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VA-News - MicW i825, i855: Lavalier-Mikrofone für iPhone, iPad und DSLRs

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    VA-News - MicW i825, i855: Lavalier-Mikrofone für iPhone, iPad und DSLRs










    pm_micw_i825



    Als Lavalier-Mikrofone bezeichnet man die kleinen Ansteckmikrofone wie sie Interviewpartner dezent am Revers tragen. Der auf kompakte Mikrofone speziealierte Hersteller MicW liefert nun die Lavalier-Modelle i825 und i855, die dank vierpoligem Klinkenstecker für Smartphones, Tablets und Kameras geeignet sind.
    Lediglich 1 Zentimeter lang und 5 Gramm leicht ...





    #2
    Interessante Mini-Mikrophone

    Das 'Kugel'-Mikro i825 hat mit 29 dB das niedrigste Eigenrauschen der gesamten i-Serie (gemessen nach Norm IEC 268-4, A-gewichtet).
    http://www.synthax.de/de/store-micw-iserie/i825.html

    65 dB Signal/Rauschabstand (Ref. 1Pa, A-gewichtet) sind kein schlechter Wert.

    Zum Vergleich:
    Eines der leisesten Grossmembran-Kondensator-Mikrophone, das Rode NT1-A, hat ein Eigenrauschen (Ersatzgeräuschpegel) von nur 5 dBA (allerdings anders gemessen, nach Norm IEC 651, und deshalb vermutlich nicht direkt mit dem Wert des i825 vergleichbar).
    Rode gibt den Signal/Rauschabstand mit >88 dB an (nach IEC 651).

    Aber ein technisch besser vergleichbares Kleinmikrophon wie das Sennheiser Kugel-Lavalier MKE2-5 Gold_C für ebenfalls ca. 200 Euro, hat laut Datenblatt http://de-de.sennheiser.com/mke-2 folgende Werte:

    Ersatzgeräuschpegel (A-bewertet nach DIN IEC 651): 26 dB

    Wiederum: Vorsicht mit Vergleichen (die 29 dB Eigenrauschen des i825), da unterschiedlich gemessen wurde.

    Nochmals zum i825:
    Auf der synthax-Website (siehe erster Link oben) findet sich noch der Hinweis, dass alle Folgen von "Reini's Welt" (siehe Youtube-Link dort) mit dem i825 aufgenommen wurden.
    So erhält man einen guten Höreindruck.




    Nachtrag (1 Tag später):

    Was bedeuten eigentlich bei 2 Mikrophonen die Unterschiede in dB (Dezibel) im Eigenrauschen (Ersatzgeräuschpegel) ?

    Ich bin weder Akustikexperte noch Tontechniker, und wie kompliziert und voller 'Fallgruben' das Gebiet ist, zeigt die unglaubliche Webseite von Tonmeister Eberhard Sengpiel, der ich zum Thema "Lautstärke, Schalldruck, Schallintensität" folgenden Satz entnehme:

    http://www.sengpielaudio.com/Rechner-pegelaenderung.htm

    "Eine empfundene Verdopplung der Lautstärke entspricht etwa einer (Schall)Pegeländerung zwischen 6 dB und 10 dB."

    Das hiesse also (hoffentlich sage ich das jetzt richtig!), ein Mikrophon mit einem Grundrauschpegel von 26 bis 30 dB rauschte subjektiv doppelt so stark (laut), wie eines mit 20 dB.


    Noch etwas habe ich gefunden:

    Für die Angabe des Signal/Rauschabstands wird standardisiert immer ein Signal von 94 dB (Schallpegel) verwendet.
    Das heisst, Signal/Rauschabstand und Ersatzgeräuschpegel ('Grundrauschen') müssten zusammengezählt jeweils 94 dB ergeben.

    Kontrolle:

    Lavalier-Mikro i825: 29 dB + 65 dB = 94 dB --> stimmt
    Rode NT1-A: 5 db + > 88 dB = >93 dB --> stimmt auch etwa.


    Nachtrag 2 (3. Aug.):

    Etwas habe ich ausser Acht gelassen.
    Man liest ab und zu, dass Benutzer schreiben, sie hätten Gerät A wegen zu starkem Rauschen der Eingänge gegen Gerät B eingetauscht, das zwar ebenfalls rausche, aber in einem weniger störenden Bereich.

    So könnte es also theoretisch sein, dass ein Aufnahmegerät / ein Mikrophon zwar stärker rauscht als ein anderes, aber dies dennoch weniger störend empfunden wird, als bei dem eigentlich 'leiseren' Gerät, das in einem unangenehmeren (und besser hörbaren) Frequenzbereich rauscht.

    Und bei all dem Sinnieren über die ungeliebte/unvermeidliche Rauscherei (die vor allem in ruhiger Atmosphäre stört) darf man nicht vergessen, dass es noch andere Kriterien für die Qualität der Aufnahme gibt - z.B. Luftigkeit (Transparenz, Räumlichkeit), naturgetreue Abbildung des gesamten Frequenzbereichs (keine übertriebenen Höhen oder Bässe), Pegel-Festigkeit (verträgt auch laute Töne), Ortbarkeit (bei Stereo-Aufnahmen - WO ist der Ton im Stereobild ?), Abschirmung gegen Störungen (z.B. durch Berühren oder Wind) und nicht zuletzt Signalstärke / Signalverstärkung (so ist es z.B. unglücklich, ein Mikrophon mit einem schwachen (leisen) Ausgangssignal mit einem Aufnahmegerät/Verstärker zu kombinieren, der ebenfalls nur schwach verstärkt => Ergebnis: Dünner, rauschender Ton).
    Zuletzt geändert von Skeptiker; 07.08.2012, 12:31. Grund: Nachtrag / Nachtrag 2 / Ergänzen Nachtrag 2 (Satz am Ende)

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