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VA-News - NAB 2012: BMD-Full HD-Camcorder mit 12Bit-Raw-Aufzeichnung

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  • motiongroup
    antwortet
    hier hat du gleich eine passendes Mainboard dazu....

    http://geizhals.at/de/756504

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  • motiongroup
    antwortet
    Morgen Skeptiker, ja ich habe den Beitrag auch gelesen und habe aber nach dem Einschalten von StudioLondon die Segel gestrichen den wenn einer schreibt das Thunderbolt einen reine Intelentwicklung ist und das USB3 leistungsfähiger und Favorisiert wird, muss ich mich leider verabschieden.. Die Diskussion dort hat einen Bereich angenommen den keine normalsterblicher erreichen wird und ihm wurde leider das Fundament für Interessierte sagen wir mal ProUser genommen..

    Wenn du mit Combustion gearbeitet hast bist du so oder so schon in der quasi Profiliga angekommen. Ich hatte bis zur Version 2 damit gearbeitet und sehne mich heute noch nach der Oberfläche und hatte immer einen Hang zu Spezialtools in dieser Szene. Ich arbeite heute noch mit Cinegy eXtreme 7 auf dem PC obwohl das Programm noch für Windows XP geschrieben war..

    Das mit dem Workflow mit der BM Cam wäre in Richtung ProRes 422.10Bit ich kann das durchgehen verarbeiten und das macht auch wirklich Freude da es alles in Echtzeit erledigt.

    zum Thema Smoke und Piranha, es gibt von beiden Versionen die Trias also probieren ob es funktioniert auf deinem Rechner... MacOSX 10.7.3 sollte schon vorhanden sein..

    Gratulation übrigens für deine Ausführlichen Beiträge, endlich mal einer mit Engagement.

    ich möchte noch Anfügen das Intel ab jetzt die IVY Chipsätze für den Verkauf verspätet freigegeben hat..
    http://www.heise.de/newsticker/meldu...n-1544599.html
    Jetzt wird's auch für den PC genügen Zubehör geben.
    Zuletzt geändert von motiongroup; 24.04.2012, 08:15.

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  • Skeptiker
    antwortet
    Glatteis und Fettnäpfchen

    Hallo motiongroup,

    Ich habe mich gestern spät noch durch die 8 Seiten Deines slashCAM-Links (danke!) gekämpft. Du hast Dich in der rauhen Umgebung dort, wie Bernd E. übrigens auch, recht gut geschlagen - Kompliment! ... Und Dich - als sich die Geweihe der 'Color Grading'- und Ausbelichtungs-Platzhirsche krachend ineinander verfingen - rechtzeitig zurückgezogen!

    Da gibt es also viele Enthusiasten, die der neuen BMD-Kamera voller Erwartungen entgegenfiebern, aber auch ein paar hartnäckige Skeptiker, die darauf hinweisen, wie schwierig 12 bit RAW in der Bearbeitung sei und dass es - trotz Da Vinci Resolve - fast unmöglich sei, eine 12 bit-Verarbeitungskette aufzubauen und durchzuhalten.
    Ich muss offen sagen: Ich kann es nicht beurteilen - ich habe keine Erfahrung mit professioneller Farbkorrektur, meine Erfahrungen beschränken sich auf die Farbräder in Final Cut 7 und Combustion, mit denen ich aber bisher eher nach dem 'Trial and Error'-Prinzip als mit fundiertem Wissen umgegangen bin.
    Ich bin weder Grafik-Profi noch Video-Profi, will heissen, verdiene kein Geld damit, sondern einfach seit jeher begeistert von den Möglichkeiten, eine Idee mithilfe von Ton, Bild und Video einzufangen und in einen Lautsprecher, auf einen Bildschirm, eine Leinwand, ein Blatt Papier oder ein Speichermedium zu bringen und sie so festzuhalten und sich und anderen mitzuteilen.

    Und was die faszinierende Technik betrifft, in der man sich ohne weiteres ganz verlieren kann: Wenn man trotz all der Möglichkeiten, Einstellungen, Gerätschaften irgendwann zu einem kreativen Output kommen will, gibt es im wesentlichen zwei Möglichkeiten: Man hält die Technik so schlank wie irgend möglich und konzentriert sich ganz auf das Kreative, oder man hat die Technik so gut im Griff, dass man ebenfalls nicht dauernd daran denken muss. Es gibt noch einen dritten Weg: Man befreit sich von allen Zwängen und kümmert sich einfach nicht um die Technik, dann allerdings mit dem Risiko, dass das Ergebnis entprechend herauskommt.

