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    #16
    Zitat von VIDEOTREFFPUNKT Beitrag anzeigen
    Ach ja: zwischen Kontrast und Kontrastumfang gibt es keinen Unterschied - der Kontrast ist per Definition immer über den Umfang definiert, der sich aus Hell- und Dunkelwerten ergibt.
    Genau, aber man muss schon auch sagen worauf sich das bezieht, entweder auf das gesamte Bild oder eben z.B. auf nur 2 Punkten (Pixel) in diesem Bild.
    Dann sieht das schon ganz anders aus.
    Aber lassen wir das, bevor die Diskussion wieder ins Sinnlose endet. Damit langweilen wir die User hier nur.
    Solange wir beide mit unseren Videos zufrieden sind kann es dem anderen ja egal sein.
    Gruß

    Hans-Jürgen
    (Hier findet Ihr meine Videos)

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      #17
      der Kontrast ist per Definition immer über den Umfang definiert, der sich aus Hell- und Dunkelwerten ergibt.
      Das stimmt, es geht doch aber im Kern darum ob nicht durch Kontraständerung der Eindruck einer Schärfeänderung an den Kontrastkanten entsteht und das ist tatsächlich so. Ein flau aussehendes Bild sieht unscharf aus, ein kontrastreicheres Bild wirkt schärfer. Ich sehe das vor allem bei s/w-Digitalisierungen von Schmalfilmen so. Hebt man den Kontrast etwas an und senkst gleichzeitig die Helligkeit ab, dann sieht der s/w-Film an den Kontrastkanten schärfer aus. Das ist eine gute und schnelle Alternative zum Schärferegler, da man keine Schärfeartefakte an den Kontrastkanten bekommt.

      Also nicht einfach nur abhauen aus der Diskussion oder oberlehrerhaft Wikipedia anbietet, es ist doch nützlich zu erklären was man meint und was man in der Praxis für die Anhebung des Schärfeeindrucks selbst macht. Ich setze je nach dem was mir am besten im Video gefällt, den Schärferegler ein, oder die USMFilterung oder die Versetzungsmethode mit dem Matrixfilter oder eben die Kombination aus Helligkeit und Kontrast ein. Es gibt ja noch eine weitere Methote die mir aber zu umständlich ist, einen Clip zweimal auf die Timeline setzen, übereinander. Man findet diese Methode z.B. im Edius-Kompendium mit weiteren Einzelheiten dazu!
      Zuletzt geändert von Video&Bild; 25.11.2014, 17:43.

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        #18
        Zitat von Hans-Jürgen Beitrag anzeigen
        Genau, aber man muss schon auch sagen worauf sich das bezieht, entweder auf das gesamte Bild oder eben z.B. auf nur 2 Punkten (Pixel) in diesem Bild.
        Du hast doch mit einem super Beispiel hergezeigt
        - warum Nachschärfen in der Postpro absolut sinnvoll ist!
        - und warum die downconversion von UHD zu HD auch viel bringt. Weil da muss ich gar nicht nachschärfen sondern habe das vom Anfang an im Material.

        Also so gesehen ist die Diskussion sehr wohl wertvoll.

        Dass der Kontrast von einem Bild ist immer auf das gesamte Bild bezogen ist eigentlich klar - es geht ja gar nicht anders. Einen Kontrastbegriff, der sich auf 2 benachbarte Pixel bezieht, würde nur dann Sinn machen wenn das ganze Bild nur aus diesen beiden Pixeln bestehen würde. Aber das ist ja nicht der Fall.


        Zitat von Video&Bild Beitrag anzeigen
        Das stimmt, es geht doch aber im Kern darum ob nicht durch Kontraständerung der Eindruck einer Schärfeänderung an den Kontrastkanten entsteht und das ist tatsächlich so. Ein flau aussehendes Bild sieht unscharf aus, ein kontrastreicheres Bild wirkt schärfer.
        Bei jeder Kontrastveränderung passt du im Regelfall sowohl die Spreizung der Lumawerte, aber eventuell auch die Verteilung der Lumawerte an. Ich sehe dass auch genauso wie du dass ein kontrastreicheres Bild in Summe schärfer wirken kann (je nach Bildinhalt), weil es die lokalen Lumaunterschiede etwa an schwarz-weiß Kanten anhebt. Das würde in dem Beispiel von Hans-Jürgen auch gut zur Geltung kommen - denn die Durchzeichnung des Schmetterlings ist ja genau so ein Sprung in den Lumawerten.

