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VA-News - Film-Digital: Filme mit DSLR-Kameras digitalisieren

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    VA-News - Film-Digital: Filme mit DSLR-Kameras digitalisieren












    thumb Film-Digital DSLR Transfer-Objektive



    Bis Anfang der 80er-Jahren des letzten Jahrtausends waren 8- und 16-Millimeter-Schmalfilm-Formate feste Größen in der Amateurfilmwelt. Das Unternehmen Film-Digital bietet mit ihren Schmalfilmprojektor-Objektiven die Möglichkeit, alte Filmschätze vom Projektor aus mit filmenden DSLR-Kameras hochauflösend abzufilmen und zu digitalisieren.
    Die DSLR-Kamera wird hierfür mittels dem ...




    #2
    Schön ist das - aber mal gerechnet (wenn ich kein Dienstleister bin)
    Angebot aus dem Internet (beste Scan Qualität)
    Full HD Filmabtastung ab nur 0,95 € pro Minute, eine 120 Spule sind ca 26 min - gerundet sind das 26 Euronen
    Wieviel Spulen wären dann zu machen, damit sich das rechnet
    man lernt nie aus...:good:

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      #3
      Zitat von wabu Beitrag anzeigen
      Schön ist das - aber mal gerechnet (wenn ich kein Dienstleister bin)
      Angebot aus dem Internet (beste Scan Qualität)
      Full HD Filmabtastung ab nur 0,95 € pro Minute, eine 120 Spule sind ca 26 min - gerundet sind das 26 Euronen
      Wieviel Spulen wären dann zu machen, damit sich das rechnet
      Aber was ist in einer solch billigen Filmdigitalisierung enthalten wie z. Bsp. die wichtige Filmreinigung, Staub- und Kratzerbeseitigung so wie Farbkompensation???

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        #4
        Ich habe auch noch aus den 60 er viele Filme von meiner Tochter und Familie, und aus den 70 er die ganzen Rennfilme von der Avus, und Slalomläufe vom Flughafen Tempelhof in Berlin.
        Dabei kommt dann die Frage auf, was mache ich mit dem Gerät nach dem Digitalisieren.
        Damit Geld verdienen zieht weitere Investitionen nach sich, und die Konkurrenz ist zu groß.

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          #5
          Vielleicht ist das ähnlich wie beiden Diascannern, die wandern munter per E-Bay von einem zum anderen und das meistens ohne finanziellen Verlust.
          Gruß

          Hans-Jürgen
          (Hier findet Ihr meine Videos)

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            #6
            Zitat von Kallelulla Beitrag anzeigen
            Aber was ist in einer solch billigen Filmdigitalisierung enthalten wie z. Bsp. die wichtige Filmreinigung, Staub- und Kratzerbeseitigung so wie Farbkompensation???
            Ein jeder hat so seine Digitalisierungsmethode.
            Teste doch mal mit einem guten Kodak-Quellmateral hier: Klick!
            Kein Zwischenhandel, kein Wasserkopf, dafür günstige Preise!

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              #7
              Laut vorgeschlagenem Anbieter ist es mit seiner Verfahrensangabe
              "Testen und reinigen Sie bitte Ihren Film (auch Flecken!) vor dem Versand,
              hier läuft der Film lediglich noch durch zwei spezielle antistatisch wirkende Filmbürsten durch um
              Fusel möglichst gut abzufangen. Den Projektor-Filmkanal saugen wir vor jeder Filmspule neu aus.
              Während des Filmlaufs werden grobe lose Fusel mit Druckluft weggeblasen"
              nicht all das, was zumindestens ich für wichtig halte und trotz den vorhandenen Programmen für die oft benötigte Kratzerbeseitigung und Farbkompensation nicht genannt und/oder ausgeführt wird!
              Zuletzt geändert von Kallelulla; 24.01.2014, 14:09. Grund: Schreibfehler

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                #8
                Hallo Freunde,
                das Hauptproblem bei der Digitalisierung von Schmalfilmen liegt doch nicht bei der Filmreinigung, Kratzerbeseitigung, Farb- Kontrast- Helligkeits- Gamma- oder Schärfenachbearbeitung oder Kornreduktion. Das ist mit Premiere oder AFX auch für den Amateur relativ schnell gemacht. Auch die Synchronisation von Cam und Projektor ist heute kein Problem mehr. Das Hauptproblem liegt doch beim Kontrastumfang der Schmalfilme. Dieser liegt z.B. bei KODAK bei ca. 13 Blendenstufen. Das entspricht etwa 8000:1.