    Zurück zum slashCAM-Forum: Ein weiterer Kritikpunkt dort ist der Hinweis, dass die 13 Blenden Kontrastumfang wohl nur für unkomprimierte Aufnahmen gelten und dass sich der Kontrastumfang für komprimiertes Full HD mit ProRes- oder Avid-Codec womöglich im ganz normalen Rahmen bewege. Somit hätten wir dann, wird argumentiert, für komprimiertes Video letztlich einfach eine 3000-Dollar-Kamera mit Full HD und 24, 25, 30 Bildern pro Sekunde vor uns, der eine Color Correction Software beiliege, die viele der jetzt Begeisterten in der Praxis womöglich überfordere, so dass am Ende nur die Ernüchterung bleibe.
    Und für 3000 Dollar gäbe es zahlreiche Alternativen, z.B. auch mit höheren Bildraten von 50p oder 60p.

    Ebenfalls ein Dauerthema: Der Canon EF-Anschluss und damit der recht hohe Crop-Faktor von 2.4 und die daraus resultierende Schwierigkeit, Weitwinkelaufnahmen zu machen. Hier könnte Blackmagic tatsächlich Abhilfe schaffen, wenn man sich - wie bei slashCAM vorgeschlagen - für ein modulares, wechselbares oder adaptierbares Kamerabajonett entscheiden könnte, das dann z.B. auch Micro Four Third Objektive mit kleineren (weitwinkligeren) Brennweiten erlauben würde.

    Meine persönlichen Argumente FÜR so eine Kamera:

    1.
    Die Möglichkeit, mit den ProRes-Aufnahmen ohne Umcodieren direkt ins Schnittprogramm (Final Cut 7 - mit X konnte ich mich noch nicht anfreunden) zu gehen. Ich glaube kaum, dass ich die RAW-Aufnahmemöglichkeit benutzen würde, bin auch nicht sicher, ob mein etwas älterer iMac das verkraften kännte.

    2.
    Mich intensiver mit Farbkorrektur auseinanderzusetzen und dazuzulernen. Auch die Lust auf Aufnahmen mit grossem Kontrastumfang, falls sich solche auch mit 10bit-ProRes statt 12bit-RAW realisieren lassen. Übrigens kann man mit Da Vinci (9) offenbar auch Mehrspur-Editing betreiben!

    Mit schwebt so etwas wie der unkomplizierte DV-Schnitt vor, den es in Standard-Definition mal gab, bevor die super-komprimierten MPEG-Formate vorherrschend wurden (zwei der urprünglichen Gründe, die zu der starken Kompression geführt haben mögen, nämlich der knappe Platz auf Speicherkarten und die begrenzte Transferrate solcher Karten, entfallen mit den SSDs oder schnellen SD Cards heute).

    Und tatsächlich gibt es zwischen DV und ProRes einige Gemeinsamkeiten:
    Beide sind Einzelbild-codiert (intraframe), beide sind (NACH dem Downsampling) ungefähr (Anhaltspunkt) 5:1 komprimiert und beide benutzen die DCT (Discrete Cosine Transformation - Diskrete Kosinustransformation) zur Kompression. Allerdings ist DV PAL 4:2:0, ProRes aber 4:2:2 oder sogar höher abgetastet (ge'sampled'), zudem hat ProRes 10 bit Farbtiefe pro Kanal, DV 8 bit.

    Datenraten:

    ProRes 422, 10 bit, 50i HD (1920x1080):
    High Quality: 184 Mbit/s = 23 Megabyte/s -> Kompression etwas grösser als 1:5
    Normal Quality: 122 Mbit/s = 15 Megabyte/s
    Uncompressed HD 50i 10 bit: ca. 130 Megabyte/sec (oder sind es 160 ?)

    DV PAL 50i 8 bit (720x576):
    Bitrate: 25 Mbit/s (inkl. Audio) = 3.1 Megabyte (es gibt auch leicht höhere Angaben)
    Unkomprimiert: ca. 20 MB/s - d.h. im Bereich von HQ-ProRes !

    Zum Vergleich:
    AVC-Intra 100 (Einzelbild-Kompression auf H.264-Basis) 1920x1080, 4:2:2, 10 bit, OHNE frame scaling !
    100 Mbit/s = 12.5 Megabyte/s

    Es gibt also auch eine editierfreundliche Einzelbild AVC-Codierung, vergleichbar mit Apple ProRes und Avid DNxHD !

