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VA-News - Zoom H6: 6-Spur-Mobilrecorder mit XLR

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    #16
    Zitat von Skeptiker Beitrag anzeigen
    Du denkst an die Mikrofone mit eigener Batterie-Speisung ?
    Vor allem denke ich an die ganzen dynamischen Mikrofone, wie sie der Standard zum Beispiel bei Sängern auf der Bühne sind. Sie kommen bauartbedingt ohne Batterie oder Phantomspeisung aus.

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      #17
      Zitat von Bernd E. Beitrag anzeigen
      Vor allem denke ich an die ganzen dynamischen Mikrofone, wie sie der Standard zum Beispiel bei Sängern auf der Bühne sind. Sie kommen bauartbedingt ohne Batterie oder Phantomspeisung aus.
      Stimmt.
      Das wäre dann ein weiterer Anwendungsbereich.
      Ich dachte eher an Kondensatormikrofone für Aufnahmen von Sprache und 'Atmo' an einem Filmset, wo dynamische Mikrofone eigentlich keine Rolle spielen.

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        #18
        Es sind längst nicht nur Musiker-/Bühnenmikros, die dynamisch arbeiten. Auch die meisten Broadcast-Reportermikrofone sind dynamische Schallwandler, so wie das exzellente Audio-Technica BP 4002, das wir in Ausgabe 6/2011 getestet haben. Oder die ähnlich konzipierten M 58 von Beyerdynamic, das AKG D 230, MD 42 und 46 von Sennheiser oder das Shure VP 64 A.

        Man denke aber auch an das legendäre MD 421 von Sennheiser, das klassische Reportermikro schlechthin, oder das Electro-Voice RE-20, das viele Radiostationen als Sprechermikro nutzten, das aber genauso gern auch zur Abnahme von Schlagzeugen (Bass Drum) verwendet wurde/wird.

        Vom Prinzip her arbeiten alle diese Mikrofone wie dynamische Gesangsmikros, nur ohne deren ausgeprägten Nahbesprechungseffekt. Das MD 421 lässt sich in verschiedenen Versionen dafür sogar von Musik (voller Bassanteil) auf Stimme umschalten.

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          #19
          Zitat von Hans Ernst Beitrag anzeigen
          Es sind längst nicht nur Musiker-/Bühnenmikros, die dynamisch arbeiten. Auch die meisten Broadcast-Reportermikrofone sind dynamische Schallwandler. ... ... Vom Prinzip her arbeiten alle diese Mikrofone wie dynamische Gesangsmikros, nur ohne deren ausgeprägten Nahbesprechungseffekt. ...
          Aber hängen diese Mikrofone dann nicht an Aufnahmegeräten (oder Mischpulten), die wirklich genug 'Punch' (Gain) liefern, oder reichen dazu auch die etwas 'schwachbrüstigen' Rekorder (wie z.B. ein Zoom H4n) mit 2 oder max. 4 AA-Batterien aus ?

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            #20
            Diese Reportermikrofone werden üblicherweise ja direkt und nah besprochen, da müssen keine leisen Pegel verstärkt werden, dagegen werden Kondensatormikrofoen eher im Richtbereich eingesetzt, da sie wiederum im Nahbesprechungsbereich eher übersteuerungsgefährdet sind.

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              #21
              Könnte also sein, dass Zoom angesichts einer solchen Anwendungsmöglichkeit beim H6 für den XLR-Aufsatz auf eine Phantomspannung verzichtet hat.

              In Blogs zum H6 wird sogar erwähnt, dass sich Zoom generell mit Angaben zur Phantomspeisung der XLR-Buchsen bedeckt hält (auch auf der offiziellen Seite http://www.zoom.co.jp/news/article/548 wird nichts dazu erwähnt), aber ich kann mir kaum vorstellen, dass nicht für alle 4 XLRs die 48 Volt vorgesehen sind.

              Dass dann allerdings die Angabe "Over 20 hours of operation with 4 AA batteries" (ebenfalls auf der japanischen Zoom-Webseite) noch gilt, scheint unwahrscheinlich.
              Zuletzt geändert von Skeptiker; 27.04.2013, 13:29.

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                #22
                Ich glaube allerdings auch nicht unbedingt, dass der H6 mit allen sechs Mikrofonen/Schallquellen im Schlepptau immer mobil betrieben werden wird. Gerade Konzert- und andere Event-Filmer werden ihn dann wohl eher im Netzbetrieb haben.

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                  #23
                  Oft reichen ja 4 Mikrofone - 2 vorne, 2 hinten ... oder 2 seitlich, 2 mehr in der Mitte ... oder 2 XY und 2 parallel. Bei einem Konzert 'unter Dach' eben mit Netzteil.

                  Und da ist Zooms 4 XLR-Rekorder handlicher als alles, was es bisher so gab (mit 4 eingesteckten und auf beiden Seiten herausragenden XLR-Kabeln vielleicht nicht mehr ganz so).
                  Ich bin wirklich gespannt auf die Tontests und hoffe, dass sie gut ausfallen!

                  Dann wäre der H6 eine gute Ergänzung (nicht zuletzt aufgrund der praktischen Drehregler, die man bestimmt mit einer Taste/Einstellung in ihrer jeweiligen Stellung elektronisch blockieren kann) zum voluminöseren und schwereren Tascam DR-680 (mit 8 AA-Batterien), den ich mir zugelegt habe, weil ich mehr als 2 XLR-Eingänge wollte (für Sprachaufnahmen und Atmo) und den ich bisher nur stationär mit Netzteil verwendet habe.
                  Zuletzt geändert von Skeptiker; 27.04.2013, 14:55.

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