                Es gibt aber noch sehr wenige Cams, die diesen Belichtungsspielraum tatsächlich ohne Clipping erfassen können, was zwingend zum Ausbrennen der hellen Stellen oder dem "Absaufen" der dunkleren Bildbereiche führt. (genaue technische Details bei http://schmalfilm-überspielen.de oder http://filmscanner.info/Dichte.html )

                Daher sollte jeder, der seine Filme digitalisieren möchte abwegen, ob sich die Anschaffung der notwendigen Technik tatsächlich rechnet. Oder lieber einen professionellen Dienstleister bemüht, welcher über die geeignete Technik und das entsprechende Know How verfügt.

                Entscheidend für die Qualität ist auch, wie die Filmfrequenz der Schmalfilme (16 oder 18 Bilder) an die TV-Bildfrequenz von 25 Bildern angepasst wird. Beim "Billigverfahren" werden einfach einige der vorhandenen Bilder gedoppelt (z.B. durch Geschwindigkeitsänderungen im Schnittprogramm). Das führt aber zu einer ruckligen und abgehackten Wiedergabe auf dem TV-Gerät.
                Gute Dienstleister dagegen berechnen die fehlenden Bilder durch Interpolation mit Archivprozessoren und realisieren dadurch eine absolut flüssige Wiedergabe.

                Ein weiteres Merkmal professioneller Dienstleister ist die Eliminierung altersbedingter Helligkeitsschwankungen, welche durch Inhomogenitäten der Filmemulsion entstehen. Das wird ebenfalls mit sog. Archivprozessoren erreicht, indem diese Kontrast, Helligkeit und Gammawerte der vorhergehenden und nachfolgenden Einzelbilder vergleichen und mit einem entsprechenden Algorithmus gegenseitig "intelligent" anpassen. D.h. die Elektronik erkennt gewollte und ungewollte Abweichungen und korrigiert entsprechend.

                Derartige Geräte der professionellen Studiotechnik sind jedoch relativ teuer. Das rechnet sich einfach nicht, um eigene Filme zu überspielen. Und dann gibt es noch das Problem mit den Doppel- oder Mehrfach- oder Geisterbildern (wie immer man das auch bezeichnen möchte), welche immer dann entstehen, wenn die Filme mit einem Projektor mit Flügelblende auf eine Videokamera übertragen werden.

                Deutlich sichtbar wird das bei schnellen Kameraschwenks oder bei der Aufnahme aus schnell fahrenden Fahrzeugen durch abgehackte Wiedergabe auf dem TV. Professionelle Dienstleister digitalisieren mit Einzelbildabtastung. Da gibt es dieses Problem nicht.

                Fazit: Wenn Ihr Eure Filme optimal digitalisieren wollt, dann wählt einen Dienstleister, welcher
                1.den vollen Dynamikumfang der Filme ohne Clipping realisieren kann (mind. 13 Blendenstufen oder mehr)
                2.Einzelbildabtastung realisieren kann
                3.Telecine (Bildfrequenzanpassung an das TV-System) durch Interpolation und nicht durch Bildwiederholung realisiert
                4.die Eliminierung altersbedingter Helligkeitsschwankungen realisiert
                5.ein gutes Preis-Leistungsverhältnis anbietet

                Tipp: Erkundigt Euch vor Auftragsvergabe bei dem entprechenden Dienstleister nach den 5 Punkten. Die Filmreinigung, Farb- Kontrast- Helligkeits- Gamma- oder Schärfenachbearbeitung oder Kornreduktion sollte eine Selbstverständlichkeit bei einem Dienstleister sein.
                Zuletzt geändert von thorich; 20.05.2018, 02:59. Grund: falscher Link

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