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Brauchen wir 4K/UHD?

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    Brauchen wir 4K/UHD?

    Die Überschrift ist reißerisch und dämlich. Das war Absicht. Natürlich brauchen wir kein 4k; wir brauchen auch keinen Fernseher. Man sollte vielmehr fragen, für wen ist 4k die richtige Wahl?
    Betrachtet man die ganze Geschichte oberflächlich, dann sind wir in unseren Wohnzimmern und nicht nur da, mit 4k total überfordert. Selbst in den Kinos bekommen wir digital 2K-Kost über 4K-fähige Beamer serviert.
    Wie sieht das Ganze in den eigenen 4 Wänden aus? Nehmen wir einen großen 67“ TV mit einer Bildbreite von ca. 150 cm. Neutrale Fachleute empfehlen, dass man bei FHD optimal 2,50 m. entfernt vom TV sitzen sollte und bei 4k maximal 1,5 m. um in den wirklichen Genuss des hoch aufgelösten Bildes zu kommen. Das ist natürlich unmöglich und ähnlich zu beurteilen, als ob man sich im Kino, auf dem Rasiersitz in der ersten Reihe niedergelassen hätte.
    Wir Filmer sind aber ja häufig auch Kinofreaks. Gerade da ergibt sich bei 4k TVs die interessante Möglichkeit, 3-D Blockbuster mit passiven und sehr billigen Polarisationsbrillen auf entsprechenden 4k-TVs anzusehen. Bekanntlich reduziert sich bei passivem 3-D die Auflösung auf die Hälfte, so dass bei einem solchen 4K-TV immer noch die volle HD-Auflösung zur Verfügung stünde und man die Nachteile einer Shutterbrille, wie Ghosting und geringere Helligkeit und Brillanz vergessen könnte.
    Soweit zu der Wiedergabe, bei der man noch viele Dinge erwähnen könnte, wie z.B. die Feststellung, dass man nur bei relativ gering bewegten Motiven in den vollen 4k-Genuss kommt, da ansonsten die Auflösung – das sagen auch viele Fachleute – bis auf SD herabgesetzt wird.
    Für uns Filmer stellt sich natürlich auch die Frage, ob sich die Anschaffung eines UHD-Camcorders oder einer entsprechenden Kamera lohnt. Ich meine ja, denn ich habe bisher noch nie ein so gutes HD-Video produziert, wie mit meinem UHD-Camcorder aufgenommenem und in der Postproduktion auf FHD herunterskaliertem Material. Die Frage, ob man auf 50p-fähige Geräte warten sollte, ist an anderer Stelle bereits diskutiert worden. Ich meine, nein, mit entsprechenden Maßnahmen bei der Aufnahme erzielt man auch mit 25p gute Ergebnisse – wie die Profis -.
    Aber auch die interessante Möglichkeit , in der Nachbearbeitung mit UHD-Material verlustfrei stabilisieren zu können, Ausschnitte zu wählen, zu zoomen und zu gliden usw. usw. sind faszinierend. Ich habe gerade eine kleine Schülerband von einem Punkt aufgenommen und konnte in der Nachbearbeitung die unterschiedlichen Einstellungen vornehmen.
    Zum Schluss meine Meinung: 4K bzw UHD (in Edius QHD von quad-4) ist eine tolle Sache, auch wenn man die erzielbare Auflösung nicht nutzen kann.
    Diese Tutorial Edius/ Panasonic GH4 finde ich ganz unterhaltsam:
    https://www.youtube.com/watch?v=rEd3vMR58w0
    Zuletzt geändert von Rüdiger; 29.11.2014, 13:01.
    Liebe Grüße,

    Rüdiger

    #2
    Da ich die Auflösung schon nutzen kann, beantworte ich deine Frage einfach mit ja. Mir ist aber klar, dass ich im Moment noch einer kleinen Minderheit angehöre.

    Und nein, ich musste nicht näher an die Leinwand rücken (3 m Breite, ca. 4,50 m Abstand) um den UHD-Vorteil erkennen zu können.

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      #3
      Ich finde bzw. beantworte für meinen Teil: Nein. 4k brauch ich nicht und kann ich auch nicht nutzen. Schon allein deshalb nicht (auch wenn ich mir sowohl Aufnahme- als auch Wiedergabegerät anschaffen würde), weil NIEMAND von den Leuten in meinem Adressatenkreis, für die ich filme (Tanzgruppe, Sportgruppe und Familie), solches 4k-Gerät auch nur in absehbarer Zeit haben werden, die haben heutzutag noch net mal BlueRay, sprich die gucken meine FullHD/AVCHD-Filme aufm DVD-Player an (vorher natürlich bis zur Unkenntlichkeit auf SD runterqualifiziert) bzw. seit der allgemeinen AVCHD-Fähigkeit heutiger Home-Computer (Windows 7 und des dazugehörigen Windows Media Players) kann ich schon froh sein, wenn überhaupt irgendeiner meiner Adressaten mein Zeugs aufm PC in AVCHD-Qualität anguckt (angucken kann).

