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    Funktioniert das XLR Modul an der Lumix GH5 ?

    Hallo an´s VA Team. Im letzten Heft wurde die GH5 als Vorserierenmodell getestet. Da wurde von den Testern bemängelt, das es teilweise zu Abbrüchen der Verbindung des neuen XLR Adapters zur GH5 kam und auch, daß sich der Ton per Kopfhöhrer nicht prüfen läßt. Ist dies nun behoben. Ich habe eine GH5 und trage mich mit dem Gedanken das XLR Modul anzuschaffen. Aber eben nur, wenn es keine Probleme gibt.

    #2
    Bin da gerade bei der "Konkurrenz" auf einen Praxistest gestossen, der vielleicht weiterhilft:

    Guter Ton für die GH5? Panasonic XLR-Adapter (DMW-XLR1
    )

    https://www.slashcam.de/artikel/Prax...DMW-XLR1-.html

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      #3
      Mit dem neusten Update klappt die Kommunikation mit dem XLR1 Adapter einwandfrei und so wie man es von professionellen Camcordern gewohnt ist. Einziger Kritikpunkt wären die etwas kleinen Pegelräder, die aber auch am ein oder anderen Camcorder nicht größer sind. Die Verbindung mit dem Zubehörschuh ist gut und sauber verriegelt, so dass auch die Langlebigkeit gegeben ist.
      Viele Grüße
      Joachim Sauer

      Wir freuen uns, wenn Ihr unser Portal videoaktiv.de besucht und natürlich unseren YouTube-Kanal mit jeder Woche interessanten Videos abonniert.

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        #4
        Der oben verlinkte Test bestätigt leider eine Erfahrung, die ich auch schon mit XLR-Adaptern und -tonteilen von Canon und Sony gemacht habe: Die damit erzielbaren Rauschabstände sind nicht so toll - oder zumindest nicht so gut wie an neueren externen Recordern.
        Solange man mit pegelstarken Kondensatormikrofonen arbeitet, spielt das keine Rolle. Aber wenn man ein dynamisches Mikrofon nutzt (z. B. ein Reportermikrofon, wie im genannten Test) oder auch ein älteres Sennheiser Kondensatormikrofon (da gab es welche mit relativ geringem Ausgangspegel) steigen die Anforderungen an den Vorverstärker.

        Sofern der Klinken-Mikrofoneingang der GH5 einigermaßen brauchbar ist, könnte man alternativ zum DMW-XLR1 einen Recorder wie den Zoom H5 verwenden. Der H5 lässt sich auch als XLR-Adapter bzw. PreAmp zweckentfremden: Einfach den Mic-Eingang der Kamera relativ weit runterregeln und den Line-Out des H5 passend einstellen. (Zur Verbindung wird ein kurzes Kabel mit 2x 3,5 mm Stereoklinke benötigt. Den H5 kann man mit Blitzschuh-Adapter auf die GH5 montieren und das Aufsteck-Mikrofon abnehmen, damit das Gewicht geringer wird.)
        Die Handhabung ist natürlich etwas umständlicher, weil man den H5 separat ein- und ausschalten sowie mit Batterien versehen muss, und weil sein Anschluss statt über Blitzschuh-Kontakte mit einem gesteckten Kabel funktioniert. Dafür kostet er etwas weniger, hat einen PreAmp mit besserem Rauschabstand, funktioniert markenübergreifend auch auf anderen Kameras und lässt sich bei Bedarf jederzeit auch als eigenständiger Recorder benutzen.
        Alternativ zum Zoom H5 kämen auch noch die bekannten "Unterschraub-Recorder" von Tascam in Betracht, etwa der DR-70D.
        Zuletzt geändert von beiti; 12.05.2017, 09:16.

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          #5
          Zitat von beiti Beitrag anzeigen
          ... funktioniert markenübergreifend auch auf anderen Kameras und lässt sich bei Bedarf jederzeit auch als eigenständiger Recorder benutzen.
          Das wäre für mich das entscheidende Argument für einen separaten Recorder.
          Gruß

          Hans-Jürgen
          (Hier findet Ihr meine Videos)

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            #6
            @beiti:
            Wenn man den Zoom H5 ohne die Mikrofon-Einheit als rauscharmen XLR-Verstärker verwenden kann, scheint mir Deine Idee eine gute Alternative zum Panasonic-Aufsatz zu sein.