    Was ich bei slashCAM auch noch erfahren habe: Es gibt eine Bolex Digital (etwas kleineres 16 mm-Format), die in Konkurrenz mit der BMD Cinema Camera treten könnte.

    Und, ja, dass es als 'Combustion'-Nachfolger seit einiger Zeit nun schon 'Smoke' für den Mac gibt und zwar für immer weniger Geld, ist mir auch aufgefallen. Ich hab's bloss noch nicht geschafft, mal eine Probeversion zu installieren - möglicherweise ginge das auf meinem iMac 2008 (Nvidia abgespeckt - 8800 GS) auch nicht!

    So, bevor ich mich jetzt weiter aufs Codec-Glatteis begebe oder sonst irgendwo in ein technisches Fettnäpfchen trete, mache ich hier - "erkenne dich selbst!" - vorsichtshalber einen STOPP.

    Mit freundlichem Gruss
    Skeptiker

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  • motiongroup
    antwortet
    http://www.fcp.co/final-cut-pro/news...otion-pictures

    hier hast du noch einen gute Workflowbericht zu dem Thema

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  • Skeptiker
    antwortet
    Herzblut versus gut bezahlte Pflichtübung

    Hallo motiongroup,

    Ich komme im Augenblick leider nicht dazu, eine ausführlichere Antwort zu schreiben, deshalb nur soviel für den Moment:

    Das Beispiel Blackmagic Cinema Camera fasziniert mich, abgesehen von der Technik, auch aus einem weiteren Grund:

    Es zeigt einmal mehr, dass es eben einen Unterschied ausmacht, ob an der Spitze eines Unternehmens einfach ein Manager steht, der genausogut Kaffee oder Waschpulver verkaufen könnte, oder ob da jemand ist, der wirklich mit Herzblut dabei ist, der sich bis in die Details auskennt und bereit ist, auch mal eigene Wege zu gehen, um ein aussergewöhnliches Produkt auf den Markt zu bringen.

    Das ist bei Grant Petty, dem CEO von Blackmagic Design, offenbar der Fall, das war bei Apple mit Steve Jobs und Seve Wozniak der Fall, bei Microsoft mit Bill Gates und bei Linux mit Linus Torvalds. Und es gibt viele weitere Beispiele - auch negative, z.B. Apple und Ex-Pepsi Cola-Präsident John Sculley.

    Es kommt nicht allzu oft vor, aber ab und zu kommt jemand (Person oder Firma) daher, der sich sagt:
    "Und wenn die anderen uns hundertmal erzählen, dass H.264 der optimale Aufnahme- und Schnittcodec ist (für die 'Content'-VERTEILUNG (Blu-Ray) ist es etwas Anderes!), zumal die Computer ja immer schneller werden, und dass die SD-Card das optimale Speichermedium ist und dass der steile Kontrast der Videobilder optimal ist, weil es so brillant aussieht ...
    ... wir kennen die Regeln der Physik, der Bilderfassung, Bildcodierung und Bildbearbeitung und denken nochmal gründlich nach und probieren jetzt einfach mal was Anderes, in unseren Augen Besseres, aus."

    Ich kann es nicht abstreiten: Das freut mich in diesem Fall tatsächlich ganz besonders !
    Aber warten wir ab, wie sich das Ganze in der Praxis bewährt !

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  • motiongroup
    antwortet
    Hallo Skeptiker, ich sehe schon das du an dieser Entwicklung besonders interessiert bist und ich gebe dir Recht, dass was BM da auf den Markt wirft wird!! des Gefüge nachhaltig verändern. Die BM CAM ist der legitime Nachfolger der vor Jahren versprochenen RED Scarlet die über ein paar Monate sogar mit Apple Logo gehandelt wurde. Die User wurden enttäuscht, aus der 3000Euro FixLens Variante wurde wie wir wissen ein in Summe über 20000€ Teil welches das versprochene nur teilweise halten konnte.

