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DER Camcorder für Votragsvideos!?

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    DER Camcorder für Votragsvideos!?

    Hey Leute,


    ich muss sagen, ich hab eine Odyssee hinter mir! Ich bin im Kamerabereich absoluter Anfänger und hab mich in den letzten Tagen durch den Dschungel an Angebot​en gewühlt.


    Anwendung: Votragsvideos (statisch) bei ruhiger Umgebung.


    Ich hab mir letztlich gestern Nacht die Panasonic FZ1000, wurde zwischenzeitlich aber mehrfach darauf hingewiesen, dass sie wegen dem Grundsurren für Videos nicht gut geeignet ist (außer man investiert nochmal 200€ in ein teueres Mikrofon)


    --> Auf "Empfehlung" von Eben Pagan bin ich nun auf Camcorders gekommen. Könnt ihr mir einen Camcorder empfehlen, der für die Anwenung geeignet ist?
    • ​Bildqualität im Video soll auf dem Niveau der Canon 70D* sein, Zoom unwichtig
    • externes Mikrofon muss ansteckbar sein
    • 180° Schwenkbares Display wär super!
    • Schärfeeffekt mög: Körper soll scharf sein, Hintergrund unscharf​
    • Preis idealerweise bis max. 500€ (ggf auch gebraucht)
    Mittlerweile bin ich aber auch bereit mehr zu zahlen, wenns sein muss, da ich einfach keine Lust mehr auf dieses besch*idene Thema habe
    Gerne auch eine andere Produktempfehlung!


    Danke & Beste Grüße

    Hans


    * Spiegelreflexkameras hab ich mir nicht näher angeschaut, da ich an Fotos nur wenig interessiert bin und den Spiegel somit eh nicht brauche : )

    #2
    Für Vorträge, die auch mal länger als 30 Minuten werden, kommen praktisch nur Camcorder in Frage, weil nahezu alle filmenden Fotokameras (egal ob Kompakte, Spiegelreflex oder sonstige) Zoll-bedingt eine Laufzeitbegrenzung von 29'59" pro Aufnahme haben.

    Dein Wunsch nach "Schärfeeffekt" (Freistellung; geringe Schärfentiefe) wird schwierig, denn dazu braucht es Kameras mit möglichst großem Sensor und lichtstarke Objektive; beides gibt es, wenn es bezahlbar bleiben soll, nur im Bereich der Systemkameras (Spiegelreflex oder Spiegellose) - und dann eben mit besagter 29'59"-Grenze. Ganz abgesehen davon erfordert der Umgang mit der geringen Schärfentiefe etwas mehr Können des Kameramannes; das Risiko, dass die gefilmte Person die Schärfeebene verlässt, ist da schon relativ hoch (außer, sie sitzt fest an einem Fleck).

    Die ersten Fragen lauten:
    - Können die Vorträge auch mal länger als 29'59" sein, oder kannst Du mit dieser Begrenzung leben?
    - Wie wichtig ist Dir die Freistellung des Vortragenden (d. h. ein unscharfer Hintergrund)?
    - Steht immer jemand hinter der Kamera, oder filmst Du Dich selber?
    - Kannst Du Dich mit manueller Bedienung anfreunden, oder erwartest Du eine allzeit gut funktionierende Automatik?
    - Wie sind die Lichtverhältnisse im Vortragsraum?
    - Was soll mit dem Video hinterher passieren? Landet es im Web (YouTube etc.)? Soll es auch mal als Datei, auf Blu-ray oder auf DVD verteilt werden?

    Aber viel wichtiger als das Bild ist bei Vorträgen ohnehin der Ton. Daher würde ich zuerst mal schauen, wie ich eine verständliche Sprachaufnahme hinkriege. Dann sieht man schon, was vom Budget noch für die Kamera und ggfs. das Objektiv übrig bleibt.

    Allgemein gilt: Für guten Vortragston solltest Du das Mikrofon so nah wie möglich an den Mund des Sprechers bringen. Dazu gibt es mehrere Mikrofon-Strategien:
    1) Richtmikrofon auf Stativ oder Angel, knapp außerhalb des Bildausschnitts
    2) Richtmikrofon oder Nierenmikrofon auf Stativ, sichtbar im Bild
    3) Handmikrofon
    4) Ansteckmikrofon (Lavalier-Mikrofon)
    Alle Varianten haben Vor- und Nachteile.

    Un um den Ton vom Mikrofon zum Video zu bringen, gibt es ebenfalls mehrere Möglichkeiten:
    1) Direkte Verkabelung mit der Kamera (kann je nach Kabellänge und Umgebung problematisch werden bzw. mehr Aufwand erfordern - Stichwort Stör-Einstrahlung)
    2) Funkstrecke (erübrigt eine direkte Kabelverbindung, ist aber in ordentlicher Qualität nicht ganz billig)
    3) Aufnahme auf externen Recorder (günstiger als Funkstrecke, erfordert aber späteres Zusammenführen von Bild und Ton im Schnittprogramm)

    Kommentar


      #3
      Hi Beiti,

      danke für deinen ausführlichen Kommentar!

