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VA-News - JVC DLA-X30R, -X70R, -X90R: Projektoren mit 4-facher Full-HD Auflösung

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    VA-News - JVC DLA-X30R, -X70R, -X90R: Projektoren mit 4-facher Full-HD Auflösung










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    Mit den Projektoren DLA-X30R, -X70R und -X90R präsentiert JVC drei neue Beamer. Die Modelle X90R und X70R können Bilder mit 4K-Auflösung oder 3840 x 2160 Pixel an die Wand projizieren. Das soll dank der von JVC entwickelten e-shift-Technologie möglich geworden sein. Auch für 3D-Filme eignen sich laut Hersteller die drei Projektoren.
    Weiter wird mittels der ...





    #2
    Verstehe ich das falsch oder kommen immer mehr fast 4K-Beamer, die aber nicht mit 4K-Material versorgt werden können? Was soll man den damit? Dann doch lieber nen FullHD-Beamer mit anständiger Qualität zum viel besseren Preis. Oder habe ich irgendwas missverstanden bei der Ankündigung?
    Grüße,
    Ingmar

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      #3
      4K

      Es hängt davon ab, was man unter 4K versteht.

      Wenn Full HD mit seinen 1920 x 1080 Pixeln als 2K definiert wird, dann entspricht 4K den 3840 x 2160 Pixeln, die im Text zum Gerät erwähnt sind und die sich durch (2 mal 1920) x (2 mal 1080) ergeben.

      1920 x 1080 Pixel entsprechen übrigens genau einem Seitenverhältniis von 16:9 - vorausgesetzt es handelt sich um quadratische Pixel.

      Die Angabe '4K' bezieht sich nur auf die Bildbreite von rund 4000 Pixeln.
      Streng genommen, wären 1K = 1024 Pixel und somit 2K = 2048 Pixel und 4K = 4092 Pixel.

      Wie allgemein in der Informatik üblich, bedeutet die Vorsilbe 'K' einen Faktor von 1024, was 2 hoch 10 entspricht und auf dem Binärsystem fusst.

      Dies im Gegensatz zu physikalischen Einheiten, bei denen das Präfix 'k' für einen Faktor 1000 steht, zum Beispiel in Kilogramm oder Kilometer.

      Dieser Unterschied zwischen 1024 und 1000 ist auch der Grund, warum von den 4.7 GB, die eine beschreibbare DVD-R laut Aufdruck besitzt, beim Brennen nur 4.38 GB zur Verfügung stehen - das entspricht 4.7 geteilt durch (1.024 hoch 3), gemäss der Umrechnung von Byte auf Kilobyte, von Kilobyte auf Megabyte und von Megabyte auf Gigabyte. Der DVD-Hersteller rechnet hingegen mit 4700 000 000 Byte = 4.7 GB.

      Übrigens hat Apple für sein OS X mit System 10.6 'Snow Leopard' von Faktor 1024 auf Faktor 1000 umgestellt, mit dem Ergebnis, dass für sämtliche Speichermedien nun höhere Werte angezeigt werden. Leider ist der Speicherplatz trotzdem nach wie vor derselbe .

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        #4
        Also manche nehmen es auch so genau, dass sie die Abkürzung K für Kilo und Ki für Kibi sehen. Das steht für Kilo-Binary und entspricht den genannten 1024
        Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Kibibyt...xe_zur_Basis_2

        Ich denke bei 4K halt an http://de.wikipedia.org/wiki/Digital...aufl.C3.B6sung
        Aber mir geht es ja auch weniger um die Auflösung als um das Zuspielen
        Grüße,
        Ingmar

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          #5
          Der 4K-Zuspieler

          Stimmt, 4K-Blu-Rays sind mir auch noch nicht begegnet !
          Dann müsste man als Zuspieler wohl eine 4K-Videokamera benutzen, sofern man die 10K dafür investieren konnte (ohne Objektiv, siehe http://www.videoaktiv.de/20111104661...insteiger.html).

          Mit freundlichem Gruss
          Skeptiker

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            #6
            Also eine Scarlet ist eine Kamera und nicht als Player gedacht. Entsprechend kann sie auch nur bis FullHD für Vorschaumonitore ausspielen. Außerdem spielt eine Scarlet nur Redcode ab, was ja per Definition ein reiner Recording-Codec ist, den du nicht aus nem Schnittprogramm rausspielen kannst. Über eine Red Rocket oder manch andere Schnittkarte kannst du aber aus dem Rechner mit geeigneter Software 4K über 4 HD-SDI Ports ausspielen.
            Zuletzt geändert von irieger; 22.11.2011, 00:34.
            Grüße,
            Ingmar

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              #7
              Das 4K-Geständnis

              Tja, ich gebe es offen zu: Soweit bin ich noch nicht !
              Ich bin immer noch dabei, mich an 2K zu gewöhnen und freue mich nach wie vor über die Bilder, die mein kleiner, aber feiner HD-ready Beamer von Blu-Rays an die Wand wirft, auch wenn er das mit etwas zu lautem Gebläse tut.
              Kaum auszudenken, was für ein Bild ein Full HD Beamer projezieren würde - aber 4K ? Dann könnte man vermutlich mit der Lupe an der Wand einzelne Gesichter erkennen.