      Technikfreak-Sein ist schön und gut - wenn man aber der einzige rundherum im Bekanntenkreis ist, ist das einfach nur deprimierend. Ich hab noch die "Reklamationen" der Tanzgruppe im Ohr: Deine komische DVD läuft ja aufm DVD-Player gar net, ist die leer oder kaputt? Nein, ist natürlich ne höherqualitative AVCHD-DVD) :-(
      Sony NEX-VG30EH für (private) Kinderfilme und Sportveranstaltungen

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        #4
        Zitat von BanglaBagh75 Beitrag anzeigen
        Ich finde bzw. beantworte für meinen Teil: Nein. 4k brauch ich nicht und kann ich auch nicht nutzen. Schon allein deshalb nicht (auch wenn ich mir sowohl Aufnahme- als auch Wiedergabegerät anschaffen würde), weil NIEMAND von den Leuten in meinem Adressatenkreis, für die ich filme (Tanzgruppe, Sportgruppe und Familie), solches 4k-Gerät auch nur in absehbarer Zeit haben werden, (
        In welch schlechter Qualität andere Leute meune "Werke" haben wollen, interessiert mich herzlich wenig. In welcher Form und Qualität ich meine Videos präsentiere, dagegen schon. Das war schon immer Teil meines Hobbys.
        Liebe Grüße,

        Rüdiger

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          #5
          Also ich brauch weder 4K noch UHD noch HD. Aber es macht einfach Spass! :)

          Ansonst dürfte sich die Frage nur schwer allgemein beantworten lassen. Es hängt halt vom Einsatzzweck, vom Ziel, vom Budget usw ab.
          Lieben Gruß,
          Wolfgang
          http://videotreffpunkt.com

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            #6
            Ich finde UHD ist sehr nützlich für meine FHD-Verwertung. Ist schon toll, wenn ich da eine Totale habe und dann daraus noch zusätzlich eine Halbtotale gewinne oder einen FHD-Schwenk über UHD mache. Genauso streue ich ja schon viele Jahre lang 5K-Digitalbilder in meine Videos ein.

            Als erste Kamera nutze ich die FHD-Filmkamera die überlegte Szenen aufnimmt, manchmal als Makroaufnahme, manchmal mit riesiger Brennweite und manchmal auch um ein Detail am Marktplatz oder im Zoo zu selektieren. UHD gewinne ich zwischendurch sehr mobil per SmartCam, das können Aufnahmen von einer Strassenbahnfahrt sein, die Aussicht von einem Sky-Tower, Landschaftsaufnahmen etc.. kurz: alles was ich mit dem Weitwinkel erfasse. Was ich aus UHD verwerte kann sehr unterschiedlich sein, immerhin ist das UHD-Bild 4x größer als FHD und das bietet mir sehr viel Spielraum für die nachträgliche Szenenauswahl, etwas was ich aus der FHD-Aufnahme nicht machen kann.

            Wichtig ist mit, daß ich sowohl FHD als auch UHD mit der Bildwiederholrate von 30p aufnehmen kann was im Timeline-Mix keine Probleme bereitet.

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              #7
              Zitat von Video&Bild Beitrag anzeigen

              Wichtig ist mit, daß ich sowohl FHD als auch UHD mit der Bildwiederholrate von 30p aufnehmen kann was im Timeline-Mix keine Probleme bereitet.
              Unser "Großer" studiert in Passau und schickt meiner Frau zu deren Freude immer mal wieder ein kleines 30p Video über WhatsApp aufs Handy. Meine Frau ist begeistert - und da ruckelt auch nichts. Über die "Handyfrequenz" von 30p haben wir schon 2012 trefflich diskutiert. Video und Bild war zwar immer mit seiner Meinung ein wenig einsam - aber standhaft::good:
              http://www.forum.videoaktiv.de/threa...-30-p-oder-50i
              Zuletzt geändert von Rüdiger; 30.11.2014, 10:08.
              Liebe Grüße,

              Rüdiger

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                #8
                Zitat von sunday Beitrag anzeigen
                Da ich die Auflösung schon nutzen kann, beantworte ich deine Frage einfach mit ja. Mir ist aber klar, dass ich im Moment noch einer kleinen Minderheit angehöre.