      Zitat von beiti Beitrag anzeigen
      Für Vorträge, die auch mal länger als 30 Minuten werden, kommen praktisch nur Camcorder in Frage, weil nahezu alle filmenden Fotokameras (egal ob Kompakte, Spiegelreflex oder sonstige) Zoll-bedingt eine Laufzeitbegrenzung von 29'59" pro Aufnahme haben.

      Dein Wunsch nach "Schärfeeffekt" (Freistellung; geringe Schärfentiefe) wird schwierig, denn dazu braucht es Kameras mit möglichst großem Sensor und lichtstarke Objektive; beides gibt es, wenn es bezahlbar bleiben soll, nur im Bereich der Systemkameras (Spiegelreflex oder Spiegellose) - und dann eben mit besagter 29'59"-Grenze. Ganz abgesehen davon erfordert der Umgang mit der geringen Schärfentiefe etwas mehr Können des Kameramannes; das Risiko, dass die gefilmte Person die Schärfeebene verlässt, ist da schon relativ hoch (außer, sie sitzt fest an einem Fleck).
      Sehr interessant, den Punkt mit der Laufzeitbegrenzung kannte ich noch gar nicht. Die Begrenzung wär in meinem Fall aber nicht so tragisch und ich würde eh an einem Fleck stehen. Das Setup versuche ich analog zu diesem Tutorial zu übernehmen:
      https://www.youtube.com/watch?v=NVIbirzZn0M&index=2&list=PL5nldLyUEQlQetj2 k58tiwKRHBoJmP_ER



      [quote]
      Die ersten Fragen lauten:
      - Können die Vorträge auch mal länger als 29'59" sein, oder kannst Du mit dieser Begrenzung leben

      Ja, die Begrenzung geht in Ordnung.

      - Wie wichtig ist Dir die Freistellung des Vortragenden (d. h. ein unscharfer Hintergrund)?

      Macht denke ich optisch sehr viel her, deshalb "wichtig".

      - Steht immer jemand hinter der Kamera, oder filmst Du Dich selber?

      Filme mich selbst.

      - Kannst Du Dich mit manueller Bedienung anfreunden, oder erwartest Du eine allzeit gut funktionierende Automatik?

      Ein gewisses Maß an manueller Bedienung ist sicherlich erforderlich. Wenn ich mir dank Automatik Zeit spare ist das natürlich auch was wert.


      - Wie sind die Lichtverhältnisse im Vortragsraum?

      Fenster, 2x Softbox, Deckenleuchte sowie Hintergrundlampe.

      - Was soll mit dem Video hinterher passieren? Landet es im Web (YouTube etc.)? Soll es auch mal als Datei, auf Blu-ray oder auf DVD verteilt werden?

      Video landet nur im Web.
      [/qutote]


      Aber viel wichtiger als das Bild ist bei Vorträgen ohnehin der Ton. Daher würde ich zuerst mal schauen, wie ich eine verständliche Sprachaufnahme hinkriege. Dann sieht man schon, was vom Budget noch für die Kamera und ggfs. das Objektiv übrig bleibt.

      Allgemein gilt: Für guten Vortragston solltest Du das Mikrofon so nah wie möglich an den Mund des Sprechers bringen. Dazu gibt es mehrere Mikrofon-Strategien:
      1) Richtmikrofon auf Stativ oder Angel, knapp außerhalb des Bildausschnitts
      2) Richtmikrofon oder Nierenmikrofon auf Stativ, sichtbar im Bild
      3) Handmikrofon
      4) Ansteckmikrofon (Lavalier-Mikrofon)
      Alle Varianten haben Vor- und Nachteile.

      Un um den Ton vom Mikrofon zum Video zu bringen, gibt es ebenfalls mehrere Möglichkeiten:
      1) Direkte Verkabelung mit der Kamera (kann je nach Kabellänge und Umgebung problematisch werden bzw. mehr Aufwand erfordern - Stichwort Stör-Einstrahlung)
      2) Funkstrecke (erübrigt eine direkte Kabelverbindung, ist aber in ordentlicher Qualität nicht ganz billig)
      3) Aufnahme auf externen Recorder (günstiger als Funkstrecke, erfordert aber späteres Zusammenführen von Bild und Ton im Schnittprogramm)
      Hier hab ich mich etwas umgeschaut und würde definitiv ein externes Mikrofon nehmen.
      Aktuell tendiere ich zur Aufstecklösung mittels Rode VideoMic Go (50€; andere Versionen von Rode bis 100€ erhältlich). Falls ich mit der Qualität unzufrieden bin, würd ich ein bisschen durchprobieren, z.B. Ohrwurm X oder T-Bone versuchen und vor mir auf den Boden oder Hocker zu stellen.

      Beste Grüße
      Hans

      Kommentar


        #4
        Zitat von gro_om Beitrag anzeigen
        - Wie wichtig ist Dir die Freistellung des Vortragenden (d. h. ein unscharfer Hintergrund)?

