Su1

Einklappen

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Der Ausblick: Kein Spiegel, keine Zukunft?

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Der Ausblick: Kein Spiegel, keine Zukunft?

    Prognosen haben zur Jahreswende Hochsaison, und so mangelt es auch kurz vor 2014 nicht an mehr oder minder fundierten Einschätzungen, wohin sich der Kameramarkt der Zukunft entwickelt. Oder zumindest entwickeln könnte, denn bekanntlich sind Prognosen dann besonders schwierig, sobald sie die Zukunft betreffen. Vor diesem Hintergrund muss man vielleicht nicht alle Einschätzungen teilen, die gestern die "New York Times" auf ihrer Webseite veröffentlichte, doch lesenswert ist der Artikel allemal.
    Neben den allgemeinen und bereits bekannten Trends - Smartphones als Kameras boomen, Kompaktkameras verlieren stark an Boden -, beschäftigt hier vor allem Panasonic die Analysten. Ein Rückgang ihrer Kameraverkäufe um 40 Prozent im zweiten und dritten Quartal mache die Imaging Division verletzlich, zumal Panasonic von unprofitablen Geschäftsbereichen erwarte, bis März 2016 wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Andernfalls droht ihnen das Aus. Diese Gefahr scheint Yu Yoshida, Analyst der Credit Suisse, für durchaus real zu halten, denn er prophezeit, dass langfristig allein die Kamerahersteller überleben werden, die eine starke Marke mit wettbewerbsfähigen Preisen verbinden. Seiner Meinung nach können das nur drei: Canon und Nikon als Herrscher des DSLRs-Marktes sowie Sony, das von der Zusammenarbeit mit seiner Smartphone-Abteilung ebenso profitiert wie von der Tatsache, dass sie Sensoren an andere Hersteller liefern.
    Keine großen Chancen gibt man dagegen den so hoffnungsvoll gestarteten spiegellosen Systemkameras (und damit Herstellern wie Panasonic, Olympus oder Fujifilm), zumal sie außerhalb von Japan nur auf geringes Interesse stoßen: Sind dort immerhin 36 Prozent der verkauften Kameras mit Wechseloptik spiegellos, so liegt ihr Anteil in Europa nur bei 11,2 und in den USA bei 10,5 Prozent. Global gerechnet kommen auf eine spiegellose Systemkamera, die über den Ladentisch wandert, mehr als vier Spiegelreflex. Und kleiner scheint der Abstand nicht zu werden, wie ein Beispiel aus den USA zeigt. In den drei verkaufsstarken Wochen Ende November/Anfang Dezember inklusive des shopping-verrückten "Black Friday" legten DSLRs ein Prozent zu, während die Verkäufe der spiegellosen Verwandten um 20 Prozent sanken.
    Was also will der Durchschnittsverbraucher? Sonys QX-Kameras, die Objektive mit Sensor, die einfach ans Handy gesteckt werden und deren Entwicklung auch firmenintern umstritten war, scheinen da durchaus den Nerv der Zielgruppe getroffen zu haben. Wirklich überraschend sei es nicht, so die New York Times, dass gerade Sony mit dieser Idee die eingefahrenen Wege verlassen habe, denn immerhin sei das der einzige Kamerahersteller, der auch eine profitable Smartphone-Abteilung besitze.

    #2
    Wie haben einem Enkelkind als Gemeinschaftsgeschenk eine Pana G6 auf den Gabentisch gelegt. Das hat die NYT wohl noch nicht berücksichtigt.
    Im übrigen ist der Beitrag aus Sicht der Fotografie geschrieben worden. Wie sich das Ganze bei den Videoanwendern aufteilt, ist sicher noch anders zu bewerten. Allerdings: Hier brechen ja seit Jahren sowieso schon alle Dämme.
    Liebe Grüße,

    Rüdiger

    Kommentar


      #3
      Richtig - der Beitrag ist eher aus Fotografie-Sicht geschrieben, doch realistisch betrachtet macht das wohl kaum einen Unterschied, denn trotz des Erfolgs der GH2/3 wird wohl mehr mit VDSLRs als mit spiegellosen Systemkameras gedreht.
      Salutos, videospeed

      Kommentar


        #4
        Man muss wohl wirklich Foto und Video trennen, denn beim Fotografieren möchte ich bislang z.B. auf keinen Fall auf einen Spiegel verzichten. Da kann bislang wohl noch kein elektronischer Sucher oder gar ein Display einem Spiegelreflex das Wasser reichen.
        Aber vielleicht ändert sich das ja.
        Beim Filmen ist mir der Spiegel egal, denn da ist er eh hochgeklappt.
        Gruß

        Hans-Jürgen
        (Hier findet Ihr meine Videos)

        Kommentar


          #5
          Global gerechnet kommen auf eine spiegellose Systemkamera, die über den Ladentisch wandert, mehr als vier Spiegelreflex.
          Ehrlich gesagt ist mir wurscht ob der Spiegel verschwindet oder nicht. Ich lasse mich nicht zu einem Trend trommeln, ich wähle was mir gefällt und ich wieder meine kleine Objektivsammlung verwenden kann!

          Kommentar

          Sky1

          Einklappen

          Sky2

          Einklappen
          Lädt...
          X