    Wie wir ja aus der Vergangenheit wissen sind Davinci, Piranha, Smoke, Flame, Flint, 5D Colossos und viele andrer HighEndtools aus der Unix Szene(Linux,Irix.uva) erst jetzt für Windows portiert worden oder teilweise noch nicht in Angriff genommen worden. Viele sind Verschwunden oder in andere Produkte eingeflossen. Das sie Teilweise sofort auf OSX erschienen sind war die naheliegende Systemverwandschaft des Betriebsystems. Ich komme ja selber aus der Windowswelt und bin erst seit FCX auf die MAC Plattform umgestiegen und habe vorher in der Windowswelt mit fast allen Programmen aus dieser Umgebung Erfahrungen sammeln dürfen, teileweise sogar hautnah bei der Entwicklung zusehen dürfen(Cinegy.com) Beide Systeme habe positive und negatives und wenn ein System für eine Anwendung konfiguriert ist passt die Geschichte normalerweise zu 100%. Problem an der Geschichte ist, dass wir mit den Erreichten meist nicht zufrieden sind und immer wieder nach neuem und besseren streben, ein Umstand der in der Natur des Menschen liegt.
    Zum Thema übervolles Portmonait von Apple, wäre natürlich schade aber ich kann mir nicht vorstellen das sie die Infrastruktur von BM übernehmen. Der Larry Jordan hat in seiner Ankündigung der Roadmap für FCX andere Prioritäten verlautbart die die Entwicklung von etwas NEUEM verm. GEWALTIGEM in Aussicht gestellt hat... nun ja Gerüchteküche..

    ich habe die Geschichte mit dem Streit im Slashcam nach meinen letzten Beiträgen mitverfolgt und bin danach ausgestiegen weil ich da nicht mit kann. Ich habe ja schon Resolve Lite auf meinem MacBook Pro17" 2011 und werde mir die Version 9 ansehen und danach entscheiden.... ich werde auch nicht den Weg über CinemaDNG gehen sondern eher den Weg über das 10bit Prores422 Aufzeichnungsformat welches auch jetzt schon funktioniert..eventuell sogar ProRes4444 12bit warten wir bis die Cam da ist..

    Im Prinzip sind für mich in meiner Konfiguration diese Punkte wichtig.
    1.der Thunderboltdisplay 10bit IPS Panel
    2 die WD Thunderbolt Raid

    und das der Datenaustausch zwischen allen Programmen ohne Probleme funktioniert auf ProRes basis und via XML
    hier hast Du noch die Konfigurationsvorgabe von BM für Davinci 8.2
    http://www.blackmagic-design.com/med...Mar%202012.pdf

    Mich wundert zwar das hier nichts davon berichtet wurde, aber man stelle sich vor das Smoke damit umgehen kann und das nativ als CinemaDNG
    http://usa.autodesk.com/smoke-for-mac/features/
    und das für 3000€

    oder gar Piranha für 1000€
    http://ifxsoftware.com/piranha7
    Zuletzt geändert von motiongroup; 22.04.2012, 20:54.

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  • Skeptiker
    antwortet
    Hallo motiongroup,

    Danke für die Rückmeldung und die Hinweise zu Thunderbolt & Da Vinci.

    Mag sein, dass Apple in meinem vorherigen Beitrag etwas flach weggekommen ist.
    Ich selbst bin als langjähriger Apple User tatsächlich voreingenommen und habe mit dem Powerbook 145 b (passiver Bildschirm 640x400 mit 4 Graustufen) damals eines der frühesten Apple Notebooks mein Eigen nennen dürfen.
    Ich benutze nach wie vor gerne Apple Computer, bin aber weniger ein glühender Verehrer als eher ein meist zufriedener Benutzer und neutraler bis kritischer, aber dennoch gutwilliger Beobachter.

    Zu Windows bin ich erst später beruflich gekommen und habe dabei Windows XP mit seiner schlichten und funktionellen Oberfläche schätzen gelernt.

    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich Dich richtig verstehe.
    Ich wollte mit meinem Beitrag einfach andeuten, dass Apple mit seinem übervollen Portemonnaie auf die Idee kommen könnte, wieder einmal eine Firma einzukaufen, und da schien mir Blackmagic Design ein passendes Objekt.

    Und dann habe ich mir vorgestellt, was es für Blackmagic bedeuten könnte, wenn sie es täten.

    Vielleich bin ich dabei etwas pessimistisch gewesen. Irgendwie war mir das Beispiel Emagic 'Logic' vor Augen - früher mal wie Steinbergs 'Cubase' für Mac & PC erhältlich, nach dem Einkauf durch Apple 2002 nur noch für den Mac.

    Bei Thunderbolt fiel mir einfach auf, dass dieser Anschluss mittlerweile an jedem Mac vorhanden ist, aber an Windows Computern erst langsam kommt. Hoffentlich ändert sich das, wie ich mir übrigens auch den USB-3 endlich am Mac wünsche.

    Du schreibst:
    Zitat von motiongroup Beitrag anzeigen
    .. du bist mit der Lösung von BM OFFEN für alles weitere, ob der Workflow nun einfach oder Aufwändig ist bleibt dahingestellt ...
    Genau diese Offenheit wollte ich an BMD positiv hervorheben und meine Hoffnung ausdrücken, dass es so bleibt.