        Macht denke ich optisch sehr viel her, deshalb "wichtig".
        Dann brauchst Du eine Systemkamera + lichtstarke Festbrennweite. Wird mit Deinem Budget aber nur im Gebraucht-Segment machbar sein.

        - Steht immer jemand hinter der Kamera, oder filmst Du Dich selber?

        Filme mich selbst.
        Dann wäre in der Tat ein 180° schwenkbares Display sinnvoll. Müsste man recherchieren, ob eine gebrauchte DSLR/Systemkamera in Deinem Budget sowas hat.

        Ich denke spontan an eine Panasonic GH2, weil man die mittlerweile für ca. 250 Euro kriegt. Fragt sich nur, welches Objektiv man dazu nimmt (kann auch ein adaptiertes Fremdobjektiv sein).
        Recht günstig sind ältere 1,8/50 diverser Hersteller; allerdings hat man durch den kleineren Sensor an der GH2 dann schon ein KB-Äquivalent von 100 mm, also ein mittleres Tele (was dann wieder den Freistellungseffekt verstärkt und somit in Deinem Interesse wäre).
        Ob es so geht, hängt aber davon ab, wieviel Platz Du hast (wie weit Du mit dem Kamerastativ zurückgehen kannst) und wie groß Du selber im Bild sein willst.

        Für die Scharfstellung empfehle ich, dass Du Dir ein Ersatzziel (z. B. Leuchtenstativ) hinstellst, darauf fokussierst und Dich anschließend auf die gleiche Position/Markierung begibst. Auf den Autofokus kann man sich da nicht verlassen; selbst an den besten Kameras pumpt der ab und zu.

        - Wie sind die Lichtverhältnisse im Vortragsraum?

        Fenster, 2x Softbox, Deckenleuchte sowie Hintergrundlampe.
        Klingt brauchbar. ;)
        (Wobei die Deckenleuchte wahrscheinlich eher stört als nützt, schon wegen der Farbtemperatur.)

        - Was soll mit dem Video hinterher passieren? Landet es im Web (YouTube etc.)? Soll es auch mal als Datei, auf Blu-ray oder auf DVD verteilt werden?

        Video landet nur im Web.
        Dann hast Du den Vorteil, nicht so sehr auf die Framerate achten zu müssen; das schränkt die Auswahl der Kamera weniger ein.

        Aktuell tendiere ich zur Aufstecklösung mittels Rode VideoMic Go (50€; andere Versionen von Rode bis 100€ erhältlich).
        Das VideoMic Go klingt ziemlich dünn, fast so mies wie das t.bone EM9600; würde ich beide nicht nehmen. Wirklich empfehlen kann man erst das Rode Videomic Pro oder das NTG2 - sind aber beide erheblich teurer. Und ein Richtmikro, das auf der Kamera steckt, ist sowieso nur bei relativ kurzen Abständen brauchbar.
        Das verlinkte Großmembran-Mikro SC450 ist eher für Nahbesprechung gedacht und würde dann im Bild stören. Außerdem braucht es einen professionellen Eingang mit XLR und Phantomspeisung; keine Kamera in Deiner Preisklasse hat das - und Lösungen über externes Mischpult werden Dir vermutlich zu umständlich sein.
        Ohrwurm X ist ein Stereomikrofon, das man sich wie Kopfhörer in die Ohren steckt. Ist eigentlich ein gutes Teil, aber für Deine Zwecke gänzlich ungeeignet.

        Mein Vorschlag für Deine Zwecke: Es gibt von Ohrwurmaudio auch ein Lavaliermikrofon, das sehr rauscharm und gut ist. Es kostet nach meiner Info 79 Euro zzgl. Versand und ist das Geld mehr als wert. De Klangqualität gegenüber z. B. dem VideoMic Go ist wie Tag und Nacht. (Auf der Ohrwurm-Homepage taucht das Lavalier noch nicht auf, aber Du kannst danach fragen. Ich kenne es aus einem anderen Forum und besitze selber zwei Stück davon.) Da die Ohrwurm-Produkte handgefertigt werden, kannst Du es auch gleich mit etwas längerem Kabel (z. B. 3 Meter) bestellen, damit Du keine Verlängerung brauchst. Im Fall der Panasonic GH2 käme dann noch ein Adapter auf 2,5 mm Klinke dazu.

        Kommentar


          #5
          Hi Beiti,

          tausend Dank erstmal für deine klasse Hilfe! :)

          Zitat von beiti Beitrag anzeigen
          Dann brauchst Du eine Systemkamera + lichtstarke Festbrennweite. Wird mit Deinem Budget aber nur im Gebraucht-Segment machbar sein.

          Dann wäre in der Tat ein 180° schwenkbares Display sinnvoll. Müsste man recherchieren, ob eine gebrauchte DSLR/Systemkamera in Deinem Budget sowas hat.

