Masse des Canon-Objektivs kenne.
                Es sieht so aus, als ob man hier für rund 450 Euro ein gutes Allround-Objektiv für Video und Foto erhält, das einen Kompromiss zwischen einem 4-fach Zoom mit noch brauchbarer Lichtstärke einerseits und geringem Gewicht/Kompaktheit andererseits darstellt und sogar einen Makro-Maßstab von etwas über 2/3 natürliche Grösse erlaubt.

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                  #9
                  Zu guter Letzt

                  Ich hatte am Ende meines vorherigen Beitrags noch geschrieben "Eine echte Beurteilung kann nur ein Praxis-Test bringen!' und diesen Satz versehentlich gelöscht.

                  Zudem lese ich im ersten Beitrag von 'motiongroup', dass das Objektiv leider keinen 'Optical Image Stablilizer' (OIS) habe und der in den PEN-Kameras (allen ?) verbaute leider unbrauchbar sei, da er die Farben in Richtung Gelbstich verfälsche und zudem das Bild beschneide.

                  Wenn das so ist, müsste man es auch noch in die Beurteilung einbeziehen !

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                    #10
                    nönö, der JELLO Effekt heißt nicht das es ins Gelbe abdriftet... da dreht es sich ums Wabern des Bildinhaltes.

                    http://www.youtube.com/watch?v=0qC0_nIUq9s
                    Zuletzt geändert von motiongroup; 19.12.2011, 07:53.

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                      #11
                      Bild-'Geschwabbel'

                      Ein Missverständnis - sorry & danke für den Link !

                      Erinnert mich an das Abspielen von VHS-Videoakassetten VOR der Anwendung eines TBC (Time Base Correctors) oder einer Reinigungskassette.

                      Falls der Grund der OIS (Optical Image Stabilzer) wäre, könnte man ihn ja zumindest in solchen Situationen abschalten und das Bild später am Computer 'entwackeln', soweit möglich!

                      Mit freundlichem Gruss
                      Skeptiker

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                        #12
                        Hallo Skeptiker... das Problem an dem nachträglichen Entwackeln ist das es NICHT funktioniert das Wabern in seiner flachen Frequenz und der Gleichmäßigkeit her NICHT oder nur schlecht stabilisierbar ist.

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                          #13
                          Stativzubehör ?

                          Hallo motiongroup,

                          Wahrscheinlich weiss der Computer-Entwackler nicht, WAS genau er an dieser Bewegung nun stillegen soll und was nicht !

                          Vielleicht gibt's ein Stativzubehör, das in so einem Fall helfen könnte - so eine Art Entwacklungs-Steadycam-Gestänge oder ein 'Fluid'-Zwischenstück zur Entkopplung der Kamera von der Vibration ?

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