    Mit freundlichem Gruss & danke für den Link !
    Skeptiker

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  • motiongroup
    antwortet
    Hallo Skeptiker ich weis ehrlich gesagt nicht wie du auf das kommst da BM die Cam Appleproprietär entwickelt und vermarktet.

    Thunderbolt wurde von Intel mit Apple gemeinsam entwickelt und hatte ein Jahr die Garantie diese Schnittstelle vor der offiziellen Verwendung durch andere Plattformen verkaufen zu dürfen. Das Jahr ist schon Anfang des Jahre herum gewesen. Es gibt schon Laptops die diese Windows basierend einsetzten. Das Intel die Bausteine auf der Ivy Plattform mit USB Kontrollen zusammenstoppelt liegt nicht an Apple den auch Apple wartet auf die neue IVY Bridge um mit den neunen Macbooks, iMacs und vermutlich auch MAC Pros in Produktion gehen zu können.

    BM hat ja nicht nur Thunderbolt als Schnittstelle ausgewählt sondern auch SDI welches den Standard im der Broadcastszene darstellt. Einer Verwendung von SSD Platten via USB3 Station eingespielt in den PC steht auch nichts im Wege.

    Davinci selbst ist für beide Plattformen verfügbar und am MAC und am PC fungiert bei ADOBE CS das CinemaDNG Plugin als Schnittstelle.
    Das du aus Resolve heraus auch in andere Formate exportieren kannst unter anderem auch DNXHD oder PRores444 ist doch nur die konsequente Weiterführung in einem Professionellem Umfeld. Ich möchte dir deine Voreingenommenheit zum Thema Apple auch gar nicht ausreden, aber in diesem speziellen Fall muss ich dir widersprechen.. du bist mit der Lösung von BM OFFEN für alles weitere, ob der Workflow nun einfach oder Aufwändig ist bleibt dahingestellt..

    hier auf Slashcam plaudern sie gerade recht kompetent darüber..

    http://forum.slashcam.de/1-vt98955.h...r=asc&&start=0

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  • Skeptiker
    antwortet
    Die Zukunft ?

    Ich habe mich etwas im Internet umgesehen und Meinungen zur Blackmagics Neuerscheinung (etwa ab Juli 2012) gelesen.

    Viele anerkennen BMDs Bemühen, etwas Praktisches, erfrischend Neues, ja sogar Revolutionäres auf den Markt zu bringen. 12bit unkomprimiertes 2.5K HD Video inkl. professionelle 'Color Grading' Software für 3K US Dollar - das gab es bisher nicht.

    Im Prinzip besteht die BMD Cinema Camera aus 3 Teilen, die in einem Gehäuse mit Objektiv-Anschluss verpackt sind, das etwas an die Agfamatic Kompaktkameras aus den 70er-Jahren erinnert:

    Sensor-Chip,
    SDD-Drive,
    quergestelltes 5 Zoll-Mini-Pad 800x480 mit Touch Screen.

    Apropos Agfamatic 100 (1971):
    Markenzeichen war der rote Sensor-Auslöser und das Design zwischen rund und eckig mit rundumlaufendem, silbernen Metallrahmen.
    Ansonsten:
    Einlinsige Fixfocus-Optik mit fixer Blende 11 und 42 mm Brennweite.
    2 Belichtungszeiten: 1/40 Sek. für bewölkt und 1/80 Sek. für sonnig.
    Neupreis: 130 DM

    Tja - so einfach kann fotografieren sein !

    Zurück zur Blackmagic Design Cinema Camera:
    Es gibt jetzt schon zahlreiche Wünsche und Verbesserungsvorschläge für einen Nachfolger:

    Ein grösserer Sensor,
    z.B. APS-C (Sony) bzw. DX (Nikon) bzw. Super 35 (z.B. Canon C500) mit ungefähr 23.7 mm × 15.6 mm
    oder sogar 36 x 24 mm Vollformat.

    4K Video wie Canons neue Modelle EOS 1D C und EOS C500

    mehr Bedienungselemente am Gehäuse

    möglichst wenig Rolling Shutter-Probleme, d.h. möglichst schnelles Auslesen des Aufnahme-Sensors (oder CCD statt CMOS).

    Höhere zeitliche Auflösung, d.h. 60p (50p) statt nur 30p - wenn nicht in Full HD, dann wenigsten mit 720p.