          Ich denke spontan an eine Panasonic GH2, weil man die mittlerweile für ca. 250 Euro kriegt. Fragt sich nur, welches Objektiv man dazu nimmt (kann auch ein adaptiertes Fremdobjektiv sein).
          Recht günstig sind ältere 1,8/50 diverser Hersteller; allerdings hat man durch den kleineren Sensor an der GH2 dann schon ein KB-Äquivalent von 100 mm, also ein mittleres Tele (was dann wieder den Freistellungseffekt verstärkt und somit in Deinem Interesse wäre).
          Ob es so geht, hängt aber davon ab, wieviel Platz Du hast (wie weit Du mit dem Kamerastativ zurückgehen kannst) und wie groß Du selber im Bild sein willst.
          Ich hatte mir gestern die Lumix FZ1000 bestellt....ich schätze aber, dass meine Anwendung recht simpel ist und würd mich sehr freuen, wenn ich ein paar Hunderter sparen kann und meine Funktion trotzdem voll erfüllt wird :)

          Raumlänge ist ca. 5m, wobei ich vermutlich 1-2m von der Wand entfernt stehen würde. "Bauchnabel aufwärts" ist denke ich optimal.


          Für die Scharfstellung empfehle ich, dass Du Dir ein Ersatzziel (z. B. Leuchtenstativ) hinstellst, darauf fokussierst und Dich anschließend auf die gleiche Position/Markierung begibst. Auf den Autofokus kann man sich da nicht verlassen; selbst an den besten Kameras pumpt der ab und zu.

          Klingt brauchbar. ;)
          (Wobei die Deckenleuchte wahrscheinlich eher stört als nützt, schon wegen der Farbtemperatur.)
          Danke für den Tip!

          Was nehm ich denn am besten, wenn ich eine zusätzliche Supportleuchte brauche (z.B. um Gesicht, Haare oder Körper/Wand von hinten anzuleuchten)? Vermutlich also etwa sowas (Link), bloß in günstiger, z.B. vom Baumarkt.



          Dann hast Du den Vorteil, nicht so sehr auf die Framerate achten zu müssen; das schränkt die Auswahl der Kamera weniger ein.

          Das VideoMic Go klingt ziemlich dünn, fast so mies wie das t.bone EM9600; würde ich beide nicht nehmen. Wirklich empfehlen kann man erst das Rode Videomic Pro oder das NTG2 - sind aber beide erheblich teurer. Und ein Richtmikro, das auf der Kamera steckt, ist sowieso nur bei relativ kurzen Abständen brauchbar.
          Das verlinkte Großmembran-Mikro SC450 ist eher für Nahbesprechung gedacht und würde dann im Bild stören. Außerdem braucht es einen professionellen Eingang mit XLR und Phantomspeisung; keine Kamera in Deiner Preisklasse hat das - und Lösungen über externes Mischpult werden Dir vermutlich zu umständlich sein.
          Ohrwurm X ist ein Stereomikrofon, das man sich wie Kopfhörer in die Ohren steckt. Ist eigentlich ein gutes Teil, aber für Deine Zwecke gänzlich ungeeignet.

          Mein Vorschlag für Deine Zwecke: Es gibt von Ohrwurmaudio auch ein Lavaliermikrofon, das sehr rauscharm und gut ist. Es kostet nach meiner Info 79 Euro zzgl. Versand und ist das Geld mehr als wert. De Klangqualität gegenüber z. B. dem VideoMic Go ist wie Tag und Nacht. (Auf der Ohrwurm-Homepage taucht das Lavalier noch nicht auf, aber Du kannst danach fragen. Ich kenne es aus einem anderen Forum und besitze selber zwei Stück davon.) Da die Ohrwurm-Produkte handgefertigt werden, kannst Du es auch gleich mit etwas längerem Kabel (z. B. 3 Meter) bestellen, damit Du keine Verlängerung brauchst. Im Fall der Panasonic GH2 käme dann noch ein Adapter auf 2,5 mm Klinke dazu.

          Danke! Hab den Herrn von Ohrwurm grad angeschrieben : )
          Zum fett gedruckten Satz: versteh ich richtig, dass ich bei günstigen Richtmikros durch die kurze Reichweite eingeschränkt bin, die teuren Varianten aber verwenden könnten?

          Beste Grüße
          Hans
          Zuletzt geändert von gro_om; 08.01.2017, 13:14.

          Kommentar


            #6
            Zitat von gro_om Beitrag anzeigen
            Ich hatte mir gestern die Lumix FZ1000 bestellt....
            Die hat "nur" einen 1"-Sensor und eine Anfangslichtstärke von 2,8. Da wird es mit dem unscharfen Hintergrund nichts werden - jedenfalls nicht unter Deinen Platzverhältnissen.

            Raumlänge ist ca. 5m, wobei ich vermutlich 1-2m von der Wand entfernt stehen würde. "Bauchnabel aufwärts" ist denke ich optimal.
            Wenn die Wand (Hintergrund) nur 1 - 2 Meter weg ist, wie soll da was unscharf werden? Das geht dann wirklich nur mit sehr großem Sensor und bestmöglicher Objektiv-Lichtstärke. Und dann ist die Frage, ob da im Hintergrund überhaupt genug zu sehen ist, für das sich die Unschärfe lohnt...

