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VA-News - Musik-Recht: Fragen an die GEMA - Teil 2

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    VA-News - Musik-Recht: Fragen an die GEMA - Teil 2










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    Die VIDEOAKTIV-Redaktion hat nicht lockergelassen, um doch noch die Nachfragen zum GEMA-Report in Ausgabe 4/2012 beantwortet zu bekommen. Mit tatkräftiger Hilfe und Kontakten aus der Musikszene ist es uns denn auch gelungen – besonderer Dank gilt dabei dem Bayerischen Rockintendanten Bernd Schweinar, der uns den Weg zu Antworten geebnet hat.
    Sehr interessant und für ...





    #2
    Vielen Dank, dass Ihr meine Anfrage weiter gegeben habt. Interessant ist die Aussage, dass für Videoproduktionen andere Regelungen gelten als für Livemusik. Ist mir nicht ganz klar, warum, aber es ist wohl so. Deshalb herrscht wahrscheinlich auch unter den Filmern eine gewisse Unsicherheit bezüglich der Sachlage der Beweisumkehr bzw. GEMA-Vermutung.
    Genau dieser Fall C betrifft mich übrigens auch selbst. Meine Söhne spielen in einer Rockband. Sie komponieren teilweise eigene Stücke und haben mich gebeten, mal ein Video von ihnen zu drehen, dass dann sicher auch im Internet veröffentlicht werden soll. Ich gehe jetzt davon aus, dass ich mit der GEMA keine Probleme bekomme, wenn es sich bei dem veröffentlichten Stück um eine Eigenkomposition handelt.
    Vielen Dank also nochmal für Eure Recherche und Eure Hartnäckigkeit ;)

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      #3
      Sehr gute Ansätze

      Eure Hartnäckigkeit als Redaktion ist richtig und die der Gema verständlich. Die Gema möchte wohl nicht, daß sie ihr System ändern sollte. Diesen Beitrag von einem Gema-Mitglied las ich zum Thema Abrechnung der Gema mit ihren Mitgliedern : www.jazzfestmuenchen.de/Pfennig.76.0.html
      Das wäre die Beantwortung der Redaktionsfrage an die Gema, bezüglich Ausschüttung an die Mitglieder. Auch bei Ole Seelenmeyer vom Deutschen Rock und Pop Musikerverband gibt es dazu eine Petition an den Bundestag.

      Jetzt zum Thema der 'Filmer' : Die € 6,25 für 100 Träger (zzgl. 7% ges. MwSt.) sind doch Augenwischerei. Der Verlag / Autoren als Rechteinhaber müssen gefragt werden. Der Verlag sagt z.B. für die 2 Minuten einen geringen Preis von 500,-- Eu. Dann setzt der 'Filmer' schon zu. Vorraussetzung ist auch, er kennt Titel und Autor und kann dadurch den Verlag suchen.
      Also wird er den Titel mit 2 Auftakttönen, die keiner erkennt, anspielen und den Rest unhörbar runterziehen. Darüber Lärm und Gespräche geben. Die eigentliche Musik für seinen Film wird er selbst machen oder von einem Bekannten machen lassen.
      Das Problem eines Konzertfilmes oder eines Künstlerporträts, ist damit nicht gelöst. Eine newcomer-Band sollte gleich mit eigenen Titeln arbeiten, ein Sänger der vielleicht 50 Jahre auf der Bühne steht und gern eine DVD von sich möchte, ist für die wenigen großen Vertriebsfirmen uninteressant. Die Rechte dafür als 'Filmer' einzuholen kann schnell 50.000,-- EU und mehr kosten. Verkaufen wird er 500 Stück, wieviel bleibt dem Filmemacher dann als Verdienst übrig ? Das Fernsehen hat ähnliche Probleme und ist zusätzlich in der Regel nicht an älteren Sängern interessiert. Viele Fans werden auf youtube nach alten Aufnahmen suchen und der Sänger wird sein eigentliches Können und die Geschichte die ihn umgibt mit ins Grab nehmen. Deutsche Kultur ist ein schwieriges Gut, nur die Fans mögen sie. Aber da ein Filmemacher ja auch für die Kultur des Landes steht, sollte er sich wehren und die Redaktion zeigt sehr gute Ansätze, Danke !!!

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