    Was generell auffällt:
    Blackmagics Internetseiten erinnern an die von Apple.
    Das könnte man auch vom geradlinigen, minimalistischen Produkt-Design sowie den verwendeten Materialien sagen.
    Verstärkt wird dieser Eindruck noch durch die intensive Verwendung von Apples neuem Thunderbolt-Anschluss und durch die neue Verwendung des Apple ProRes Codec (neben Avids Codec) für BMDs externe SSD-Speicherbox 'Hyperdeck Shuttle' sowie jetzt auch in der Cinema Cam.

    Ich hege etwas die Befürchtung, Apple könnte angesichts seiner riesigen Bar-Reserven (man liest von gegen 100 Milliarden (englisch 'Billions') US Dollar - 'Apple hat mehr Geld als der US-Staatshaushalt' war im Aug. 2011 eine Schlagzeile, als die USA daran waren, mit noch verbleibenden 73,8 Milliarden USD Reserve ihre selbstgesetzte Schuldengrenze zu erreichen) und der innovativen Blackmagic-Neuerungen auf den Gedanken kommen, sich diese Firma einzuverleiben.

    Das wären dann schlechte Nachrichten für mich und ich kann nur hoffen, dass das nicht passiert.

    Warum ?

    Apples Tendenz zu abgeschlossenen, proprietären Systemen (Bsp. iPhone), zu Geheimniskrämerei und Eigenwilligkeit statt Dialog und Kundenorientiertheit (Beispiel FCP X-Einführung) scheint mir etwas mit Blackmagics Offenheit, Unbekümmertheit und Innovationskraft zum fairen Preis zu kollidieren.
    Ich hoffe also, dass die Australier ihre Unabhängigkeit bewahren und damit ihre Orientierung an den Bedürfnissen von Video-Enthusiasten und -Profis. Und dass sie die Ausrichtung ihrer Produkte nach den Erfordernissen für qualitativ hochstehendes, flexibles und einfaches Datenhandling beibehalten.
    Dann ist Blackmagic Design bestimmt auch in Zukunft für eine erfreuliche Überraschung gut !

    P.S.:
    Und wenn sich die japanischen Kamerahersteller durch BMD nun herausgefordert fühlen, ihren H.264 Codec oder ihre SD-Speicherkarten oder ihre Preispolitik (Canon) im Pro-Bereich ebenfalls mal auf den Prüfstand zu stellen, kann das nur von Vorteil sein.
    Die RED-Revolution (und dann auch Ende 2008 die Canon EOS 5D Mark II) hat 2007 das Filmen mit grösseren Sensoren gebracht, vielleicht bringt die BMD-Revolution das Verwenden schnellerer und grösserer (Speicherplatz) SSD-Speichermedien und die Ablösung zu hoher und unpraktischer MPEG-Kompression bei der Bildaufzeichnung zugunsten schnitt- und qualitätsfreundlicherer Formate !
    Zuletzt geändert von Skeptiker; 22.04.2012, 10:50.

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  • Skeptiker
    antwortet
    Lieferbarkeit und Praxistest

    Gemäss J. Brawley könnte es Juli werden.
    Und die Praxis-Bewährung steht noch aus, zweifellos.

    So gibt es ausser Vorschuss-Lorbeeren auch bereits zahlreiche Wünsche und Bedenken:
    Neben der angesprochenen Sache mit dem Objektivanschluss und dem zu grossen Crop-Faktor, auch ...
    ... die fix eingebaute Batterie von höchstens 2 Stunden (aber externe Batterie möglich)
    ... oder das allgemeine Handling mit Touch Screen und praktisch ohne Bedienungselemente
    ... oder auch das Rolling Shutter-Verhalten durch nicht besonders schnelles Auslesen des Aufnahme-Chips (R.S. soll gemäss Brawley im guten Durchschnitt liegen)
    ... oder auch das Fehlen von XLR-Audio-Eingängen, die sich manche wünschen (immerhin sind die Klinken-Eingänge symmetrisch und es gibt XLR-Adapter), am liebsten mit Mikrofon-Strom (dem steht wohl die jetzt schon kurze Batterie-Dauer entgegen)
    ... und anderes.

    Warten wir's ab - ich bin gespannt.

    Freundlicher Gruss
    Skeptiker

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  • Hans-Jürgen
    antwortet
    Zitat von Skeptiker Beitrag anzeigen
    Bleibt zu hoffen, dass die Kamera in Zukunft auch einen FT (Four Thirds) oder MFT (Micro Four Thirds) Anschluss bietet, ...
    Ich denke, wer mit so einer Kamera filmt wird auch entsprechend hochwertige Objektive nutzen wollen.
    Ob die von dir genannten das bieten vermag ich aber nicht zu sagen.
    Es wird aber schon einen Sinn haben, dass etliche der neuen Kameras einen EF Bajonett haben.