            Ist Dir (wenigstens in groben Zügen) der Zusammenhang zwischen Sensorgröße, Brennweite, Lichtstärke, Abbildungsmaßstab und Abständen im Hinblick auf die Freistellung/Hintergrundunschärfe bekannt? Das wäre schon nützliches Grundlagenwissen, wenn Du sowas vor hast. Hier mal ein Link für den Anfang.

            Was nehm ich denn am besten, wenn ich eine zusätzliche Supportleuchte brauche? Vermtulich also etwa sowas (Link), bloß in günstiger, z.B. vom Baumarkt.
            NOCH günstiger als 39 Euro für zwei Leuchten mit Stativen? Also bitte... :disapointed:

            versteh ich richtig, dass ich bei günstigen Richtmikros durch die kurze Reichweite eingeschränkt bin, die teuren Varianten aber verwenden könnten?
            Jein. Natürlich gibt es Unterschiede in der Richtwirkung, aber auch die "teuren" (200 Euro für ein Richtmikro ist eigentlich nicht teuer) vollbringen hinsichtlich der Richtwirkung keine Wunder.

            Das Problem sind immer die Hall-Überlagerungen im Raum. In einem schalltoten Raum (z. B. gedämmtes Studio) kannst Du ein Mikrofon ganz ohne Richtwirkung nehmen und kriegst trotzdem noch aus drei Metern Entfernung einen brauchbaren Ton, sofern das Mikro nicht zu sehr rauscht. Aber normale Räume sind immer mehr oder weniger hallig, und da verschlechtert jeder zusätzliche Dezimeter Distanz die Aufnahme. Man hört schon deutlich einen Unterschied, wenn es z. B. Teppichboden gibt, der gegenüber einem glatten Boden etwas Schall schluckt. Zusätzlich kann man außerhalb des Bildes schallschluckende Sachen (z. B. Bettdecken) aufhängen, um die Akustik zu verbessern; bei Spielfilm-Dreharbeiten wird das manchmal gemacht. (Aber wozu der Aufwand, wenn man in Deinem Fall das gleiche Ergebnis auch mit einem Ansteckmikro erzielen kann, das zudem billiger ist?)

            Die Richtwirkung der Mikros ist übrigens frequenzabhängig; je tiefer der Ton, desto wirkungsloser die Richtwirkung. Seitliche Geräusche werden hörbar abgedämpft, aber beileibe nicht entfernt. Das darf man sich also nicht so effektiv vorstellen wie z. B. eine Zoom-Objektiv fürs Bild, wo alles drumherum ausgeblendet wird.

            Der entscheidende Punkt ist: Die billigen Richtmikros klingen auch schon aus kurzer Distanz dünn und sind daher fast nie zu empfehlen.

            Kommentar


              #7
              Zitat von beiti Beitrag anzeigen
              Die hat "nur" einen 1"-Sensor und eine Anfangslichtstärke von 2,8. Da wird es mit dem unscharfen Hintergrund nichts werden - jedenfalls nicht unter Deinen Platzverhältnissen.

              Wenn die Wand (Hintergrund) nur 1 - 2 Meter weg ist, wie soll da was unscharf werden? Das geht dann wirklich nur mit sehr großem Sensor und bestmöglicher Objektiv-Lichtstärke. Und dann ist die Frage, ob da im Hintergrund überhaupt genug zu sehen ist, für das sich die Unschärfe lohnt...

              Ist Dir (wenigstens in groben Zügen) der Zusammenhang zwischen Sensorgröße, Brennweite, Lichtstärke, Abbildungsmaßstab und Abständen im Hinblick auf die Freistellung/Hintergrundunschärfe bekannt? Das wäre schon nützliches Grundlagenwissen, wenn Du sowas vor hast. Hier mal ein Link für den Anfang.
              Les ich mir durch, danke! Vermutlich werde ich immer wieder mal auch Aufnahmen im Freien machen. Soweit ich versteh haben wir also den Fall "Innenraum", bei dem gar keine Unschärfe möglich ist und den Fall "im Freien", bei dem sich die Unschärfe recht leicht erzeugen lässt. Damit dürften quasi alle Systemkameras & DSLRs geeignet sein, nicht aber Camcorders, richtig?
              Besteht deine Empfehlung der Panasonic GH2 damit weiterhin? Welche Linse sollte ich in dem Fall wählen?
              Ich hab gelesen, dass für solche Aufnahmen eine Brennweite von 85-135mm ideal wäre, wähle ich das Objektiv entsprechend aus?


              NOCH günstiger als 39 Euro für zwei Leuchten mit Stativen? Also bitte... :disapointed:
              Hast ja Recht : ) die Kosten summieren sich nur ziemlich auf und ich hab mal ne Lösung gesehn, bei der günstige Baumarktlampen verwendet wurden.