              Na ja, ich übertreibe ein wenig.

              Aber für Bilder, die auf grossen Kinoleinwänden erscheinen, macht 4K durchaus Sinn, und würde man heute ein grösseres Spielfilmprojekt in Angriff nehmen, wäre es wohl tatsächlich eine Überlegung wert, ob man dies in 2K oder 4K tun sollte.
              Nur, der Kamera folgt dann eine ganze 4K-Bearbeitungskette, die technisch anspruchsvoll und teuer ist.

              Als Beispiel kann man einen Blick auf Peter Jacksons Filmprojekt 'The Hobbit' werfen, von dem der sympathische Neuseeländer auf http://www.hd-report.com/2011/11/11/...-epic-cameras/ selbst berichtet.

              Gedreht wird das 3D-Filmprojekt in Stereo mit 48 Kameras namens RED EPIC, die sogar mit 5K statt 4K aufnehmen. Dazu kommt eine höhere, zeitliche Auflösung von 48 Bildern pro Sekunde statt der für Film üblichen 24. Als Speichermedien werden offenbar 128 GB 'Memory Cards' verwendet und ich lese bei Wikipedia auf http://en.wikipedia.org/wiki/Red_Dig...Camera_Company folgenden Satz unter dem Titel 'Recording media':
              "The Epic "brain" records at a data rate of up to 225 MB/ to proprietary SSD drives called RedMags."

              Das ergäbe bei maximaler Datenrate ca. 128x1024/225 = 583 Sekunden = 9.7 Minuten Filmzeit pro 128 GB SSD-Speicher, was angesichts der 5K-Aufnahme recht hoch erscheint, denn unkomprimiertes 2K-Material füllt - wenn man eine Datenrate von 1.5 Gb/s (Gigabit/s, entspricht 192 MByte/s) zugrunde legt (siehe http://www.blackmagic-design.com/pro...tle/techspecs/ unter 'Multiple Rate support' - einen 128 GB SSD-Speicher in knapp 12 Minuten.

              Jackson berichtet von einem Spiegelsystem vor den beiden Kameras, das nötig war, um bei der Aufnahme die natürliche, menschliche Seh-Perspektive (den Augenabstand) zu simulieren, da sich die beiden Kameras dafür nicht nahe genug nebeneinander auf die Halterung montieren liessen. Ebenfalls wird erwähnt, dass beim Dreh alle Farben - insbesondere Rottöne - übertrieben werden mussten, da das Spiegelsystem sie verblassen liess.
              Zudem seien - aufgrund der hohen zeitlichen und räumlichen Auflösung - Echthaar-Perücken notwendig gewesen, weil nur sie einen natürlichen 'Look' ergeben hätten.

              Die Technik schreitet also in rasendem Tempo fort und man ist gespannt, was in Zukunft folgt: 8K, 16K, 32 K ?
              Vielleicht ist die grundsätzliche Frage, welche digitale Auflösung nötig ist, um das feine Korn von Zelluloid zu erreichen - sind wir schon soweit ?

              Fazit:
              2K sind für mich im Augenblick alles, was ich mir wünschen könnte und alles, was das Fernsehen zur Zeit liefern kann - allerdings längst noch nicht überall und auf allen Kanälen.
              Etwas anderes ist der Film und das Kino - hier machen 4K und mehr durchaus Sinn - auch wenn man sich dabei vom gewohnten, etwas körnigen 'Filmlook' und den leicht ruckelnden Kameraschwenks irgendwann verabschieden muss !


              P.S.:
              In meinem '4K'-Beitrag weiter oben habe ich mich im Gestrüpp der Zahlen um 4 Pixel verheddert: 4K ist 4096 (nicht 4092).