    Aber anstatt zu spekulieren warten ich lieber auf entsprechende Berichte aus der Praxis, dazu muss das Ding aber erst einmal erhältlich sein.

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  • Skeptiker
    antwortet
    Blackmagic: Wird das Video für '2K compressed' intern herunterskaliert ?

    Ich beziehe mich auf den letzten Abschnitt meines vorherigen Beitrags:

    Unter http://vimeopro.com/johnbrawleytests...-cinema-camera finden sich erste Testaufnahmen mit der BMD (Blackmagic Design) Cinema Camera (von Bernd E. bereits zuvor verlinkt).

    Der Artikel zu den Aufnahmen und zudem Antworten zu Forumsfragen findet sich hier:
    http://johnbrawley.wordpress.com/201...-from-the-top/

    Ich habe den Autor, John Brawley, gefragt, ob bei einer komprimierten Aufzeichnung, also mit Apple ProRes oder Avid DNxHD, die immer in 2K mit 1920x1080 Pixeln gemacht wird, nur dieser Bereich auf dem Chip benutzt wird (1:1 Pixel-Zuordnung) ?

    Die Antwort ist: Nein, es wird immer der ganze, aktive Chip-Bereich von 2432 x 1366 Pixeln benutzt und anschliessend für 2K herunterskaliert.

    Das würde auch bedeuten, dass der Crop-Faktor (Bild-Beschneidung) gegenüber 35mm Foto-Vollformat 2.3 (diagonal 2.4) ist.

    Bleibt zu hoffen, dass die Kamera in Zukunft auch einen FT (Four Thirds) oder MFT (Micro Four Thirds) Anschluss bietet, denn diese Optiken sind für einen aktiven Chip-Bereich (Olympus E-M5) von 17.3 x 13 mm (Seitenverhältnis 4/3) konstruiert.
    Damit müsste man die Brennweiten-Angaben auf einem MFT-Objektiv nur mit Faktor 1.21 (Verhältnis der aktiven Chip-Diagonalen) multiplizieren, wenn es an der BMD Cinema verwendet würde.

    So würde also aus einem 24 mm (Vollformat-Angabe) Weitwinkel ein 29 mm Weitwinkel.
    Zum Vergleich: Mit Crop-Faktor 2.3 (Canon EF-Vollformat-Objektive) würde daraus ein 24 x 2.3 = 55 mm Objektiv.
    Zuletzt geändert von Skeptiker; 21.04.2012, 15:33.

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  • Skeptiker
    antwortet
    Warum ist der Blackmagic-Sensor nicht grösser ?

    Dies ist ein Versuch, die relativ kleine, nutzbare Sensor-Fläche von 15.6 x 8.8 mm der Blackmagic-Kamera zu verstehen. Falls ich mit meinen Erklärungen daneben liege, freue ich mich über Korrektur-Vorschläge. Sollte der ganze Beitrag irreführend oder falsch sein, kann ich ihn wieder löschen.

    Angenommen für das Filmen in 1920 x 1080 Full HD (2K) würde jeweils auch ein Chip-Ausschnitt von dieser Grösse benutzt (was normalerweise falsch ist - siehe unten!), d. h. 1920 Pixel breit und 1080 Pixel hoch, dann liesse sich folgendes berechnen:

    1. Die Chip-Breite in mm für 1920 Pixel
    2. Die Chip-Höhe in mm für 1080 Pixel
    3. Der Crop-Faktor = 36 mm geteilt durch Chip-Breite in mm

    B x H (mm) und Crop-Faktor (Achtung: Nur theoretisch, siehe weiter unten!)

    Canon EOS-1D C:
    13.33 mm x 7.50 mm - Crop-Faktor 2.70 (für 35mm Foto-Objektive)
    Blackmagic Design:
    12.32 mm x 6.96 mm - Crop-Faktor 2.92
    Canon EOS C500:
    11.06 mm x 6.65 mm - Crop-Faktor 3.25
    Nikon D800:
    9.39 mm x 5.28 mm - Crop-Faktor 3.83
    Olympus E-M5:
    7.21 mm x 4.06 mm - Crop-Faktor 4.99

    Es sieht aber so aus, als ob diese 1:1-Zuordnung "1 Aufnahme-Pixel auf Chip = 1 Full HD-Pixel Output" nicht stimmt - ausser vielleicht für Blackmagics Cinema Kamera.