              Jein. Natürlich gibt es Unterschiede in der Richtwirkung, aber auch die "teuren" (200 Euro für ein Richtmikro ist eigentlich nicht teuer) vollbringen hinsichtlich der Richtwirkung keine Wunder.

              Das Problem sind immer die Hall-Überlagerungen im Raum. In einem schalltoten Raum (z. B. gedämmtes Studio) kannst Du ein Mikrofon ganz ohne Richtwirkung nehmen und kriegst trotzdem noch aus drei Metern Entfernung einen brauchbaren Ton, sofern das Mikro nicht zu sehr rauscht. Aber normale Räume sind immer mehr oder weniger hallig, und da verschlechtert jeder zusätzliche Dezimeter Distanz die Aufnahme. Man hört schon deutlich einen Unterschied, wenn es z. B. Teppichboden gibt, der gegenüber einem glatten Boden etwas Schall schluckt. Zusätzlich kann man außerhalb des Bildes schallschluckende Sachen (z. B. Bettdecken) aufhängen, um die Akustik zu verbessern; bei Spielfilm-Dreharbeiten wird das manchmal gemacht. (Aber wozu der Aufwand, wenn man in Deinem Fall das gleiche Ergebnis auch mit einem Ansteckmikro erzielen kann, das zudem billiger ist?)

              Die Richtwirkung der Mikros ist übrigens frequenzabhängig; je tiefer der Ton, desto wirkungsloser die Richtwirkung. Seitliche Geräusche werden hörbar abgedämpft, aber beileibe nicht entfernt. Das darf man sich also nicht so effektiv vorstellen wie z. B. eine Zoom-Objektiv fürs Bild, wo alles drumherum ausgeblendet wird.

              Der entscheidende Punkt ist: Die billigen Richtmikros klingen auch schon aus kurzer Distanz dünn und sind daher fast nie zu empfehlen.
              Alles klar, dann also ein Lavaliermikro! : )

              Kommentar


                #8
                Mir gerade noch eine Sache eingefallen. Ich werde für Live Voträge auch ein Funk-Mikrofon benötigen.


                Kann ich das mit dem Mikrofon für de Kamera nicht kombinieren?


                Also ein Funk-Lavalier-Mikrofon verwenden?
                Da ich dann zwei Fliegen mit einer Klappe schlage kanns auch etwas mehr kosten, so um die 150€.

                Kommentar


                  #9
                  Zitat von gro_om Beitrag anzeigen
                  Soweit ich versteh haben wir also den Fall "Innenraum", bei dem gar keine Unschärfe möglich ist und den Fall "im Freien", bei dem sich die Unschärfe recht leicht erzeugen lässt.
                  Leicht nicht, aber etwas leichter, weil dann der Hintergrund ggfs. weiter weg ist. An Kameras mit 1"-Sensor und begrenzter Objektiv-Lichtstärke gelingt das allerdings am ehesten mit Nahaufnahmen (Kopfporträt bis maximal Brustbild).
                  Bei YouTube sollten genug Videos zu finden sein, wo jemand das Freistellen mit 1"-Kameras ausgetestet hat. Zu den 1"-Kameras gehören Kompakte wie Sony RX100, Bridge-Modelle wie Sony RX10 oder Panasonic FZ1000, Camcorder wie Sony AX100 oder CX900 sowie die spiegellosen Systemkameras der Nikon-1-Reihe.

                  Damit dürften quasi alle Systemkameras & DSLRs geeignet sein, nicht aber Camcorders, richtig?
                  Nein, die Eignung hängt immer von der Sensorgröße und der Objektiv-Lichtstärke ab. Es gibt auch Systemkameras mit 1"-Sensor und deutlich kleiner, und es gibt Camcorder mit sehr großen Sensoren bis hin zu KB-Format (zugegeben, weit außerhalb Deiner Preisklasse).

                  Die Frage ist, wo Du mit Deinem knappen Budget einen einigermaßen großen Sensor und einigermaßen viel Objektiv-Lichtstärke bekommst - und da landen wir halt bei Systemkamera plus günstige Festbrennweite. Ob da die GH2 mit einem adaptierten 1,8/50 das Optimum ist, weiß ich nicht; es ist halt das Erste, was mir dazu einfiel, auch wegen des nach vorn klappbaren Displays.
                  Eigentlich dürfte der Sensor ruhig noch etwas größer sein (z. B. APS-C-Größe), aber da fällt mir erst mal nichts Gebrauchtes in der Preisklasse ein. Wobei ich jetzt nicht den Überblick habe, was ältere Video-taugliche Modelle von Sony oder Nikon gebraucht kosten.
                  Übrigens wird die Festbrennweite für andere Zwecke als den Genannten wahrscheinlich nicht flexibel genug sein, d. h. Du wirst dann zusätzlich noch irgendein Standardzoom für draußen brauchen...
                  Irgendwo wirst Du Kompromisse machen müssen - oder Du machst noch eine weitere Ziffer vors Budget. :glasses-cool:

