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    Frage zu AVCHD

    Habe mal gelesen das Aufnahmen i.g. Format diverse Probleme bereiten. Mit AVCHD sollen nur wenige Programme zurecht kommen bzw. die meisten nicht. Wie sieht das mit AVCHD aus? Soll man lieber einem Camcorder wählen der mit MP4 aufzeichnet?Danke

    #2
    AVCHD ist im Consumerbereich (und inzwischen auch darüber hinaus) schon so lange so weitverbreitet, dass damit keine ernstzunehmende Software ein Problem haben darf. Andernfalls hätte ihr Hersteller jahrelang seine Hausaufgaben nicht gemacht.

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      #3
      Kann ich das AVCHD verlustfrei konvertieren, zumindest unterscheiden sich Avchd und MP4 nur vom AudioCodec her?

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        #4
        Den Video Part kann man unangetastet lassen, Audio muss zumindest unter Xmedia Recode in was passendes recodiert werden.

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          #5
          Zitat von Torchwood Beitrag anzeigen
          Den Video Part kann man unangetastet lassen, Audio muss zumindest unter Xmedia Recode in was passendes recodiert werden.
          Muss man "passende" dann noch synchronisieren mit der Videospur?

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            #6
            AVCHD und MP4 lassen sich nicht wirklich vergleichen. AVCHD ist ein Codec und MP4 ist ein Containerformat. Beide benutzen als Grundlage für die Codierung des Bilds H264. Der Unterschied besteht im Tonformat, das bei AVCHD Dolby AC3 und bei MP4 AAC ist.

            Bei gleicher Daten- und Bildrate gibt es keinen sichtbaren Qualitätsunterschied beim Bild. Oft lassen sich in der Kamera für MP4 aber nicht dieselben hohen Datenraten einstellen wie für AVCHD. Daraus können sich sichtbare Qualitätsunterschiede ergeben. AVCHD auf der Timeline eines Schnittprogramms beansprucht die CPU des Rechners stärker als MP4.

            MP4-Dateien sind mit Apple-Smartphones und -Tabletts kompatibel, AVCHD nicht.
            Zuletzt geändert von TomStg; 24.12.2016, 14:33.

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              #7
              Habe gerade einen kleinen Test gemacht mit einem Original-Clip aus der GH2:

              Die AVCHD-Datei hat die Endung .mts (MPEG-TS = MPEG-Transport Stream) und besteht aus H.264-Video (in der AVCHD-Spezifikation) und AC-3-Audio.

              Sie lässt sich in einen anderen Container umfüllen - z.B. MP4. Wird englisch auch als "re-wrapping" bezeichnet.
              Allerdings spielt QuickTime (ich bin am Mac) dieses Video nicht ab (VLC hingegen schon) - was am AC-3 Ton liegt, denn ohne Ton geht es.
              Also wäre es wohl besser, für MP4 das Video zu belassen, aber den Ton in AAC umzuwandeln (geht vermutl. mit XMedia Recode), wie TomStg schon schreibt.

              Zum Thema "Container" versus "Codec" gibt's z.B. hier Ausführliches (auch zu AVCHD - allerdings in Englisch):
              http://www.techhive.com/article/2136...ontainers.html

              MP4 scheint mir das universellere Format zu sein, das auch höhere Datenraten erlaubt (man sehe sich z.B. die technischen Daten zum Canon Camcorder HF G40 an - AVCHD mit max. 28 Mbps, MP4 mit max. 35 Mbps), als das auf max. 28 Mbit/Sek. begrenzte AVCHD (wie der Name sagt: HD, nicht UHD!).

              Zur eigentlichen Frage von Egon: Nein, nach-synchronisieren des Tons sollte nach so einer Umwandlung eigentlich nicht nötig sein.
              Zuletzt geändert von Skeptiker; 24.12.2016, 11:54.

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                #8
                Zitat von EgonDD Beitrag anzeigen
                Muss man "passende" dann noch synchronisieren mit der Videospur?
                Nein, funktioniert problemlos.

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