        Darum sollte man wohl in der Postpro die üblichen Korrekturschritte in einer gewissen Reihenfolge mache - erst kommt eben die Justierung von Helligkeit und Kontrast, dann eine etwaige Farbkorrektur, und Nachschärfen würde ich deswegen am Ende weil ich dann bereites alle Effekte von vorher mit sehe und erst dann beurteilen kann wie intesiv das Bild überhaupt noch eine Nachschärfung braucht.


        Zitat von Video&Bild Beitrag anzeigen
        Also nicht einfach nur abhauen aus der Diskussion oder oberlehrerhaft Wikipedia anbietet, es ist doch nützlich zu erklären was man meint und was man in der Praxis für die Anhebung des Schärfeeindrucks selbst macht.
        Tja das mußt du dem sagen der hier Wikipedia angeboten hat - ich war das ja nicht.
        Lieben Gruß,
        Wolfgang
        http://videotreffpunkt.com

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          #19
          :confused:Hihi..., im Posting #15 kommt Wikipedia 2x vor...
          Egal aber..., wir wollen doch mal jetzt beobachten was Rüdiger mit den Informationen hier macht! :glasses-cool:

          Kommentar


            #20
            Zitat von Video&Bild Beitrag anzeigen
            Also nicht einfach nur abhauen aus der Diskussion oder oberlehrerhaft Wikipedia anbietet,
            Bruno, ich weiß ja, dass du gerne stichelst, aber es ist doch genug diskutiert worden und ich weiß aus Erfahrung, dass die Diskussionen mit Wolfgang sich immer lang strecken können und zu keinem Ergebnis führen.

            Und was ist an Wikipedia oberlehrerhaft? Die gemachten Aussagen da sind richtig, auch wenn Wolfgang mal ein Buch gelesen hat, in dem es anders steht.

            Vielleicht mache ich mir noch mal die Arbeit und erstelle Abbildungen mit den Analysewerkzeugen - falls ich das alte Projekt wiederfinde.
            Gruß

            Hans-Jürgen
            (Hier findet Ihr meine Videos)

            Kommentar


              #21
              Du mußt doch nicht immer so weinerlich reagieren Hans-Jürgen und Dich aus der fachlichen Diskussion ausklinken.
              Stehe auf und erläutere Deine Erfahrung!

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                #22
                Ach Bruno, du schaffst es nicht mich zu provozieren.
                Ich weiß ja, dass du es gerne sehen würdest, dass ich mich mit Wolfgang fetze, aber du wirst es so bestimmt nicht schaffen.


                Aber wenn du unbedingt mehr über das Schärfen mit Unscharf maskieren dazulernen möchtest, dann lies einfach mal hier:

                http://www.digitalkamera.de/Fototipp...eren/6215.aspx

                oder hier:

                http://docs.gimp.org/de/plug-in-unsharp-mask.html
                Zuletzt geändert von Hans-Jürgen; 25.11.2014, 19:50.
                Gruß

                Hans-Jürgen
                (Hier findet Ihr meine Videos)

                Kommentar


                  #23
                  @Hans-Jürgen,
                  ich habe Dicht nicht aufgefordert Dich mit jemanden zu "fetzen", von Deinen Erfahrungen solltest Du berichten!
                  Mit USMFilterung kenne ich mich aus, erwähnte es im Posting # 14 schon...

                  Kommentar


                    #24
                    Zitat von Video&Bild Beitrag anzeigen
                    :confused:Hihi..., im Posting #15 kommt Wikipedia 2x vor...
                    Egal aber..., wir wollen doch mal jetzt beobachten was Rüdiger mit den Informationen hier macht! :glasses-cool:
                    lernen, lernen, lernen - man lernt nie aus - außer Dir natürlich. Ich richte mich ein wenig nach Werner Heisenberg, den ich immer wieder gern verinnerliche:
                    Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß
                    :)
                    Liebe Grüße,

                    Rüdiger

                    Kommentar


                      #25
                      Zitat von Rüdiger Beitrag anzeigen
                      lernen, lernen, lernen - man lernt nie aus - außer Dir natürlich. Ich richte mich ein wenig nach Werner Heisenberg, den ich immer wieder gern verinnerliche:
                      Zitat von Heisenberg
                      Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß
                      :)
                      Ähnliches hat laut Platon schon Sokrates verbreitet. Da hat Heisenberg in der Schule gut aufgepasst. :) :good:

                      Ciao

                      Kommentar


                        #26
                        Ich stimme Dir zu Rüdiger, ergänze aber noch:

                        Erfahrung ist die Summe aller Reinfälle!