                  Ich hab gelesen, dass für solche Aufnahmen eine Brennweite von 85-135mm ideal wäre, wähle ich das Objektiv entsprechend aus?
                  Das sind so die typischen Porträt-Brennweiten. Allerdings ist in der Empfehlung wohl die KB-Äquivalent-Brennweite gemeint, Stichwort Crop-Faktor. An mFT (z. B. Panasonic) brauchst Du dann als tatsächliche Brennweite 43 bis 68 mm, an APS-C (z. B. die günstigeren Modelle von Nikon oder Sony) wären es 57 bis 90 mm. Das alles natürlich nur als grobe Anhaltspunkte. Da Du extrem aufs Budget achten musst, würde ich in beiden Fällen ein günstiges 1,8/50 nehmen - denn das sind die bei weitem günstigsten Festbrennweiten, die man in dieser Lichtstärke bekommt.

                  ich hab mal ne Lösung gesehn, bei der günstige Baumarktlampen verwendet wurden.
                  Mit den alten Halogen-Baustrahlern konnte man schon was anfangen, wenn man sonst kein Licht (z. B. Tageslicht) einbeziehen musste und einfach den Weißabgleich auf den Baustrahler gemacht hat. Neuere Energiesparlampen bzw. LEDs aus dem Baumarkt taugen allerdings nichts, weil sie eine sehr schlechte Farbwiedergabe haben, selbst mit manuellem Weißabgleich. Und sobald man Lichtquellen kombiniert (z. B. Tageslicht und Zusatzleuchten) braucht man sowieso Leuchten mit zuverlässiger Lichtfarbe; die Foto-Energiesparleuchten sind da bereits grenzwertig, und mit sogenannten Tageslicht-Leuchten aus dem Baumarkt sind Farbstiche vorprogrammiert.

                  Mir gerade noch eine Sache eingefallen. Ich werde für Live Voträge auch ein Funk-Mikrofon benötigen.

                  Kann ich das mit dem Mikrofon für de Kamera nicht kombinieren?
                  Im Prinzip schon. Brauchst halt dann ein Mischpult mit zwei Ausgängen: einen zur Kamera und einen für die Live-PA. Und natürlich ein extra Budget.

                  Also ein Funk-Lavalier-Mikrofon verwenden?
                  Da ich dann zwei Fliegen mit einer Klappe schlage kanns auch etwas mehr kosten, so um die 150€.
                  Die analogen Standard-Funk-Sets von Sennheiser (Sender, Lavalier, Empfänger), die lange Zeit als Untergrenze in Sachen brauchbarer Funk-Lösungen galten, kosten knapp 600 Euro. Seit geraumer Zeit gibt es von Rode ein Set für rund 300 Euro, das auch nicht übel ist (aber eine minimale digitale Verzögerung hat - keine Ahnung, ob das im Live-Betrieb sehr stört). Dass man für 150 Euro etwas Brauchbares (d. h. akzeptabler Klang und technisch zuverlässig) bekommt, wage ich sehr zu bezweifeln - selbst wenn man auf einen mobilen Empfänger verzichten kann und stattdessen so ein Set aus der Veranstaltungstechnik mit netzbetriebenem Empfänger nimmt.

                  Aber Versuch macht kluch, nicht wahr? :bashful:

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                    #10
                    Zitat von beiti Beitrag anzeigen
                    Leicht nicht, aber etwas leichter, weil dann der Hintergrund ggfs. weiter weg ist. An Kameras mit 1"-Sensor und begrenzter Objektiv-Lichtstärke gelingt das allerdings am ehesten mit Nahaufnahmen (Kopfporträt bis maximal Brustbild).
                    Bei YouTube sollten genug Videos zu finden sein, wo jemand das Freistellen mit 1"-Kameras ausgetestet hat. Zu den 1"-Kameras gehören Kompakte wie Sony RX100, Bridge-Modelle wie Sony RX10 oder Panasonic FZ1000, Camcorder wie Sony AX100 oder CX900 sowie die spiegellosen Systemkameras der Nikon-1-Reihe.

                    Nein, die Eignung hängt immer von der Sensorgröße und der Objektiv-Lichtstärke ab. Es gibt auch Systemkameras mit 1"-Sensor und deutlich kleiner, und es gibt Camcorder mit sehr großen Sensoren bis hin zu KB-Format (zugegeben, weit außerhalb Deiner Preisklasse).

