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VA-News - Rollei Movieline Live 100 WiFi: Camcorder-Netzwerker

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    VA-News - Rollei Movieline Live 100 WiFi: Camcorder-Netzwerker










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    WLAN-Fähigkeiten, Livestreaming und YouTube-Upload: Das klingt eher nach einem Smartphone als nach einem Camcorder, doch der neue Rollei Movieline Live 100 beherrscht diese Disziplinen und macht den Smartphones beim Design Konkurrenz. Er filmt in Full HD Auflösung (1920x1080 Pixel) mit 30 Vollbilder pro Sekunde.
    Die Rollei Movieline Live 100 WiFi arbeitet mit einem ...





    #2
    Format-Faktor (Crop-Faktor) und Vollformat-Brennweite

    Unter http://de.wikipedia.org/wiki/Formatfaktor findet sich rechts neben einer Tabelle auch eine Grafik zu den verschiedenen Kamerasensoren ('Gängige Formate von Kamerasensoren'), die für jedes Format folgendes angibt:

    den Format-Namen
    die Format-Breite in mm
    die Format-Höhe in mm
    die Sensor-Fläche in Quadratmilimetern

    Was fehlt, ist die Länge der Sensordiagonalen, die man aber selbst berechnen kann: Es ist die Wurzel aus (Format-Breite im Quadrat + Format-Höhe im Quadrat).
    Eine Excel-Tabelle mit den Spalten 'Formatname', 'Breite', 'Höhe' und 'Diagonale' (mit der Formel) ist übersichtlicher als der Gebrauch eines Taschenrechners, wenn man mehrere, unterschiedliche Formate umrechnen will.

    Nun fragt man sich vielleicht, ob denn die Länge der Sensor-Diagonale nicht im Format-Namen enthalten ist ?

    Im Rollei-Beispiel haben wir einen 1/3.2 Zoll-Sensor, also eine 1/3.2 Zoll-Diagonale (abgekürzt auch 1/3.2'').
    Ein Zoll sind 25.4 mm, also 25.4 / 3.2 = rund 7.9 mm diagonal.

    Wenn man dieses Ergebnis mit der Angabe in der Tabelle vergleicht, so steht dort als Diagonale 5 mm (erster Eintrag ganz oben).

    Wenn man es selbst berechnen möchte, benötigt man dazu die Breite und die Höhe des Formats, die man in der Grafik der Kamerasensoren als ersten Eintrag links oben unter 1/3.2'' findet: 4.5 mm breit, 3.4 mm hoch.

    In die Formel von oben eingesetzt ergibt das: (4.5 im Quadrat + 3.4 im Quadrat) und dann die Wurzel daraus, also 20.25 + 11.56 = 31.81 und die Wurzel daraus = 5.64 mm diagonal.

    Zwei Dinge fallen auf:
    Die Angabe in der Tabelle mit '5 mm' ist ungenau (für ein so kleines Format).
    Die Angabe im Formatnamen mit 1/3.2 Zoll = 7.9 mm Diagonale stimmt nicht! Warum?

    Die Antwort steht auf http://de.wikipedia.org/wiki/Vidicon...C3.9Fenangabe:

    Die Referenzbildröhre namens 'Vidicon', die all diesen Diagonalen-Angaben in Zoll von Kamerasensoren zugrunde liegt, hat zwar eine Aussendiagonale (inklusive Fassung) von 1 Zoll = 25.4 mm, aber eine nutzbare Sensordiagonale von nur rund 16.4 mm (für eine Bildseitenverhältnis von 4:3). Es wird also mit '1 Zoll = 16.4 mm' gerechnet, und auf diese 16.4 mm beziehen sich all die Zoll-Angaben zu Kamerasensoren.

    Auf das Rollei-Beispiel bezogen, hiesse das: 16.4 mm / 3.2 = 5.125 mm Diagonale.

    Die Referenz-Diagonale für das 36 x 24 mm Kleinbild-Format ist 43.267 mm.

    Der Format-Faktor der kleinen Rollei-Kamera wäre also für
    a) 5.125 mm Sensor-Diagonale = 43.267 / 5.125 = rund 8.4
    b) 5.64 mm Sensor-Diagonale = 43.267 / 5.64 = rund 7.7

    Das ergibt für das winzige Rollei-Objektiv mit 4.3 mm Festbrennweite umgerechnet auf 35 mm-Kleinbild-Format (= digitales Vollformat):
    a) 4.3 mm mal 8.4 = 36 mm
    b) 4.3 mm mal 7.7 = 33 mm

    also rund 35 mm Weitwinkel.

    Hinweis: Anstelle des Verhältnisses der Sensordiagonalen wird teils auch einfach das Verhältnis der Sensorbreiten verwendet. Das ergäbe für 36 mm zu 4.5 mm einen Format-Faktor von genau 8 und demnach eine Vollformat-Brennweite von 34.4 mm.

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