                Und nein, ich musste nicht näher an die Leinwand rücken (3 m Breite, ca. 4,50 m Abstand) um den UHD-Vorteil erkennen zu können.
                Ich teile Deine Meinung, zögere aber noch mit der Anschaffung eines 4K-Beamers. Vor einigen Jahren war ich auch zu schnell bei der Anschaffung meines ersten Full-HD-Beames. Anschließend gingen die Preise in den Keller.
                Liebe Grüße,

                Rüdiger

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                  #9
                  Zitat von Rüdiger Beitrag anzeigen
                  Ich teile Deine Meinung, zögere aber noch mit der Anschaffung eines 4K-Beamers. Vor einigen Jahren war ich auch zu schnell bei der Anschaffung meines ersten Full-HD-Beames. Anschließend gingen die Preise in den Keller.
                  Bei UHD/4K Beamer wird der Preisverfall noch einige Zei/Jahre auf sich warten lassen. Zumindest ich lasse mir daher Zeit.
                  Lieben Gruß,
                  Wolfgang
                  http://videotreffpunkt.com

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                    #10
                    Zitat von VIDEOTREFFPUNKT Beitrag anzeigen
                    Bei UHD/4K Beamer wird der Preisverfall noch einige Zei/Jahre auf sich warten lassen. Zumindest ich lasse mir daher Zeit.
                    Hoffentlich gibt es überhaupt eine Zukunft für diese Gattung. Bisher ist ja nur Sony aktiv und - mit Einschränkungen - JVC. Die anderen Branchengrößen wie Epson und Panasonic usw. halten sich vornehm zurück. Ich werde in nächster Zeit bei meinem Händler, der gerade ein sehr schönes neues Studio eröffnet hat, mal natives UHD mit herunterskaliertem HD auf verschiedenen Beamern vergleichen.
                    Liebe Grüße,

                    Rüdiger

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                      #11
                      Also ich habe gerade die stark verfallenden Preise des heutigen HD-Equipments genutzt - und mir einen relativ preiswerten 3D-HD-Beamer gekauft. UHD ist noch viel zu teuer. Aber HD liefert bei zirka 100 Zoll Leinwanddiagonale besonders für 3D ein sehr gutes Bild (da setzt man bei aktiven Brillen ohnedies 2x1920x1080 zusammen) - besonders bei 3D gehts ja sehr stark um die Größe und nicht einmal so sehr um die Auflösung.

                      Sollten die UHD-Beamer preislich erträglich werden, sagen wir mal in 2-3 Jahren, vielleicht wirds dann ein UHD-Beamer. Vorher kommt aber wohl noch ein UHD-TV dran, die sind heute ja preislich durchaus schon erträglicher geworden.
                      Lieben Gruß,
                      Wolfgang
                      http://videotreffpunkt.com

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                        #12
                        Es ist schon sehr interessant zu beobachten, wie die Leute ticken.
                        Noch vor Monaten hatte man die Meinung vertreten, man benötigt hohe Framrates, um bei Schwenks/Bewegungen etc. ruckelfreie Aufnahmen zu realisieren uvm. Man hat Kameras verteufelt, die keine sauber funktionierenden Bildstabilisierungen im Freihandbetrieb hatten/haben. Man hat Kameras verteufelt, die ein zu Moire-behaftetes Bild aufgezeichnet oder nicht mindestens 50/60fps aufgezeichnet haben.

                        Jetzt, wo viele auf den 4k Hype aufspringen, spielen diese Dinge plötzlich keine Rolle mehr. Da reichen 25fps, oder im Falle der FZ1000, dass der viel gepriesene 5 Wegestabi im 4k Modus gar nicht verfügbar ist. Das man eigentlich nur sinnvoll im manuellen Modus die Schärfe ziehen kann, weil 4k Im AF-Modus noch weniger verzeiht, als FHD.

                        Der vielbeschworene Kinolook scheint bei den Hobbyfilmern Out of Order zu sein.

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                          #13
                          Noch vor Monaten hatte man die Meinung vertreten, man benötigt hohe Framrates, um bei Schwenks/Bewegungen etc. ruckelfreie Aufnahmen zu realisieren uvm. Man hat Kameras verteufelt, die keine sauber funktionierenden Bildstabilisierungen im Freihandbetrieb hatten/haben.
                          Der Sony AX 100 hat - auch im 4K Bereich einen guten Stabi (nicht so gut wie der BOSS) aber vergleichbar mit dem Panasonic 929. Trotz rel. geringer Framerate gelingen ruckelfreie Schwenks (die ich an sich sowieso nur selten mache). Wichtig ist, bei 25p mit 1/50 sek. zu belichten.