                    Die Frage ist, wo Du mit Deinem knappen Budget einen einigermaßen großen Sensor und einigermaßen viel Objektiv-Lichtstärke bekommst - und da landen wir halt bei Systemkamera plus günstige Festbrennweite. Ob da die GH2 mit einem adaptierten 1,8/50 das Optimum ist, weiß ich nicht; es ist halt das Erste, was mir dazu einfiel, auch wegen des nach vorn klappbaren Displays.
                    Eigentlich dürfte der Sensor ruhig noch etwas größer sein (z. B. APS-C-Größe), aber da fällt mir erst mal nichts Gebrauchtes in der Preisklasse ein. Wobei ich jetzt nicht den Überblick habe, was ältere Video-taugliche Modelle von Sony oder Nikon gebraucht kosten.
                    Übrigens wird die Festbrennweite für andere Zwecke als den Genannten wahrscheinlich nicht flexibel genug sein, d. h. Du wirst dann zusätzlich noch irgendein Standardzoom für draußen brauchen...
                    Irgendwo wirst Du Kompromisse machen müssen - oder Du machst noch eine weitere Ziffer vors Budget. :glasses-cool:

                    ...
                    Wie wärs denn mit der Panasonic Lumix FZ300?
                    Kostet neu ca. 470€ und nachdem ich mir ein paar Tests durchgelesen hab fallen mir erstmal keine Nachteile auf.


                    Im Prinzip schon. Brauchst halt dann ein Mischpult mit zwei Ausgängen: einen zur Kamera und einen für die Live-PA. Und natürlich ein extra Budget.

                    Die analogen Standard-Funk-Sets von Sennheiser (Sender, Lavalier, Empfänger), die lange Zeit als Untergrenze in Sachen brauchbarer Funk-Lösungen galten, kosten knapp 600 Euro. Seit geraumer Zeit gibt es von Rode ein Set für rund 300 Euro, das auch nicht übel ist (aber eine minimale digitale Verzögerung hat - keine Ahnung, ob das im Live-Betrieb sehr stört). Dass man für 150 Euro etwas Brauchbares (d. h. akzeptabler Klang und technisch zuverlässig) bekommt, wage ich sehr zu bezweifeln - selbst wenn man auf einen mobilen Empfänger verzichten kann und stattdessen so ein Set aus der Veranstaltungstechnik mit netzbetriebenem Empfänger nimmt.

                    Aber Versuch macht kluch, nicht wahr? :bashful:
                    Ich würd Kameraaufnahme und Livevorträge mit Anbindung an Audioausgang nicht gleichzeitig machen, dann fällt das Mischpult wohl weg. Wobei jetzt auch festgestellt hab, dass Funkmikrofone generell ziemlich teuer sind...

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                      #11
                      Wie wärs denn mit der Panasonic Lumix FZ300?
                      Die hat einen ziemlich kleinen Sensor, ähnlich wie die billigeren Camcorder. Mit Freistellung/Hintergrundunschärfe geht da praktisch gar nichts.

                      Wie gesagt: Die Freistellung erfordert eine große Offenblende (kleine Blendenzahl) sowie einen großen Sensor.

                      Schau mal hier den Sensorgrößen-Vergleich an:

                      Die Panasonic-Systemkameras (wie die GH2) verwenden das FourThirds-Format. 1"-Sensoren (z. B. FZ1000) sind ein bisschen kleiner. Ein 1/2,3"-Sensor wie in der FZ300 ist nochmal ganz erheblich kleiner. Hingegen die beiden APS-C-Varianten der günstigeren DSLRs von Canon bzw. Sony/Nikon sind ein Stück größer als FourThirds. Nochmal größer ist Kleinbild (auch oft "Vollformat" genannt), wie man es bei den höherpreisigen Systemkameras/DSLRs findet - und das ist in Sachen Freistellpotential auch das Höchste der Gefühle. Noch größere Sensoren (Mittelformat) findet man eher in der Fotografie, nicht für Videozwecke.

                      (Die Grafik stammt aus meiner eigenen Seite, daher darf ich sie hier verwenden.)

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                        #12
                        Ok, wäre dann eine gebrauchte Canon 70D besser geeignet als die Panasonic FZ1000?

                        Dachte eigentlich die Panasonic würde die Canon sogar übertrumpfen..

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                          #13
                          Qualität hat viele Gesichter. In Sachen Freistellung wäre die 70D wegen des größeren Sensors etwas besser, aber in anderen Qualitätskriterien sind zumindest die neueren Panasonics deutlich überlegen. Wobei sowohl eine gebrauchte 70D als auch eine neuere Panasonic Dein Budget sprengen, denn Du brauchst ja noch Objektiv(e) und Ton-Equipment.

                          Den ganz großen Markt-Überblick habe ich leider auch nicht. Vielleicht beteiligen sich ja noch andere Foristen an diesem Thread und machen Vorschläge...

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                            #14
                            Zitat von beiti Beitrag anzeigen
                            Seit geraumer Zeit gibt es von Rode ein Set für rund 300 Euro, das auch nicht übel ist (aber eine minimale digitale Verzögerung hat - keine Ahnung, ob das im Live-Betrieb sehr stört).
                            Die Latenz beim Rode Filmmaker Kit ist so dermaßen gering und beispielsweise viel kleiner als beim dreimal so teuren Sennheiser AVX, dass das sicher kein Problem darstellt.

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                              #15
                              @Bernd: Für Videoaufzeichnung ist die Latenz sicher kein Problem. Ich frage mich nur, wie es im Live-Betrieb aussieht, also ob da eine Rückkopplung bzw. ein störender Echo-Effekt erfolgt.

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