            Der Härtetest für den Zoom H4n war ja die Kombination mit dem Rode NTG-2 Mono-Richtmikro.
            Härtestest deshalb, weil das Rode eine recht kräftige Verstärkung benötigt, um einen brauchbaren Pegel zu erreichen und weil der alte Zoom H4n Mühe hatte, diese Verstärkung zu liefern, es sei denn, man setzte den Gain auf ~100% (max) - mit entsprechendem Rauschen.

            Ich habe den Zoom H4n kürzlich gegen den neuen H4n Pro ausgetauscht, der im Prinzip baugleich ist, aber die rauscharmen, guten Vorverstärker des Zoom H5 geerbt hat.
            In Kombination mit dem Rode Richtmikrofon liefert er tatsächlich etwas mehr Pegel (bzw. genügen etwa 80% Gain) mit klar weniger Rauschen.

            Aber das Gerät ist im Vergleich zum H5 (ohne Mikrofon) doch ein recht schwerer Klotz - eigentlich zu schwer, um es auf den Blitzschuh der GH5 zu montieren.

            H4n Pro:
            73 (B) × 157,2 (T) × 37 (H) mm
            294 g (ohne Batterien)

            H5 (ohne Mikrofon-Aufsatz):
            66.8 mm (B) × 135.2 mm (T) × 42.1 (H) mm
            176 g

            XY-Mikrofonaufsatz XYH-5 zum H5:
            65.5 mm (B) × 62.2 mm (T) × 41.0 mm (H)
            94 g
            Zuletzt geändert von Skeptiker; 12.05.2017, 12:53.

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              #7
              Mit Batterien und Blitzschuh-Adapter liegt der H5 schon bei 245 Gramm. Außerdem hat er bei gerader Montage hinten Übergewicht, weil das Stativgewinde im vorderen Drittel liegt und dann noch das Gewicht von XLR-Steckern und Kabeln dranhängt. Eventuell könnte man ihn gedreht aufsetzen, so dass die Kabel zur Seite rausgehen. Aber ein Klotz ist es unterm Strich schon auch; mit der Kompaktheit des DMW-XLR1 kann die Lösung also nicht mithalten.

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                #8
                danke für eure Infos und Einschätzungen. Ich tendiere ja auch eher zu etwas Herstellerunabhängigen, allerdings spricht eine Einheit ohne Kabel und separater Stromversorgung schon für sich. Was mir gar nicht gefällt, das hat Sony besser gelöst, ist die Tatsache, daß ich auf den zubehörschuh eine Mikrohalterung aufsetzen muß. So wird das ganze Gebilde schon sehr hoch. Suche derzeit nach einer Lösung zum draufsetzen, die dann nach rechts unten abknickt und somit das Mikro rechts neben dem XLR Modul hängt.

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                  #9
                  Ich mag das eh nicht, wenn der Zubehöhrschuh für derartige Zwecke genutzt wird, weil ich dem keine sehr hohe Stabilität zutraue.
                  Deshalb nutze ich einen Cage, wie es ihn auch für die GH5 gibt.

                  Der von SmallRig wird wohl der günstigste sein, ich weiß aber nicht, ob es den schon gibt.
                  www.4kshooters.net/2017/03/31/gh5-cages/
                  Zuletzt geändert von Hans-Jürgen; 12.05.2017, 13:39.
                  Gruß

                  Hans-Jürgen
                  (Hier findet Ihr meine Videos)

                  Kommentar


                    #10
                    @Hans-Jürgen:

                    Interessantes Produkt, das sich sozusagen der Kameraform der GH5 anschmiegt (sie nur wenig vergrössert), aber ihr die Traglast für Zubehör abnimmt (die ich im Falle der Zoom Recorder auch nicht unbedingt dem Blitzschuh anvertrauen würde).

                    Du erwähnst oben "SmallRig", aber der Link führt zum LockCircle Rig (aus Italien) für die GH5, das in dem Bericht von Ende März 2017 mit 200 USD Pre-Order-Preis angekündigt wird.

                    Sieht gut und stabil aus - lieferbar??
                    Zuletzt geändert von Skeptiker; 12.05.2017, 17:36.

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                      #11
                      Du musst weiter runterscrollen, dann kommst du zum SmallRig.
                      Gruß

                      Hans-Jürgen
                      (Hier findet Ihr meine Videos)

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                        #12
                        Tatsächlich!

                        Es sieht simpler aus (das obige von LockCircle wirkt im Vergleich fast etwas überladen) und kostet mit 89 USD deutlich weniger.
                        -> Genügt vielleicht auch!

                        Aber ich habe bisher keine Erfahrungen mit solchen 'Cages' / 'Riggs' / externen Kamera-Gehäusen.
                        Zuletzt geändert von Skeptiker; 13.05.2017, 08:36.

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