                          Man hat Kameras verteufelt, die ein zu Moire-behaftetes Bild aufgezeichnet oder nicht mindestens 50/60fps aufgezeichnet haben.
                          Was die Bildwiederholungsrate mit Moire zu tun hat, weiß ich nicht, das kannst Du vielleicht erklären. Jedenfalls hat der Sony AX 100 keine Probleme mit Aliasing. VA schreibt in Heft 3/14: " keine Moirees in feinen Mustern.......". Ich glaube, Du verwechselst hier, dass Canon bei einigen DSLRs Aliasingprobleme hat. Zur Vermeidung haben User sogar Workflows entwickelt, indem sie sozusagen einen "Weichzeichner" in der Nachbearbeitung installierten.

                          Jetzt, wo viele auf den 4k Hype aufspringen, spielen diese Dinge plötzlich keine Rolle mehr.
                          Wer springt denn auf? Etwa die wenigen Filmer, die ihre Videos sogar bearbeiten? Wir sind anscheinend ohnehin eine aussterbende Spezie. Ich glaube, dass sind mehr die Käufer von 4k-Smartphones oder die Gamer, die über höher auflösende Flats und Spiele den besonderen Kick erwarten. Ich habe auch meine Zweifel, ob 4K wirklich als native Wiedergabeform für Filme erforderlich ist. Tatsache ist aber, dass ich noch nie ein so gutes FHD-Ergebnis hatte, wie durch herunterskaliertes UHD-Video. Hinzukommen die erweiterten Möglichkeiten in der Nachbearbeitung, wie Ausschnitte wählen, zoomen, gliden, stabilisieren und das alles ohne Qualitätsverlust dank UHD, Lanczos 3 und (bei mir) Edius.

                          Das man eigentlich nur sinnvoll im manuellen Modus die Schärfe ziehen kann, weil 4k Im AF-Modus noch weniger verzeiht, als FHD.
                          Der Autofokus funktioniert bei dem Sony AX 100 ausgezeichnet, wowohl bei UHD wie auch bei FHD. Über den "Kantenpeak" kann ich das sehr gut kontrollieren.

                          Der vielbeschworene Kinolook scheint bei den Hobbyfilmern Out of Order zu sein.
                          Das verstehe ich nicht. Sogar die Profis filmen doch mit 24 oder 25p.
                          Liebe Grüße,

                          Rüdiger

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                            #14
                            Zitat von Rüdiger Beitrag anzeigen
                            Jedenfalls hat der Sony AX 100 keine Probleme mit Aliasing. VA schreibt in Heft 3/14: " keine Moirees in feinen Mustern.......". Ich glaube, Du verwechselst hier, dass Canon bei einigen DSLRs Aliasingprobleme hat. Zur Vermeidung haben User sogar Workflows entwickelt, indem sie sozusagen einen "Weichzeichner" in der Nachbearbeitung installierten.
                            Sony hat vermutlich auch einfach nur einen Filter (ähnlich Weichzeichner?) eingebaut, der Aliasing unterdrückt.
                            So etwas gibt es für die von dir angesprochenen Canon DSLR´s auch.

                            http://www.mosaicengineering.com/products/vaf/7d.html
                            Gruß

                            Hans-Jürgen
                            (Hier findet Ihr meine Videos)

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                              #15
                              Zitat von Hans-Jürgen Beitrag anzeigen
                              Sony hat vermutlich auch einfach nur einen Filter (ähnlich Weichzeichner?) eingebaut, der Aliasing unterdrückt.
                              So etwas gibt es für die von dir angesprochenen Canon DSLR´s auch.

                              http://www.mosaicengineering.com/products/vaf/7d.html
                              Deine Anmerkung ist vollkommen richtig. Das Problem betrifft (oder betraf) nicht nur Canon. Viele SLRs oder Systemkameras mit großen Aufnahmesensoren bereiteten viel Freude mit Aliasing. Ich hatte vor Jahren eine Sony Nex aufgrund eines positiven Tests in der damaligen VAD gekauft. Die hatte ein solches Aliasing, dass mir die Tränen vor Freude kamen. Zu jener Zeit habe ich als Warnung sogar ein entsprechendes Video ins Netz gestellt.
                              Liebe Grüße,

                              Rüdiger

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