    Z. B. die Canon EOS-1D C benutzt zum Filmen in Full HD entweder die volle Chip-Breite von 36 mm oder wahlweise eine Super 35mm-Chipbreite von 23.6 mm. Das heisst, die Roh-Aufnahme wird in jedem Fall für den Output nachträglich auf 1920 x 1080 Pixel Full HD heruntergerechnet.

    Für die Nikon D800 habe ich unter
    http://www.slashcam.de/news/single/L...ert--9791.html
    folgendes gefunden:
    Zitat:
    ... Videofunktion der Nikon D800: Zunächst findet ein Sensor Crop von 6720x 3780 Punkten statt (Crop-Faktor 1.095).
    Danach wird jede dritte Zeile ausgelesen mit allen horizontalen Bildpunkten (Lineskipping), welches in einem 6720x1260 RGGB Bayer Pattern resultiert, das demosaikt werden kann. Das 2240x1260 RGB Bild wird danach 7:6 zu einem 1920 x1080 Bild in finaler Auflösung gesampelt.
    Zitat Ende

    Puuhh, wer hätte gedacht, dass es so kompliziert ist. Aber Achtung: In den Kommentaren zu obigem Text werden schon wieder Zweifel laut, ob es wirklich SO ist.

    Ich nehme an, dass das Gleiche auch für die Canon C500 und die Olympus E-M5 gilt, dass also zunächst +/- die ganze Chip-Grösse für Full HD Video verwendet wird und anschliessend auf 1920 x 1080 Pixel heruntergerechnet wird.

    Bei der Blackmagic Cinema Kamera könnte das anders sein: Hier wird zwar für RAW-Video der ganze nutzbare Chip-Bereich von 2432 x 1366 Pixel (Aspect Ratio = 16:9, Crop-Faktor 2.3 für Vollformat-Objektive) genutzt, aber für Full HD (Apple ProRes Codec und Avid Codec) vielleicht nur ein Chip-Bereich von 1920 x 1080 Pixeln (Aspect Ratio = 16:9 mit Crop-Faktor 2.9 für Vollformat-Objektive). Wenn das stimmt, würde hier gelten: 1 Chip-Pixel = 1 Video Output-Pixel, keine Grössen-Umrechnung zur Video-Ausgabe nötig.
    Allerdings lässt folgender Satz in der Produkt-Beschreibung: "High resolution 2.5K sensor allows improved anti aliasing and reframing shots" Zweifel aufkommen, ob nicht doch stets die volle nutzbare Chipgrösse von 2432 x 1366 Pixeln zur Aufnahme verwendet und erst zum Video Output auf Full HD-Grösse umgerechnet wird. Dem widerspricht dann aber der Satz in den 'Technical Specifications': "All compressed recording in 1920 x 1080 10-bit YUV".

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  • Skeptiker
    antwortet
    Korrektur

    Hallo Bernd,

    Danke für den Hinweis !
    Das macht in der Tat einen Unterschied: Glücklicherweise zum Besseren!

    Es heisst also richtig:

    Blackmagic Design:
    24200 ... (2432 x 1366 Pixel, 15.6 x 8.8 mm) - Hinweis: Ich habe es oben in der Tabelle korrigiert!

    Damit werden auch die recht guten Low Light-Ergebnisse plausibler, die auf dem Vimeo-Link zu sehen sind, den wir Deinem ersten Beitrag zur Blackmagic-Kamera verdanken.

    Freundlicher Gruss
    Skeptiker
    Zuletzt geändert von Skeptiker; 17.04.2012, 17:32.

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  • Bernd E.
    antwortet
    Zitat von Skeptiker Beitrag anzeigen
    Ich habe für einige Kameras die Anzahl Pixel pro Chip-Fläche ausgerechnet
    Blackmagic Design: 41387 ... (2592 x 2192 Pixel, 15.6 x 8.8 mm)
    Im Fall der BMD Cinema ist deine Rechnung etwas irreführend, denn du kombinierst die Gesamtauflösung nur mit der kleineren, effektiv genutzten Sensorfläche. Die Daten sehen aber so aus:

    2592 x 2192 Pixel auf 16,64 x 14,04 mm (absolut)

    2432 x 1366 Pixel auf 15,6 x 8,8 mm (effektiv genutzt)

    Damit kommt man auf eine Größenordnung von nur noch ungefähr 23300 Pixel pro Quadratmillimeter, was im Vergleich doch schon viel besser aussieht.

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