                        Kommentar


                          #27
                          Aus einem anderen Forum hier einen Beitrag von Lutz Dieckmann, den ich (aus eigener Erfahrung und nicht durch theoretische Vermutungen) voll unterschreiben kann und deshalb gern zitiere:

                          Hallo zusammen,

                          zunächst mal, ich hätte nie geglaubt, dass ich mit dieser Frage in ein solches "Wespennest" stoße. Rund 4000 Views bei rund 140 Antworten, das ist schon gigantisch. Ich kann nicht jede Antwort kommentieren aber ich will versuchen einen Überblick zu geben und vielleicht einen Input. Also bitte nicht böse sein, wenn ich nicht jeden namentlich erwähne. Mir geht es um die Nutzung in den verschiedenen Bereichen. Also privat wie geschäftlich.

                          Die Diskussion geht mir zu sehr ins Technische. Wieviel Pixel, welche Farbtiefe, 4:2:0 oder 4:4:4. Aus der Erfahrung mit unserem Kinofilm kann ich sagen, das geht völlig an der Realität vorbei. Wir haben den Film mit einer F55 von Sony in 10 Bit S-LOG2 25p gedreht, ein paar Bilder auch in RAW, aber das ergab sich aus den zeitlichen Gegebenheiten. Ich hätte es nicht gebraucht. Die Nachbearbeitung geschah mit Sony RAW Viewer, EDIUS, DaVinci und After Effects komplett in 4K.

                          Heute war ich (mal wieder) im Kino um ein neues DCP zu betrachten. In 2K und 4K. Wenn man den Unterschied kennt, sieht man ihn. 4K ist einfach schärfer. Der normale Zuschauer sieht das nicht. Bewegungen sind nie ein Problem, der Film wurde fürs Kino in 24p transferiert. Ruckelung habe ich nie beobachtet. Das liegt aber vor allem an der Art zu drehen. man dreht nicht wie Video, man dreht wie Film. Auch auf meinem TV sieht es gut aus. Dahinter verbirgt sich der Verzicht auf viele Schwenks, ich mache mehr Einstellungen aus dem Stand oder mit Dolly.

                          Viel interessanter als die Pixel sind die Verfahren des Gradings für Kino und TV. Man beobachtet im Kino Dinge, die man hinterher auf dem Monitor nicht mehr sieht. Wir schalten zwischen 10 Bit und 8 Bit um, da unser Endmonitor 10 Bit nicht kann. Im Kino ist das Bild flacher, das bedeutet, wir geben im Studio beim Grading mehr Gas, das ist eine gute Schätzung. Und es funktioniert. Diese Erkenntnis ist wichtig, wenn man Kinospots dreht. Das machen wir in 4K. Auch wenn es später im DCP runterskaliert werden muss auf 2K, weil man das im Moment noch im Kino so will.

                          Wo ist das "Ende der Fahnenstange"? In Japan! Dort betrachtet man 4K als "Durchlauferhitzer". 8K ist das Ziel und Testsendungen im TV laufen bereits. Fakt ist: Für echtes 8K braucht man 16K Auflösung. Immer das Doppelte der gezeigten Größe, eine alte physikalische Weisheit. Dazu kann man sich auch ein Tutorial bei uns ansehen. Das erklärt warum es so ist. hd-trainings.de/tutorial50.html Ein weiterer Fakt ist: 8K ist das Ende. Es ist die Grenze des menschlichen Auflösungsvermögens. Diesmal keine Physik, reine Biologie.

                          Was die privaten Kameras angeht, ich denke die Art 4K/UHD auf FHD anzuwenden ist goldrichtig. Man kann rumzoomen im Bild, verschiedene Ausschnitte wählen, das mache ich auch. Dabei ist es nicht wichtig welche Kamera es ist, sorry. Der Zuschauer sieht es eh nicht. Er unterscheidet nicht zwischen Bayer Patterns, mehr oder weniger Pixeln, 420 oder 422. Er achtet auf die Story. Im Moment zerreißen sie mich grad bei Slashcam wegen eines Imagefilmes auf der neuen DVD. Die Diskussion zeigt, es geht überhaupt nicht um Pixel, es geht um Inhalt und Art des Drehs. Darüber mag man unterschiedlicher Meinung sein, aber Fakt ist, es hängt von vielen Dingen ab. Realität, Kundenzwänge, Möglichkeiten. Ideen die gewollt werden oder nicht.

                          Vielleicht habe ich damit einige Antworten gegeben.

                          Liebe Grüße
                          Lutz Dieckmann
                          Liebe Grüße,

                          Rüdiger

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                            #28
                            Na ja, das entpricht auch meiner Meinung!

                            Kommentar

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