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                #8
                Zitat von Skeptiker Beitrag anzeigen
                Das ergäbe bei maximaler Datenrate ca. 128x1024/225 = 583 Sekunden = 9.7 Minuten Filmzeit pro 128 GB SSD-Speicher, was angesichts der 5K-Aufnahme recht hoch erscheint, denn unkomprimiertes 2K-Material füllt - wenn man eine Datenrate von 1.5 Gb/s (Gigabit/s, entspricht 192 MByte/s) zugrunde legt (siehe http://www.blackmagic-design.com/pro...tle/techspecs/ unter 'Multiple Rate support' - einen 128 GB SSD-Speicher in knapp 12 Minuten.
                Das sagt eigentlich schon so das meiste: http://www.theblackandblue.com/2011/08/04/epic-cost/
                Da liegt auch einer der großen Kostenpunkte dieser Kameras, der Speicher. Das Bearbeiten ist zumindest mit Adobe Premiere CS5.5 und nem aktuellen i7-Quad + starker Nvidia-Grafikkarte wohl nicht mal ein großes Problem. (Video finde ich gerade leider nicht mehr)

                Zitat von Skeptiker Beitrag anzeigen
                Die Technik schreitet also in rasendem Tempo fort und man ist gespannt, was in Zukunft folgt: 8K, 16K, 32 K ?
                Vielleicht ist die grundsätzliche Frage, welche digitale Auflösung nötig ist, um das feine Korn von Zelluloid zu erreichen - sind wir schon soweit ?
                Es wird zwar nach und nach noch in die Richtung 8K usw. gehen, aber mit 4K liegt man laut einigen Angaben über der optischen Auflösung von 35mm Film, die wohl bei ca. 3000-3500 Spalten liegen soll. Jedenfalls hatte ich mal sowas gelesen, als es um Digitalkino und die Auflösungen ging (vermutlich in der C't). Dort wurde eben auch geschrieben, dass viele in Kinos gezeigte Kopien Qualitativ auch unter 2K liegen durch das mehrmalige Kopieren.

                Zitat von Skeptiker Beitrag anzeigen
                Etwas anderes ist der Film und das Kino - hier machen 4K und mehr durchaus Sinn - auch wenn man sich dabei vom gewohnten, etwas körnigen 'Filmlook' und den leicht ruckelnden Kameraschwenks irgendwann verabschieden muss !
                Wobei der Trend bei Digitalchips ja teilweise eher in Richtung Kinoähnliches Rauschen geht, wenn man zumindest die C300 von Canon betrachtet: http://blog.vincentlaforet.com/2011/...organic-noise/
                Grüße,
                Ingmar

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                  #9
                  Korn & Speicher

                  Hallo Ingmar,

                  Das sind interessante Links und ich müsste sie beide nochmals richtig durchpflügen, um die Details wirklich zu erfassen.

                  'Film Grain'-Filter gibt es, glaube ich, für After Effects schon fast so lange, wie es Videokameras gibt. Man hat den Look von echtem Film stets als Massstab für Aesthetik und Professionalität angesehen - was sich bis heute nicht geändert hat. Vielleicht lockert sich diese Sichtweise etwas auf, je mehr der digitale Film das Zelluloid verdrängt - schwer zu sagen. Aber schliesslich sehen unsere Augen die Welt ja auch nicht körnig und schnell Bewegtes ruckelnd - so betrachtet, scheint diese Präferenz eigentlich nicht angeboren zu sein, eher angelernt.

                  Die Aufnahmezeit der RED EPIC für 128 GB SSD habe ich mit knapp 10 Minuten vielleicht etwas zu kurz berechnet, denn kaum jemand scheint wirklich die MINIMALE Kompression zu benutzen, wenn eine etwas höhere fürs Auge unsichtbar bleibt, aber als Bonus vielleicht doppelt so lange Filmzeit erlaubt. Höchstens der Gedanke an die nachfolgene Postproduktion könnte den Perfektionisten Peter Jackson wohl dazu verleitet haben, tatsächlich mit 225 MB/Sec zu filmen - ich habe die Angaben dazu nirgends gefunden.

                  Als kleine Gegenleistung kann ich auch noch 3 Links beisteuern, die - falls noch nicht bekannt - vielleicht von Interesse sind:

                  Auf http://www.slashcam.de/artikel/Edito...h--alles-.html wögt 'Rudi' (könnte es vielleicht Dr. Rudi Schmidts sein ?) die Vor- Und Nachteile von CANON C300 und RED SCARLET-X gegeinander ab - und gibt der Scarlet X den klaren Vorzug.

                  Auf http://www.dvinfo.net/forum/new-cano...scarlet-x.html ein entsprechender Vergleich, aber diesmal 'gewinnt' die CANON C300.

                  Schliesslich gibt es auf http://reduser.net/forum/archive/index.php/t-50473.html eine Diskussion darüber, wie man den Aufnahmen mit der Red One MX nachträglich Filmkorn hinzufügen könnte und ob das überhaupt Sinn macht.

                  So - das wär's vorläufig !

                  Mit freundlichem Gruss
                  Skeptiker

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